Artur Auernhammer (CSU) und das Prinzip Besenstiel

 

Artur Auernhammer ist Bauer. Er ernährt die Bürger dieses Landes. Das ist gut! Falls ich richtig informiert bin, zerstört er / seine Partei auch die Märkte ferner Länder (egoistische Überproduktion / egoistische Handelsdiktate / hochsubventionierte Lebensmittelexporte). Das ist schlecht! Merke: der singende „Neger“ (z. B. Roberto Blanco) war immer ein wunderbarer „Neger“, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat. Dagegen ist der seiner Existenz im fernen Afrika beraubte „Neger“ oftmals weniger gerne gesehen. Zumindest dann nicht, wenn er urplötzlich vor unseren Häusern steht!

 

Zurück zu Artur Auernhammer:

Doch etwas irritiert war ich, als ich am 31.08.17 in meinem Briefkasten eine blau gehaltene Broschüre mit vielen hässlichen Bildern vorfand. Meine erste Reaktion: ich suchte in einer bekannten Suchmaschine nach dem Begriff „multiple Persönlichkeitsstörung (MPS)“. Ein Onlinelexikon verrät so viel: „Betroffene haben zeitweise alternativ wechselnde Vorstellung von sich selbst.“

Nicht, dass Sie mich nun falsch verstehen! Ich bin kein Arzt! Trotzdem halte ich Auernhammers auffälliges Verhalten für durchaus erwähnenswert:

 

Vorstellung 1: der Bürger „kann mich mal kreuzweise“

 

Zu Beginn seiner Tätigkeit im Deutschen Bundestag beantwortete Artur Auernhammer noch zuverlässig seine an ihn gerichteten Bürgerfragen (siehe Auernhammers Profil bei „Abgeordnetenwatch“). Vermutlich dachte Auernhammer damals noch voller Naivität: es sind die Bürger, die mich, meine Büros und meine Mitarbeiter finanzieren. Vielleicht erinnerte er sich damals gar an solch hässliche Begriffe wie „Volkssouveränität“ oder „Volksvertreter“?

Ab Mitte Juni 16 – inzwischen vollständig im Parlamentsbetrieb angekommen – hatte Artur Auernhammer dann „keinen Bock“ mehr, weiterhin Anfragen von Bürgern (gleich „Pack“?) zu beantworten. Er zeigte den Fragestellern die rote Karte oder auch die „kalte Schulter“. Anders – fränkisch rustikal – ausgedrückt, könnte man durchaus auch sagen: Auernhammer signalisierte den Fragestellern überdeutlich: sie können ihn mal kreuzweise am beziehungsweise im „Arsche lecken“!?

 

Doch steht es mir wirklich zu, Auernhammers überhebliche Arroganz zu kritisieren? Merke: ein möglicherweise ursprünglich geerdeter Bauer, der sich in die weite Welt (Berlin) verlaufen hatte, hat selbstverständlich auch das Recht, abzuheben! „Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond...........“

Auch ich richtete am 26.03.17 eine Anfrage an Herrn Artur Auernhammer! Auch mir signalisierte diese Art von „Volksvertreter“: „du kannst mich mal kreuzweise am, beziehungsweise im „Arsche lecken“......

Auch meine Frage blieb unbeantwortet!

 

Vorstellung 2: Der Bürger (soll mich wählen)

 

Artur Auernhammer unterbrach seine VIP-Flüge zu Sonne, Mond und Sterne abrupt. Das billige CSU-Skript sieht kurz vor anstehender Bundestagswahl für Auernhammer vor, sich bei den Bürgern urplötzlich und ganz unauffällig (kleiner Scherz) fürchterlich einzuschleimen! Da er die Bürger (nun: Wähler!) offenbar für verrückt hält (?), meint Auernhammer wohl, diese ließen sich mit einem Lasso ganz einfach wieder einfangen. Die Funktion des Lassos sollen nun Kugelschreiber, weiß-blau gehaltene Geschmacklosigkeiten aller Art (made in China?) und Hochglanzbroschüren mit hässlichen Bildern übernehmen? Ja, Auernhammer war gar so dreist, auch mir eine dieser Broschüren in meinen Briefkasten zu stecken. Er warb darin, ich solle CSU wählen. Mit meiner Erststimme solle ich also ausgerechnet denjenigen wählen, der mir überdeutlich signalisiert hatte, ich könne ihn mal kreuzweise am beziehungsweise im „Arsche lecken“.

Nochmals: ich bin kein Arzt! Doch ich meine, so oder so ähnlich könnte sie durchaus aussehen: die „multiple Persönlichkeitsstörung (MPS)“...........?

 

Erklärungsversuche - Alles wird schon seinen Sinn haben....

 

Artur Auernhammer wird nicht zu knapp aus Steuergeldern finanziert. Dabei geht es nicht nur um seine persönlichen Bezüge (Diäten). Zusätzlich fallen für uns ja weitere enorme Kosten an: Kostenpauschale, Kosten für Mitarbeiter, Reisekosten und vieles, vieles mehr...

An der finanziellen Ausstattung kann es also ganz sicher nicht liegen, wenn Team Auernhammer (er und seine Mitarbeiter) Bürger einfach ignorieren. Team Auernhammer wird ganz sicher beschäftigt sein, da habe ich gar keine Zweifel. Doch womit nur?

 

Lobbyismus in eigener Sache?

 

Lt. Wahlbroschüre übernahm Auernhammer den elterlichen Bauernhof. Schwerpunkt Milchviehhaltung. Es würde mich nicht wundern, wenn Landwirt Auernhammer auch eine eigene landwirtschaftliche Biogasanlage betreiben würde. Artur Auernhammer ist Mitglied in nachfolgenden Ausschüssen: Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft und Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Ist es vielleicht so, dass Auernhammer sein Bundestagsmandat einzig dazu nutzt oder gar missbraucht (?), seinen eigenen Landwirtschaftsbetrieb nach vorne zu bringen und alles andere drumherum ausblendet? Ist es für Team Auernhammer also nur dann eine gute Amtsperiode, wenn landwirtschaftliche Produkte noch weiter subventioniert werden und die Märkte in „Entwicklungsländern“ noch mehr damit überschwemmt werden? Misst er den Erfolg seiner Arbeit im Deutschen Bundestag etwa einzig an den Gewinnsteigerungen seines eigenen Bauernhofs (mehr Subventionen + weniger Regulierung = höherer Gewinn)? Steht also einzig eine Politik VON Artur Auernhammer FÜR Artur Auernhammer im Vordergrund? Und alles andere – eben auch Bürgeranfragen – wird aussortiert? Reine Spekulation......!

 

Bezahlte Nebentätigkeiten: da scheint einer den Hals einfach nicht voll zu bekommen.....

 

Abgeordnetenwatch überprüfte die Selbstauskünfte aller 655 Bundestagsabgeordneter.

Es wurde untersucht, wie viel ein Bundestagsabgeordneter zusätzlich nebenbei hinzuverdient. Die Offenlegungsregeln sind wenig transparent. Was ein Abgeordneter nebenher kassiert, wird in Einkunftsstufen „offen gelegt“. Auernhammer nimmt im Ranking eine sehr gute Position ein: Platz 43 von 655. Auernhammer kassiert nebenher zwischen 148.000 Euro und 270.000 Euro. Ohne dafür Verständnis aufzubringen, wird nun auch mir klar, warum Auernhammer so handelt, wie Auernhammer eben handelt. Team Auernhammer scheint wohl vor allem damit beschäftigt zu sein, die Auernhammer'sche Geldmühle in Schwung zu halten.....!? Ob Team Auernhammer auf die Pole-Position schielt? Von Platz 43 ist ja durchaus noch Luft nach oben.....

 

Entgeltliche Tätigkeiten des Artur Auernhammer: beispielsweise für die Molkerei Neuburg. Oder: für die NVG-bovex GmbH, Würzburg. Besonders interessant seine entgeltlichen Tätigkeiten für „Vertragspartner 1“, „Vertragspartner 2“ und für „Vertragspartner 3“. Hier ist Abzocker Artur Auernhammer gar zu feige, diese Unternehmen zu benennen! Ganz sicher wird er für diese maximale Intransparenz auch seine guten Gründe haben.........

Die notierten Unternehmen (auch die „Vertragspartner“) erhalten so privilegierten, exklusiven Zugang zur Politik! Anderen Unternehmen, Vereinen oder auch Bürgerinnen und Bürgern bleibt dieser Zugang verwehrt.

 

Prinzip Besenstiel

 

Vielleicht haben Sie schon mal vom „Prinzip Besenstiel“ gehört? Man sagt, die CSU könnte alternativ zu ihrem Direktkandidaten auch jederzeit einen Besenstiel mit CSU-Aufkleber in die Wahl schicken. Der Besenstiel wäre ganz sicher erfolgreich.

 

Drei Gründe, warum ich mich wohl sogar für diesen Besenstiel entscheiden würde:

 

In der blau gehaltenen Wahlbroschüre des Besenstiels wären hübschere Bilder.

Ein Besenstiel hat keinen Arsch. Daher könnte er den Bürger auch nicht auffordern, diesen zu lecken.

Ein Besenstiel hat keinen Hals. So kommt dieser auch erst gar nicht auf den krankhaften, von Gier getriebenen Gedanken, diesen nicht voll zu bekommen.

 

17.09.2017

 

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Erneuerung der Geh- und Radwegbrücke bei Neustädtlein

Glaubwürdigkeit BN - Glaubwürdigkeit Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Herbert Sirois und die verflixte (fehlende) Übersicht

 

Bereits am 27.06.17 befasste sich der Dinkelsbühler Stadtrat mit der Erneuerung der Wörnitzbrücke bei Neustädtlein. Aufgrund statischer Mängel war diese Holzbrücke zuletzt nur noch eingeschränkt nutzbar.

Die Gesamtkostenschätzung lag ursprünglich bei rund 141.300 Euro (FLZ, 05.07.17).

Für die Verantwortlichen der Stadt Dinkelsbühl scheint es jedoch oberstes Gebot zu sein, Zuwendungen des Freistaates Bayern abzuschöpfen. Daher wurde die ursprünglich geplante / notwendige Brückensanierung zu einem Großprojekt umkonstruiert. Denn: um an die begehrten Zuwendungen des Freistaates Bayern zu Straßen- und Brückenbauvorhaben zu kommen, müsse offenbar zwingend eine wesentliche Verbesserung der Verkehrsverhältnisse nachgewiesen werden. Nun sollte man meinen, alleine die Sanierung einer baufälligen Brücke würde zu einer wesentlichen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse führen. Doch die Verantwortlichen der Stadt Dinkelsbühl sehen sich offenbar nicht dazu in der Lage, dies auch entsprechend zu begründen. Und so wurde vom Stadtrat eben kurzerhand entschieden, neben der Erneuerung der Brücke auch gleich noch die zur Brücke führenden vorhandenen ungebundenen (!) Wirtschafts- bzw. Gehwege zu asphaltieren (!). Die Gehwege werden nun also mit einer Breite von 2,5 m und beidseitigen Banketten von 0,5 m Breite ausgebaut.

 

Die Gesamtkosten belaufen sich nun auf stolze 311.900 €. Hierbei handelt es sich um eine Schätzung, denn das Projekt wurde noch nicht ausgeschrieben.

Die Verwaltung beantragte nun Zuwendungen in Höhe von 170.600 €. Bei der Stadt verbleiben somit Eigenmittel in Höhe von 141.300 € (also die ursprünglich geschätzte Summe für die notwendige Brückenerneuerung. Zufälle gibt es....).

Alle anwesenden Stadträte erklärten sich mit der Durchführung des Bauvorhabens und der vorstehenden Finanzierung einverstanden.

 

Was geht hier eigentlich vor?

 

Zur notwendigen Brückensanierung kommt nun also ein völlig unnötiger Straßenbau hinzu. Die „Kapazitäten“ im Dinkelsbühler Stadtrat meinen wohl: die asphaltierten Wege bekämen wir nun geschenkt, also nehmen wir diese – ganz nach dem Motto „Geiz ist geil“ - eben mit.

Nichts – gar nichts - bekommen wir geschenkt! Der Freistaat Bayern: sind das nicht AUCH wir? Ist es wirklich klug von „unseren“ Stadträten, den Freistaat Bayern für die Finanzierung eines völlig unnötigen Projektes „abzuzocken“? Steuergeld kann bekanntlich immer nur 1 x ausgegeben werden. Ganz gleich, welchem Konto es auch entnommen wird. Es wird nun dort fehlen, wo wir es für Sinnvolles dringend gebrauchen könnten!

 

„Blendgranaten“ im Stadtrat

 

Aus meiner Sicht handelt es sich bei den Stadträten Paul Beitzer (SPD), Stefan Klein, Robert Tafferner und Gerhard Zitzmann (Bündnis 90/Die Grünen) um „Blendgranaten“. Steht ihr Handeln doch im krassen Widerspruch zu ihren propagierten schönen Theorien. 

 

Paul Beitzer:

Als Kreisvorsitzender des BN (Bund Naturschutz) kämpft Beitzer tapfer in Superheldenmanier gegen Flächenfraß und Bodenversiegelungen.

Beitzers BN fordert gar verantwortungsvolle Kommunalpolitiker ein (Homepage des BN: „Die Abwicklung von "Interfranken" braucht offenbar neue, unbelastete und verantwortungsvolle Kommunalpolitiker.“).

Hier zeigt sich einmal mehr: verantwortungslos handeln natürlich (!) immer nur die Anderen......

Warum Umweltschützer (?) Beitzer gut erhaltene, ungebundene Feldwege (genutzt von Spaziergängern, Radfahrern und hie und da einem Traktor) asphaltiert haben will? Das sollte er nicht nur den zahlenden (Noch)Mitgliedern seines „BN“ sondern vielleicht auch mal den "bösen", "verantwortungslosen" „Interfranken-Schurken“ erklären.....?!

 

Stefan Klein, Robert Tafferner, Gerhard Zitzmann:

Die Dinkelsbühler „Grünen“ feuern auf ihrer Homepage folgende Blendgranaten ab:

 

„Für den Umweltschutz: Seit über 30 Jahren kämpfen wir dafür, dass die natürlichen Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen erhalten bleiben.“

 

„Für nachhaltige Politik: Wir machen Politik, die nachhaltig angelegt ist und die Interessen der kommenden Generationen berücksichtigt. Wir leben nicht auf Kosten unserer Kinder und Enkel. Dies gilt für den Umweltschutz genauso wie für Bildung, Finanzen und Wirtschaft.“

 

„Für glaubwürdige Politik: Bei uns wissen die Wählerinnen und Wähler vor der Wahl woran sie nach der Wahl sind. Wir ringen streitbar um die beste Lösung und sind offen für Kritik. Das ist nicht immer einfach und birgt auch das Risiko des Scheiterns, aber es ist der Grüne Weg, Politik zu machen.“

 

Welche Rolle spielen die propagierten Punkte Umweltschutz, nachhaltige (Finanz)Politik und Glaubwürdigkeit nun tatsächlich? Die Antwort kann nur lauten: sie spielen keine Rolle! Wenn die sogenannten „Grünen“ Klein, Tafferner und Zitzmann gut erhaltene, ungebundene Feldwege (genutzt von Spaziergängern, Radfahrern und hie und da einem Traktor) asphaltiert haben wollen, so verarschen sie ihre (bisherigen) Wähler.....

 

Das Risiko des Scheiterns als der Grüne Weg, Politik zu machen?

Respekt vor soviel Ehrlichkeit.....!

 

Ich empfehle den „Ökohelden“ Stefan Klein, Robert Tafferner und Gerhard Zitzmann dringend einige Nachhilfestunden in Herrieden. Dort wird ein Umweltpolitiker bald in den (Un)Ruhestand gehen.....

 

Was ist grün?

Die Berufskleidung des Herrn Scholl oder auch der Schimmelpilz auf meinem Bio-Joghurt.

Die örtlichen „Grünen“ sind es für mich definitiv nicht!

 

Dr. Herbert Sirois (Bundestagskandidat Bündnis 90/Die Grünen)

Herr Sirois ist nicht nur Direktkandidat für die sogenannten Grünen. Er ist auch gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Bund Naturschutz Kreisgruppe Ansbach.

Was soll man davon halten, wenn Herr Sirois folgendes auf seiner Homepage veröffentlicht: „Flächenfraß wird immer mehr zu einem „Krebsgeschwür“, das unsere Heimat in ihrer Substanz bedroht!“?

Was soll man davon halten, dass die sogenannten Grünen den Flächenverbrauch in Bayern mit einem Volksbegehren gesetzlich begrenzen wollen?

Was soll man von einem Wahlplakat halten, auf dem unter dem Bild des Kandidaten Dr. Herbert Sirois folgendes notiert wird: „Lebensräume betoniert man nicht. Flächenverbrauch stoppen.“?

 

Um nun auf Sirois' „Krebsgeschwür“ zurückzukommen:

Dem Flächenfraß liegt ganz sicher keine höhere Naturgewalt zugrunde. Flächenfraß ist vielmehr Ergebnis politischer Entscheidungen. Wenn sich nun im Dinkelsbühler Stadtrat vier Pseudo-Ökologen aus Sirois' direktem Umfeld dafür aussprechen, bisher ungebundene, gut erhaltene Wirtschafts- bzw. Gehwege zu asphaltieren, so hört „das Krebsgeschwür“ doch folglich auf die Namen Paul Beitzer, Stefan Klein, Robert Tafferner und Gerhard Zitzmann? Sehe ich das richtig, lieber Herr Sirois?

 

Das tatsächliche Handeln – sowohl innerhalb Sirois' BN-Kreisgruppe als auch innerhalb des „Grünen“-Ortsverbandes Dinkelsbühl – unterscheidet sich fundamental von den propagierten schönen Theorien!

Es scheint fast so, als hätte Dr. Herbert Sirois bereits im überschaubaren Landkreis jeglichen Überblick verloren. Ich befürchte fast, dass ein Bundespolitiker mit weitaus komplexeren Themenfeldern konfrontiert sein wird. Damit will ich zum Ausdruck bringen: es wird ganz sicher nicht einfacher für Herrn Sirois, den Durchblick auf bundespolitischer Ebene zu bekommen.....

 

You cannot fool all the people all the time

 

Als Dozent für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg sollte Herr Sirois mit dem Namen Abraham Lincoln etwas anzufangen wissen.

Von Lincoln stammen folgende kluge Worte: „You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.“

Vielleicht sollten die vielbeschäftigten Herren Altreuther (BN) und Sirois mal darüber nachdenken. Warum nicht bei einem Gläschen Biowein?

 

Auch in diesem Zusammenhang: vieles deutet daraufhin, dass Frau Claudia Stamm eine kluge Entscheidung getroffen hatte....

 

05.09.2017

 

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Weitere hohe Auszeichnung für Dinkelsbühl:

„Schönste Altstadt Dinkelsbühls (Zweite Chance Dinkelsbühl)“

 

Das monatelange Würfeln führte zu einem Ergebnis! Trommelwirbel! 5...4...3...2...1: Schönste Altstadt Dinkelsbühls! Was für eine Freude! Ein historischer Augenblick! Ein Meilenstein in der Geschichte der „1000-jährigen Stadt“! Ein weiterer Titel für die Briefbögen der Stadt Dinkelsbühl! Ja, „Zweite Chance Dinkelsbühl“ erlaubt es der Stadt, auch diesen Titel inflationär bis zum Erbrechen zu verwenden: auf den Ortsschildern der Stadt, auf den Briefbögen der Stadt, auf der Homepage der Stadt, auf der Stirn des Oberbürgermeisters als trendiges Tattoo. Und natürlich auch 1000-fach im „Blick Punkt Dinkelsbühl“, Hammers Propagandablatt.....

 

Einige Gedanken zum Titel „Schönste Altstadt Deutschlands (Focus)“.

Im „Blick Punkt Dinkelsbühl“ lese ich neben gefühlten 1000 x „Dr. Hammer“ inzwischen ebenso häufig „Schönste Altstadt Deutschlands (Focus)“.

So beinhaltete beispielsweise der winzige Artikel „Dinkelsbühl's Schönheit mit freundlicher Empfehlung der Ministerin“ (Anmerkung: Bundeskriegsministerin Ursula von der Leyen verirrte sich nach Dinkelsbühl) doch tatsächlich drei mal (!) den Begriff „Schönste Altstadt Deutschlands (Focus)“. Wäre das nicht ein klassischer Fall für den Psychiater? Die Stadt existiert nun seit etwa 1000 Jahren! Und es mag ja durchaus zutreffend sein: die Stadt ist all die Jahre hinweg mehr oder weniger schön! Scheinen diejenigen nicht arm dran zu sein, die ihr ganzes Selbstbewusstsein aus einer Focus-“Bewertung“ speisen? Existierte für diese Personen Dinkelsbühl - „Schönste Altstadt Deutschlands (Focus)“ - überhaupt schon vor dieser „Bewertung“? Was machten die bemitleidenswerten „armen Teufel“ (Bürgermeister / Verkehrsdirektoren) der Stadt Dinkelsbühl - „Schönste Altstadt Deutschlands (Focus)“ - denn eigentlich in all den vielen Jahren, als es noch keinen „Focus“ gab?

 

Ob sich diese Form der devoten „Arschkriecherei“ noch toppen lässt? Vorschlag:

Vor dem Rathaus wird ganzjährig eine Focus-Flagge gehisst. OB Hammer verrichtet seine tägliche „Arbeit“ kniend vor dieser Flagge. Nach und nach bildet sich eine dicke Hornhaut an seinen Knien. Vielleicht sprechen ihn eines Tages Touristen an: ob er als Bürgermeister der C-Partei wohl auf Knien nach Santiago de Compostela gepilgert sei? Nein, müsste er dann wohl erwidern. Ich verehre hier auf Knien seit Monaten meinen „Gott“, den FOCUS......? Wir haben bereits eine Storchen-Kamera in Dinkelsbühl - „Schönste Altstadt Deutschlands (Focus)“. Was ist von einer „Hammer-Cam“ zu halten? OB Hammer demütig kniend vor der Focus-Flagge? Die Bilder könnten in den Büros des „Focus“ live ausgestrahlt werden? Und wer weiß das schon so genau? Vielleicht bekäme der ein oder andere Redakteur dabei sogar einen gewaltigen Orgasmus?

 

19.08.2017

 

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Karikaturen-Ausstellung in den Geschäftsräumen der VR Bank Dinkelsbühl

Stadtpfarrer Martin Maurer verfährt sich – trotz „GPS“

Von Hundeschulen, pfeifenden Bankern und einem „Sozi“

 

Ein weiteres PR-Geschenk aus dem Hause FLZ / Wiedfeld.

Rotarier Fabian Neitzel (VR Bank Dinkelsbühl) freut sich. Die Homepage der Rotarier gibt Auskunft:

„Der Clubdienst konzentriert sich darauf, die Kameradschaft zu fördern und dafür zu sorgen, dass der Club funktioniert.“

Der Clubdienst funktioniert hervorragend, möchte ich an dieser Stelle anmerken.....

 

Die FLZ-PR-Dienstleistung vom 24.06.17 befasst sich mit der Vernissage (Karikaturen-Ausstellung) in den Geschäftsräumen der VR Bank Dinkelsbühl.

Initiator: die Gruppe „GPS“ (Gerecht-Politisch-Sozial). Dahinter verbergen sich Mitglieder der Diakonie, der KAB und der Betriebsseelsorge. Und so befassen sich die Karikaturen mit dem Thema „Gerechtigkeit“. Laut FLZ werden so gesellschaftspolitische Fragen dargestellt. Diesen Fragen stellten sich lt. FLZ auch Fabian Neitzel (Rotarier / Vorstand VR Bank Dinkelsbühl), Paul Beitzer („Bürgermeister“ und „Sozi“) sowie Martin Maurer (Stadtpfarrer).

Das veröffentlichte Foto zeigt die üblichen „Freibiergesichter“. Darunter wieder etliche Dinkelsbühler Stadträte. Spontan denke ich an einen bekannten Kinderzech-Frühschoppen-Hit: „Freibiergesichter, die sieht man überall – in jeder Biertrinkhall' – beim Bundespresseball.....“. Ob ein „Freibiergesicht“ generell auch „käuflich“ ist, vermag ich nicht zu beurteilen......

 

Feuerwehrmänner als Initiatoren einer Ausstellung in den Räumlichkeiten von Brandstiftern?

 

Bereits in einem vorangegangenen Artikel machte ich darauf aufmerksam, aus welchem „Holz“ Dr. Christoph Glenk (VR Bank Dinkelsbühl) „geschnitzt“ ist:

 

„Die „DZ Privatbank“ erhielt von einem Verlag eine Auszeichnung für ihre hervorragende Arbeit. In einem Bericht der „WochenZeitung“ wurde die „DZ Privatbank“ als „eine Zentralbank der Volksbanken Raiffeisenbanken, eine Spezialeinrichtung für Anlagen hochwertiger Art“ beschrieben. Auch VR Bank-Vorstand Dr. Christoph Glenk freute sich über die Auszeichnung: „Wir wollen unserer Linie treu bleiben, die DZ Bank ist ein Partner, auf den man sich verlassen kann.“

 

Recherchiert man auf der Homepage der DZ Privatbank (= Private Banking Partner der Volks- und Raiffeisenbanken), so erfährt / erfuhr man dort folgendes: „anspruchsvolle, vermögende Privatkunden“ lockt man mit eigenen Tochterunternehmen in Luxemburg, Singapur und Zürich. Die Homepage wirbt ungeniert für steuerliche Besserstellung und Kreativität: „kreative“ Fondslösungen, „steuergünstiges Umfeld“, „liberale Rahmenbedingungen“, „Offenheit“, "wettbewerbsfähige Steuergesetze", "innovationsfreundliche Gesetzgebung", "im Gesetz verankertes Bankgeheimnis" usw.

 

Geschäftsmodell des Partners, auf den sich Banker Christoph Glenk so zuverlässig verlassen kann, ist demnach Steueroptimierung / Steuerverhinderung. Glenk spricht Klartext: „Wir wollen unserer Linie treu bleiben....“. Damit kündigt er nichts anderes an, als dass er auch weiterhin der hoch verschuldeten öffentlichen Hand dringend benötigte Steuermittel entziehen wird. Er bringt damit nichts anderes zum Ausdruck, als dass er die Vermögen seiner Kunden (gleichzeitig Steuerzahler) nach allen Regeln der Kunst auch weiterhin „steuerlich optimieren“ wird.“

 

Cum-Ex

 

Die „Zeit“ schreibt:

„Es geht um einen milliardenschweren Akt der Selbstbedienung, an dem sich Dutzende deutscher Banken beteiligt haben, darunter die Commerzbank, die Deutsche Bank, die HypoVereinsbank, die DZ Bank, die HSH Nordbank und die Landesbank Baden-Württemberg.“

(Cum-Ex: Der größte Steuerraub in der deutschen Geschichte - 7. Juni 2017)

 

DZ Bank:

Die DZ Bank ist die Zentralbank / das Spitzeninstitut der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Als Zentralbank unterstützt sie die Geschäfte der etwa 1.000 Volksbanken und Raiffeisenbanken.

 

Cum/Ex Untersuchungsausschuss:

„Staat ausgeplündert - SPD-Obmann Andreas Schwarz sagte, für die Opposition scheine die Schuldfrage geklärt und der Staat sei verantwortlich. Schuld seien aber die Netzwerke der Finanzindustrie und sonst niemand. Es sei nicht zu akzeptieren, dass hier die "Verantwortlichkeiten verschoben" würden. Der Ausschuss habe nachgewiesen, dass Banken, Steuerberater und Wissenschaftler durch "bandenmäßige Steuerhinterziehung" den Staat ausgeplündert hätten. Dabei habe es sich um organisierte Kriminalität gehandelt. Den teilnehmenden Finanzakteuren warf Schwarz "moralische Verkommenheit" vor.“

(Das Parlament Nr. 26, 26.06.17)

 

OB Dr. Hammer blieb der aktuellen PR-Veranstaltung offenbar fern. Er ließ sich diesmal also nicht vor dem Werbekarren des Sparkassen-Konkurrenten platzieren. Eine kluge Entscheidung, Herr Hammer! Ganz im Interesse Ihrer Sparkasse!

„Sozi“ Paul Beitzer hatte nun diesen Part zu übernehmen. Ein tiefer Fall der VR Bank Dinkelsbühl? Müssen sich die „Genossenschaftsbanker“ Glenk & Neitzel nun also schon mit „Sozis“ begnügen?

Also auch Beitzer kann es offenbar nicht lassen, sich anzubiedern. Seine Verbeugung vor den Bankern Glenk und Neitzel lässt vermuten, dass auch er nicht in der Lage ist, von „A“ über „B“ nach „C“ zu denken?

Nun also ein „Sozi“ als Werkzeug dieser Bank.....

Spontan denke ich an einen Frontal 21-Bericht:

 

Rent-a-Sozi

 

Auszug aus der ZDF / Frontal 21 Homepage:

„In der vergangenen Sendung deckte "Frontal 21" die "Rent-a-Sozi"-Affäre auf und zeigte, dass Unternehmen und Lobbygruppen gegen Zahlung von 3000 bis 7000 Euro "vorwärts"-Gespräche mit SPD-Ministern, Staatssekretären und Parteifunktionären buchen können.“

 

Wird „Sozi“ Paul Beitzer von seinem SPD-Ortsverband etwa vermarktet?

Lässt sich so etwa auch das SPD-Sommerfest unter dem Motto "Italienische Nacht" finanzieren? Dort preist die örtliche SPD ihre "Rote Pizza" an. An eine „Kundschaft“ etwa, die nicht nur unter Farbenblindheit, sondern auch unter „Schwindsucht“ zu leiden scheint....?

Für mich stellt sich nun konsequenterweise die Frage: ob „Sozi“ Paul Beitzer für die VR Bank Dinkelsbühl „alles tut“? So wie Gerd Böttcher für seine Gabi? Im Songtext heißt es:

Ich helf' seit Wochen, ihr täglich beim Kochen, für Gabi tu' ich alles -

Ich trag' auch munter, den Mülleimer runter, für Gabi tu' ich alles.....

 

Fazit:

 

Stadtpfarrer Martin Maurer und die Akteure der Gruppe „GPS“:

Gemäß FLZ gab Stadtpfarrer Martin Maurer den Besuchern der Ausstellung mit auf den Weg, nicht nur zu überlegen, was man tun müsse, sondern auch, was man unterlassen sollte.

Herr Maurer und die Akteure der Gruppe „GPS“ (Gerecht-Politisch-Sozial) sollten sich in einem raren (?) klaren Moment vor allem überlegen, was sie besser unterlassen sollten. Dies setzt natürlich voraus, dass sie in der Lage sind von „A“ über „B“ nach „C“ zu denken. Für zahlreiche Menschen stellt dies eine hohe - ja unüberwindbare - Hürde dar.......

 

Hundeschulen:

Besucher einer Hundeschule wissen: ein gut erzogener Hund sitzt, wenn das Herrchen „sitz!“ ruft. Ein gut erzogener Hund eilt rasch herbei, wenn das Herrchen pfeift.

 

Paul Beitzer:

Wie verhält sich „BÜRGERmeister“ Beitzer, wenn er von einem BÜRGER kontaktiert wird? Am 25.11.14 schrieb ich ihn an. Ich bat um einige Details bezüglich der Schulden(entwicklung) unserer Stadt. Paul Beitzer zeigte mir die „kalte Schulter“. Er ignorierte meine Anfrage.

Um mich an den Worten des SPD-mdB Andreas Schwarz zu orientieren:

Wäre es nicht konsequent, auch Paul Beitzer als "moralisch verkommen" zu bezeichnen?

Ein „Bürgermeister“, der einerseits den „einfachen Bürger“ kalt ignoriert. Ein „Bürgermeister“, der sich andererseits nicht zu Schade ist, sich von Bankern für plumpe PR instrumentalisieren zu lassen.....?

„Herr“ und „Knecht“, ein Interpretationsversuch: im Umgang mit dem „einfachen BÜRGER“ („Pöpel“ / „Knecht“?) sieht sich BÜRGERmeister Beitzer offenbar als „Herr“. Er wird dann zum „Herrn“, wenn er den „Knecht“ einfach ignoriert. So geschehen bei meiner schriftlichen Anfrage. Das Verhältnis vom „Herrn“ und „Knecht“ scheint sich dann jedoch zu drehen, wenn der Herr Banker ruft / „pfeift“. Dann schlüpft der Herr „Bürgermeister“ in seine Sportschuhe und springt. Hier wird der „Herr“ dann plötzlich – ganz ohne Not – selbst zum „Knecht“. Je nach Situation scheint Beitzer also seine Rolle gefunden zu haben. Hier bürgerfern, kalt und arrogant – dort unterwürfig......?

Aus meiner Sicht braucht sich ein solcher „Bürgermeister“ nicht zu wundern, wenn er nicht als Bürgermeister sondern als Bürgermeisterdarsteller wahrgenommen wird.......

 

01.07.2017

 

 

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Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

Modellprojekt im Landkreis Ansbach

Vom BGE hier - Von Sanktionen dort

 

Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde das Modellprojekt "Bedingungsloses Grundeinkommen" im Landkreis Ansbach. Schade! Wäre es doch interessant zu erfahren, wie zufrieden die Initiatoren (Landräte Ludwig, Unger, Horndasch?) mit dem bisherigen Verlauf des Projektes sind. Besteht das Versuchslabor "Bedingungsloses Grundeinkommen" auch weiterhin fort?

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

 

Auszüge aus Wikipedia:

 

„Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche – vom Staat ausgezahlte – finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Es wird in Finanztransfermodellen meist als Finanzleistung diskutiert, die ohne weitere Einkommen oder bedingte Sozialhilfe existenzsichernd wäre.“

 

„Die grundsätzliche Begründung eines BGE wird darin gesehen, dass es jedem Menschen ermögliche, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Das BGE schaffe die Voraussetzung zur individuellen Freiheit zur Selbstverwirklichung auch mit Tätigkeiten, die nicht als Erwerbsarbeit entlohnt werden.“

 

Ansätze zur Einführung des BGE gab / gibt es in zahlreichen Ländern, darunter auch in Deutschland (Projekt "Mein Grundeinkommen" von Michael Bohmeyer).

 

„Gegner befürchten, ein bedingungsloses Grundeinkommen werde Bürger häufiger als derzeit zur Untätigkeit verleiten, da der materielle Anreiz zur Aufnahme einer Arbeit sinke. Kritiker verweisen auch darauf, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Anreiz zu verstärkter Einwanderung sein könne.“

 

Modellprojekt „Bedingungsloses Grundeinkommen im Landkreis Ansbach“

An welchen Testpersonen wurde / wird es erprobt?

 

Vertragsverlängerung Dr. Andreas Goepfert, (ehemaliger) Vorstand des kommunalen Gesundheitsunternehmens ANregiomed gKU: Nach Angaben der FLZ erhielt Herr Goepfert eine satte Gehaltserhöhung. Das jährliche Grundgehalt stieg um 40.000 Euro. Doch zusätzlich wurde ihm auch noch ein jährlicher Bonus in Höhe von weiteren 40.000 Euro gewährt. Offenbar wurde der Vertrag der FLZ zugespielt. Dort heißt es in Paragraph 3, Absatz 4: „Darüber hinaus gewährt das Kommunalunternehmen dem Vorstand eine jährliche Prämie. Die Prämie wird nach einem Bonusmodell bezahlt, das noch entwickelt werden muss. Solange oder wenn keine Bonusvereinbarung erfolgt ist, wird ein Bonus von 40.000 Euro garantiert“. Gemäß FLZ-Berichterstattung wurde bis Ende 2015 kein Bonusmodell entwickelt. Der Bonus in Höhe von 40.000 Euro wurde somit fern der goldenen Regel "Fördern und Fordern" gewährt. Er war demnach an keine Gegenleistung gebunden. Letztendlich kommt diese Art von „Bonus“ einem bedingungslosen Grundeinkommen gleich....

 

BGE in Höhe von 40.000 Euro - Einige grundsätzliche Fragen

 

Bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 40.000 Euro: existenzsichernd?

Aus meiner Sicht: Ja! Besonders dekadente Lebensentwürfe dürfen nicht durch ein BGE unterstützt werden!

Vergleich: der in weiten Kreisen umstrittene Mindestlohn (8,50 Euro / Stunde) führt bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden zu einem monatlichen Einkommen in Höhe von 1.360 Euro. Dies ergibt ein Jahreseinkommen in Höhe von 16.320 Euro. Im Gegensatz zum bedingungslosen Grundeinkommen (40.000 Euro im Landkreis Ansbach) sind Zweifel angebracht, ob ein solches an Bedingungen geknüpfte Einkommen in Höhe von 16.320 Euro ein menschenwürdiges Leben sicherstellen kann.

 

Das BGE werde Bürger häufiger als derzeit zur Untätigkeit verleiten, da der materielle Anreiz zur Aufnahme einer Arbeit sinke.

Um diese Frage zu beantworten, muss die Entwicklung des ANregiomed betrachtet werden. Erst dann können entsprechende Schlüsse daraus gezogen werden: hatte das „Bedingungslose Grundeinkommen“ Herrn Goepfert etwa ausgebremst, da der materielle Anreiz zur Aufnahme einer Arbeit sank? Oder hatte das „BGE“ keinerlei Auswirkungen auf die Motivation des Ex-Vorstandes?

 

Kritiker verweisen darauf, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Anreiz zu verstärkter Einwanderung sein könne.

Das Verhalten der „Testperson“ Dr. Andreas Goepfert widerspricht dieser Theorie. Bekanntlich verließ Herr Goepfert die Region. Er ging nach Braunschweig.

Demzufolge könnte das BGE also eher als Anreiz zur verstärkten Abwanderung betrachtet werden. Ist die Höhe des BGE im Landkreis Ansbach etwa zu gering?

 

Landkreis Ansbach

Bedingungsloses Grundeinkommen hier – Sanktionen dort

 

Gemäß Veröffentlichung des BIAJ (Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe) verhängte das Jobcenter Landkreis Ansbach im vergangenen Jahr 224 Sanktionen. Diese neu festgestellten Sanktionen richteten sich gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Solche Sanktionen drohen Hartz-IV-Beziehern beispielsweise dann, wenn sie ihren Meldepflichten nicht nachkommen oder ein „zumutbares“ Jobangebot ausschlagen.

Die Verantwortlichen des Jobcenters Landkreis Ansbach werden sich dabei wohl auf die §§ 31, 31 a und 31b SGB II stützen. In wie weit dies verfassungswidrig sein könnte, darüber machen sich die Verantwortlichen des Jobcenters offenbar keine Gedanken.

Es mag durchaus Juristen geben, die das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland über irgendwelche untergeordnete SGB II Paragraphen stellen.

Erinnert sei an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010.

Wird hier nicht erklärt, das Grundrecht eines menschenwürdigen Existenzminimums, welches sich aus der Menschenwürde-Garantie des Grundgesetzes in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip ergibt, sei unverfügbar?

Doch führen die Sanktionen des Jobcenters Landkreis Ansbach nicht zur Unterschreitung dieses Existenzminimums? Bedenken wir: die volle Höhe des Regelsatzes stellt das Existenzminimum dar. Das hat ein Minimum so an sich, möchte man fast meinen.....

 

Wenn nun Menschen – auch im Landkreis Ansbach - durch den Entzug ihrer Lebensgrundlage „an die Wand gedrängt“ werden, wie sollen diese dann ihr Überleben sichern? Die Sanktionierten werden sich ja wohl kaum auf eine Müllkippe legen, um dort zu sterben. Ist es denkbar, dass diese Sanktionierten versuchen werden, ihr Überleben zu sichern, in dem sie kriminell werden (obwohl sie das nie wollten)? Haben die zunehmenden Wohnungseinbrüche etwas damit zu tun?

 

Zurück zum “Bedingungslosen Grundeinkommen” im Landkreis Ansbach

 

Die Verantwortlichen im Landkreis Ansbach fahren also zweigleisig:

Hier das “Bedingungslose Grundeinkommen”, welches ausgerechnet einer Person gewährt wird, die mit den Initiatoren des BGE bestens vernetzt / verfilzt ist. Einer Person, die ganz sicher nicht auf das BGE angewiesen ist.

Dort das Glaubensbekenntnis vom “Fördern und Fordern” (oder besser: Fordern und Fordern?). Und wer sich nicht “Fordern und Fordern” lässt, dem entziehen sie ganz einfach die Lebensgrundlage. Wie praktisch......

 

Abschließend wäre nun natürlich interessant zu erfahren, ob das Modellprojekt „Bedingungsloses Grundeinkommen“ im Landkreis Ansbach auch weiterhin fortgeführt wird. Warum eigentlich nicht? Fortführen ließe sich der Test doch hervorragend mit Vorstand Claudia B. Conrad, Nachfolgerin des „Gesundheitsökonomen“ Goepfert........

 

31.07.2016

 

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Altstadt-Outlet Dinkelsbühl

Einige Überlegungen

 

Ganz zu Beginn, als die Katze „City-Outlet Dinkelsbühl“ aus dem Sack gelassen wurde, hätte man fast den Eindruck gewinnen können, dass dieses Schmusekätzchen / diese reißende Bestie kaum interessiert. Nach und nach kam dann doch reges Interesse auf.

 

Auswärtiger Investor = Pfui?

Einheimische Investoren = Hui?

 

Von Anfang an auffallend: das Modell des auswärtigen Investoren (Feuchtwangen) war negativ belastet. Dagegen stand das Dinkelsbühler Modell: das gute Konzept der heimischen Geschäftsleute. Der auswärtige Investor wird so – zwischen den Zeilen gelesen – zur „Heuschrecke“. Wollte er Feuchtwangen ausplündern?

Das Dinkelsbühler Modell: tüchtige, ehrbare heimische Investoren, zusammengeschlossen in einer „Altstadt Outlet GbR“. Doch war der auswärtige Investor in Feuchtwangen bekannt, so sehen wir uns in Dinkelsbühl mit der Anonymität einer „GbR“ konfrontiert. Wer verbirgt / verschanzt sich alles dahinter?

 

Was Investoren eint

 

Ganz gleich, ob die Investoren nun von außen kommen oder schon da sind: Investoren wollen immer Cash sehen! $$$ €€€

 

Monopoly: Das berühmte Spiel um den großen Deal

 

Spielt ein überschaubarer Kreis ehrbarer Dinkelsbühler das Spiel „Monopoly“ auf eine ganz reale Art und Weise? Haben sich diese ehrbaren Bürger etwa in der „Altstadt Outlet GbR“ verabredet?

 

Chancen – Risiken

 

Ein mögliches Altstadt-Outlet erfordert einiges an Vorleistungen. Wer bezahlt die zusätzlich erforderlichen Parkflächen / Parkhäuser? Max Mustermann? Ein solcher Schritt würde die ohnehin hohe Verschuldung der Stadt Dinkelsbühl nur weiter in die Höhe treiben. Sollen etwa auch hier Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden?

 

Haftung

 

Wer hatte für das Abenteuer Klärschlamm Verwertungsgesellschaft (KSV) zu haften? Max Mustermann?! Wie sieht die Haftung einer “GbR” aus? Wie sieht die Haftung speziell der „Altstadt Outlet GbR“ aus?

 

City-Outlet als Strohhalm – warum nicht?

 

Ein City-Outlet mag seine volle Berechtigung haben. Man sollte es mit ihm versuchen. Dort wo der Wind in gespenstischen Szenen Heuballen durch die verwaisten Straßen weht, mag ein City-Outlet ein Segen sein.

Kennen wir solche gespenstischen Szenen aus Dinkelsbühl? Die Übernachtungszahlen eilen von Rekord zu Rekord! So konnte man im “Blick Punkt Dinkelsbühl” erst vor kurzem lesen: “Die neueste Statistik beweist es: Dinkelsbühl boomt bei den Übernachtungen. Um über 20 Prozent stiegen die Zahlen im vergangenen Halbjahr bis einschließlich April. Die Zahlen sind umso erfreulicher, weil bereits die Jahresstatistiken 2014 und 2015 jeweils ein Plus von durchschnittlich 10 Prozent verzeichnen konnten”.

 

Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

 

Gibt es eine unabhängige (!) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung? Wo ist diese veröffentlicht? Ein “Todschlagargument” der Befürworter wird zusätzliche Gewerbesteuer sein. Die Stadt Dinkelsbühl ist “sehr ordentlich” verschuldet! Sollen die Gewerbesteuer-Einnahmen der Outlet-Shops die Stadt finanziell “retten”? Wird die Outlet-Ansiedlung etwa als Wunderwaffe – als “Bazooka” des Stadtkämmerers Wegert – betrachtet?

 

Dinkelsbühl und Schopfloch sind schön – doch ist Malta nicht viel schöner?

 

Neu ist die Erkenntnis nicht: es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass viele namhafte Firmen ihre Steuer dort abführen, wo es für sie günstig ist. Auch der Hauptsitz lässt sich kreativ verlagern. Nach Dinkelsbühl oder Schopfloch? Eher unwahrscheinlich!

“Die Welt" berichtete Anfang 2015 vom "Fluch der Steueroasen". Im Artikel wurde das "Mayfair Business Center" in San Ġiljan auf Malta vorgestellt. Die obersten Etagen des sechsstöckigen Gebäudes gewähren zahlreichen deutschen Großunternehmen „Asyl“. Vom Who's Who der deutschen Wirtschaft ist die Rede. In der vierten Etage: die Sportmarke Puma. Puma, auch eine dieser grandiosen Outlet-Marken. Wollen wir Puma doch ganz herzlich im schönen Dinkelsbühl willkommen heißen.......

 

Dinkelsbühl, die Schlafstadt

 

Der Begriff „Schlafstadt“ kam auf. Eine Laune der Natur will es so, dass der Mensch Schlaf braucht. Klar, ohne Schlaf könnten „die 99 %“ im 24/7 Akkord malochen. „Die 1 %“ könnten dagegen ohne Unterbrechung ihr Geld zählen.....

Was ist denn so schlimm daran, wenn unvermietbare Gewerbeimmobilien in Wohnungen umgewandelt werden? Das würde bestenfalls / schlimmstenfalls (je nach Sichtweise) den Druck aus dem Mietpreiskessel nehmen. Aus Sicht unserer „Real-Monopoly-Player“ natürlich der „Supergau“......

 

„Freizeitparadies des modernen Lifestyle in angenehmem Ambiente“

 

So wurde das Outlet von einem Mitinvestor (gleichzeitig CSU-Stadtrat) beschrieben.

Eine treffende Beschreibung, die man nicht mögen muss! Doch wir dürfen nicht ausblenden: ein großer Teil unserer Mitbürger ist entpolitisiert (worden), kann nichts (mehr) mit sich anfangen. Auch wenn immer und überall von unseren „Werten“ die Rede ist, so identifizieren sich doch viele Mitbürger einzig über Marken / Statussymbole (völlig unabhängig davon, ob ihr Geschlechtsteil nun klein oder groß ist), über Kommerz und Materialismus. Klaus Huber hat also völlig Recht, die „Zauberformel“ vieler Mitbürger lautet Freizeit = Konsum = Lifestyle = Paradies. Ein IS-Anhänger sieht sich dann im Paradies, wenn er sich in einer belebten Einkaufsstraße in die Luft sprengt. Es geht also immer auch noch schlimmer (reimt sich sogar).....

Wenn die zweifellos vorhandene „Seele“ unserer Altstadt auf dem Altar der Profitgier einiger weniger geopfert werden soll, warum also kein Outlet?

 

Verändertes Kaufverhalten

 

Der „massive Leerstand“ hat aus meiner Sicht seit dem Vorhaben „City-Outlet“ nochmals eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Einerseits werden hier durchaus vermietbare Objekte zurückgehalten (Stichwort Spekulation). Andererseits wird der Leerstand auch bewusst hochgerechnet. Wir sollten doch auch zur Kenntnis nehmen, dass sich im Laufe der Zeit das Kaufverhalten ändert. Wir hatten früher Landwirte in der Stadt. Da konnte man Eier und Milch vom Bauern nebenan holen. Fehlende Landwirte heute gleichzeitig Leerstand? Da gab es früher die Hufschmiede. Sie konnten ihrem Pferd neue, schicke Schuhe in der Altstadt kaufen. Fehlende Hufschmiede heute gleichzeitig Leerstand? Fehlende Reparaturwerkstätten / Ersatzteillager für Dampfmaschinen heute gleichzeitig Leerstand?

Hufschmiede sind nicht mehr – dafür zahlreiche Autohändler außerhalb der Altstadt!

Wir hatten früher zahlreiche kleine Fachgeschäfte inmitten der Altstadt. Ich erinnere mich an ein Käsefachgeschäft. An einen Milchladen. Wie viele Bäckereien hatten wir einst? Wie viele Bäckereien haben wir heute? Metzgereien?

Was wir heute haben ist eine "Kannibalisierung" der Supermärkte und Discounter außerhalb der Altstadt. Die Leute wollen dort ihr Geld ausgeben. Das großzügige Parkplatzangebot überzeugt – dort lässt sich eben prima einkaufen. Sie fahren direkt vor die Tür und haben 100e „Fachgeschäfte“ auf einer Verkaufsfläche. Jedes Regal ein anderes „Fachgeschäft“. Auch die Brötchen aus den dortigen Backautomaten sind „moderner Lifestyle in angenehmem Ambiente“. Ebenso das Grillsteak aus dem Kühlregal.....

Welche Investoren stellen den großen Supermärkten die Räumlichkeiten zur Verfügung (beispielsweise in der Luitpoldstraße)? Etwa die gleichen, die sich nun hinter der „Altstadt Outlet GbR“ verbergen? Soll hier „doppelt gemoppelt“ werden?

 

Wir werden alle davon profitieren oder Reichtumspflege einiger weniger?

 

Gerade in Kreisen „rückständiger Hinterwäldler“ macht sich ab und an das Gefühl breit, dass das, was gut für die Börsen, Konzerne und die „1 %“ ist, nicht zwangsläufig gut sein muss für den ganzen vernachlässigenswerten (?) Rest.

Was für ein Blödsinn! Etwa noch nie etwas gehört vom

 

Trickle-down-Effekt?

 

„Der Begriff Trickle-down-Theorie (englisch trickle ‚sickern‘), im deutschen Sprachraum Pferdeäpfel-Theorie, bezeichnet die These, dass Wirtschaftswachstum und allgemeiner Wohlstand der Reichen nach und nach durch deren Konsum und Investitionen in die unteren Schichten der Gesellschaft durchsickern würden (Trickle-down-Effekt)“ Auszüge: Wikipedia

 

Doch Kritik dummerweise auch hier:

 

„Führende Ökonomen, unter anderem die zwei keynesianisch orientierten Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Paul Krugman und Joseph E. Stiglitz, bezweifeln hingegen die Gültigkeit der Theorie. So sagte Paul Krugman 2008 dazu: „Wir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren – vergeblich.“ Ähnlich bezweifelte Joseph E. Stiglitz 2012, dass „[…] an der sogenannten Trickle-down-Theorie […] auch nur ein Quäntchen Wahrheit“ wäre.

 

2013 stellte Papst Franziskus in einem apostolischen Schreiben fest, dass die Trickle-down-Theorie ein „undifferenziertes, naives Vertrauen auf die Güte derer aus[drücke], die die wirtschaftliche Macht in Händen halten, wie auch auf die vergötterten Mechanismen des herrschenden Wirtschaftssystems.“ (Evangelii Gaudium, Nr. 54)“ Quellen: Wikipedia

 

Die Theorie der Pferdeäpfel besagt also, man müsse den Pferden nur genügend Hafer zu fressen gebe, damit diese mit ihrem Kot genügend Nahrung für die Spatzen ausscheiden würden. Genügend Wohlstand würde demnach also selbst bis in die untersten Schichten durchsickern.

 

Zurück zum Altstadt-Outlet Dinkelsbühl:

Wer ist hier Pferd? Wer ist hier Spatz?

 

Ausblick

 

Vielleicht sollten wir auf den Trümmern des Neoliberalismus ein neues Wirtschaftssystem errichten? Eines, welches DEN Menschen nützt, nicht nur einzig DEM 1 % der sogenannten "Eliten"?

 

Immer schön wachsam bleiben. Bob Marley hatte schon erkannt:

„You can fool some people some times but you can't fool all the people all the time”

 

14.07.2016

 

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Die Stadt Dinkelsbühl und das Neutralitätsgebot

Von seltsamen doppelten Standards

 

Am 5. Juni 2016 veranstaltete der Förderverein Naherholungsgebiet Mutschach einen Waldgottesdienst mit anschließender öffentlicher Waldbegehung.

Geplant war eine Teilnahme des Stadtförsters Walter Wolf. Doch die Waldbegehung musste ohne fachliche Begleitung durch Herrn Wolf stattfinden. Offenbar wurde er „zurückgepfiffen“....

In einer vorangegangenen Stadtratssitzung wurde festgestellt, dass die Teilnahme eines städtischen Mitarbeiters an einer Veranstaltung des Fördervereins gegen das Neutralitätsgebot der Verwaltung verstoßen würde.

Für alle auswärtigen Leser, die mit den lokalen Gegebenheiten nicht vertraut sind: Mitglieder des Fördervereins werden als Gegner einer geplanten Umgehungsstraße betrachtet. Für einige extrem wichtige, tonangebende Kräfte unserer Stadt scheint dagegen der Bau zusätzlicher Straßen alternativlos zu sein.

Möglicherweise werden daher alle Bürger, die dem Bau weiterer Straßen eher skeptisch gegenüberstehen könnten als „Hinterwäldler“, „Müslifresser“, „BIP-Bremsklötze“ oder gar „Fahrradfahrer“ betrachtet? Daher macht der Ruf nach Neutralität schon einen gewissen Sinn. Oder hätte man etwa zulassen sollen, dass sich der städtische Förster in die Gesellschaft solcher „PS-Spaßbremsen“ begibt? Nö, da haben „wir“ eben unsere Prinzipien: schon F. J. (nein, nicht Strauß, sondern Degenhardt) positionierte sich eindeutig: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.......“

 

Überhaupt keine Rolle spielte hierbei, dass Förster Wolf gelegentlich auch einem Privatleben nachgeht, beziehungsweise nachgehen möchte. Die Waldbegehung der „Hinterwäldler“ fand an einem Sonntag statt. Ohne den Arbeitsvertrag des Försters nun zu kennen, wage ich zu behaupten: Förster Wolf hatte am Wochenende so eine Art „Freizeit“, befand sich also theoretisch abseits der „kurzen städtischen Leine“?!?

Doch das spielte alles keine große Rolle! Spiel nicht mit den „Schmuddelkindern“..............

 

Die doppelten Standards

Neujahrslauf um die Altstadt

 

Die tüchtigen sogenannten „Christsozialen“ veranstalten jährlich den „Neujahrslauf um die Altstadt“. Das Spektakel findet ganz uneigennützige Unterstützung durch eine Schar mehr oder weniger vertrauenswürdig erscheinender Sponsoren.

2013 freute sich auch Herr Lechler vom Sponsor Stadtwerke Dinkelsbühl auf den Neujahrslauf. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Stadtwerke Dinkelsbühl sponsern eine CSU-Veranstaltung und damit die CSU! Vom Neutralitätsgebot kann hier keine Rede sein. Ein Foto zeigt Herrn Lechler zusammen mit weiteren Sponsoren und den sogenannten „Christsozialen“ Meyer und OB Hammer. 

Nehmen wir also zur Kenntnis: Die Stadtwerke Dinkelsbühl können als politische Stadtwerke betrachtet werden. Deshalb meine Tip-Top-Tipps an alle Verbraucher unserer Region:

 

Verbrauchertipp 1

 

Sie sind großer Freund der CSU? Dann sollten Sie natürlich unbedingt Kunde der politischen Stadtwerke Dinkelsbühl bleiben beziehungsweise werden!

Es kann zwar durchaus davon ausgegangen werden, dass Ihnen dort mehr als nötig berechnet wird, doch Sie bezahlen ihre Rechnungen sehr gerne. Denn: über dem Umweg Stadtwerke Dinkelsbühl sponsern Sie die örtliche CSU. Das ist großartig! Bleiben oder werden Sie Kunde der Stadtwerke Dinkelsbühl.

 

Verbrauchertipp 2

 

Zwar schätzen Sie die christlichen und sozialen Theorien der CSU, jedoch fehlen Ihnen gelegentlich Nachweise darüber, dass diese Theorien auch in der Praxis Anwendung finden? Dann sollten Sie sich nach Alternativen zu den politischen Stadtwerken Dinkelsbühl umsehen. Nutzen Sie die gängigen Verbraucherportale. Sie können dort ihre Verbrauchswerte eingeben. Dann erhalten Sie ganz bequem Auskunft über die Preise der Mitbewerber (ja, die örtlichen politischen Stadtwerke haben tatsächlich Mitbewerber).

Möglicherweise zahlt sich ein solcher Wechsel also gar für Sie aus? Sie können vom eingesparten Geld dann ja Müsli kaufen. Oder neue Satteltaschen für ihr Fahrrad. Oder das Buch „Macht und Missbrauch” von Wilhelm Schlötterer......

 

Auszug aus der Richtlinie für Sponsoring und Spenden - Stadtwerke Bad Oeynhausen

 

Dass sich fern unserer weiß-blauen Idylle gar manch öffentliches Unternehmen Gedanken bezüglich des Sponsorings macht, beweisen die Richtlinien der Stadtwerke Bad Oeynhausen. Dort heißt es:

 

"Von der Förderung ausgeschlossen sind: 

- Politische Parteien und parteinahe Organisationen, Gewerkschaften, Amts-oder Mandatsträger, Bewerber  um ein öffentliches Amt 

- Sponsoring oder Spenden aufgrund einer besonderen Nähe von Organmitgliedern oder 

Mitarbeitern zum Fördermittelempfänger"

 

Ganz schön blöd, diese Bad Oeynhausener, werden sich nun möglicherweise extrem wichtige, tonangebende Kräfte im wunderschönen Dinkelsbühl denken?!?

Oder: Hund san's net, diese Bad Oeynhausener..............

 

27.06.2016

 

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Sparkassen-Mann Dr. Jürgen Ludwig und sein seltsames Engagement für die VR Bank Dinkelsbühl „eG“

Öffentliche Verschuldung im Landkreis Ansbach – ein prima Geschäft!

Nonstop Nonsens?

 

Beinahe hätte ich nun geschrieben: „Im Rahmen seiner Nebentätigkeit für die Sparkassen verdient Landrat Ludwig 25.005,54 Euro (Jahresgehalt 2014)“. Doch das wäre völlig falsch! Es muss natürlich lauten: Im Rahmen seiner Nebentätigkeit für die Sparkassen erhält Landrat Ludwig 25.005,54 Euro (Jahresgehalt 2014).

 

Es versteht sich von selbst: als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkassen hat Ludwig den Sparkassen zu dienen. Loyalität zum Unternehmen muss als Selbstverständlichkeit betrachtet werden. Fügt ein Verwaltungsrat oder gar ein Verwaltungsratsvorsitzender seinen Sparkassen Nachteile zu, so darf ein solch schädliches Verhalten logischerweise nicht toleriert werden. Wird eine Sparkasse dauerhaft geschädigt, so muss das Verwaltungsratsmitglied / der Verwaltungsratsvorsitzende zur Mandatsniederlegung verpflichtet werden.

 

Sowohl die FLZ als auch das VR Bank eigene Propagandajournal berichten regelmäßig über die große freundschaftliche Verbundenheit der beiden Herren Ludwig (Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkassen) und Glenk (Vorstandsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl „eG“).

 

So begleitet Sparkassenmann Ludwig gerne die Aktionen „Sterne des Sports“ der VR Bank Dinkelsbühl „eG“. Im Rahmen der PR-Kampagne „Sterne des Sports“ erhalten drei Vereine den „Stern des Sports“ in Bronze sowie eine mickrige finanzielle Anerkennung.

 

Wenn die VR Bank Dinkelsbühl „eG“ versucht, den Verwaltungsratsvorsitzenden der Sparkassen als Werbefigur zu gewinnen, so ist daran nichts auszusetzen! Problematisch wird es erst dann, wenn der oberste Sparkassen-Mann Ludwig die ihm zugewiesene Rolle als Werbemaskottchen der VR Bank brav annimmt.

 

Die Vorstände der Sparkassen schauen dem Treiben ihres Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Jürgen Ludwig wohlwollend zu. Den Vorständen scheint dessen seltsames Verhalten völlig egal zu sein. Seltsam, finden Sie nicht?

 

Ludwig demonstriert hier aus meiner Sicht eine verantwortungslose Haltung.

Interessenskonflikt? Was ist das? Interessenskonflikt? Ludwig scheint derartiges nicht zu kennen bzw. nicht kennen zu wollen.....

 

Auch im Herbst 2015 diente Sparkassen-Mann Ludwig der VR Bank Dinkelsbühl „eG“ brav als Werbemaskottchen.

Erinnern wir uns zurück: im Herbst 2015 hatten sich ehrenamtliche Helfer / Unterstützer (darunter Familienangehörige des ehemaligen Landrates Schwemmbauer), welche sich um Asylbewerber kümmerten, mit einem Hilferuf an regionale Politiker gewandt. Sie forderten Verbesserungen für die Situation der Flüchtlinge und für die ehrenamtlichen Helfer. So wurde auch eine Optimierung der Arbeit in den Landratsämtern gefordert (die FLZ berichtete mit Artikel vom 6. November 2015).

Hier zeigt sich aus meiner Sicht deutlich, was tatsächlich von Bedeutung ist. Während viele ehrenamtliche Helfer offenbar im Regen standen, diente Ludwig brav seinem „Busenfreund“ Glenk.......

 

Mit wem paktiert Sparkassen-Mann Ludwig da überhaupt?

 

Die „DZ Privatbank“ erhielt von einem Verlag eine Auszeichnung für ihre hervorragende Arbeit. In einem Bericht der „WochenZeitung“ wurde die „DZ Privatbank“ als „eine Zentralbank der Volksbanken Raiffeisenbanken, eine Spezialeinrichtung für Anlagen hochwertiger Art“ beschrieben. Auch VR Bank-Vorstand Dr. Christoph Glenk freute sich über die Auszeichnung: „Wir wollen unserer Linie treu bleiben, die DZ Bank ist ein Partner, auf den man sich verlassen kann.“

 

Recherchiert man auf der Homepage der DZ Privatbank (= Private Banking Partner der Volks- und Raiffeisenbanken), so erfährt / erfuhr man dort folgendes: „anspruchsvolle, vermögende Privatkunden“ lockt man mit eigenen Tochterunternehmen in Luxemburg, Singapur und Zürich. Die Homepage wirbt ungeniert für steuerliche Besserstellung und Kreativität: „kreative“ Fondslösungen, „steuergünstiges Umfeld“, „liberale Rahmenbedingungen“, „Offenheit“, "wettbewerbsfähige Steuergesetze", "innovationsfreundliche Gesetzgebung", "im Gesetz verankertes Bankgeheimnis" usw.

 

Geschäftsmodell des Partners, auf den sich Banker Christoph Glenk so zuverlässig verlassen kann, ist demnach Steueroptimierung / Steuerverhinderung. Glenk spricht Klartext: „Wir wollen unserer Linie treu bleiben....“. Damit kündigt er nichts anderes an, als dass er auch weiterhin der hoch verschuldeten öffentlichen Hand dringend benötigte Steuermittel entziehen wird. Er bringt damit nichts anderes zum Ausdruck, als dass er die Vermögen seiner Kunden (gleichzeitig Steuerzahler) nach allen Regeln der Kunst auch weiterhin „steuerlich optimieren“ wird.

 

Die Frage sollte erlaubt sein: paktiert Landrat Ludwig hier mit einem Gemeinwohl schädigenden „Steuerdieb“? Warum tut er das? Warum ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig an Steuereinnahmen nicht interessiert? Braucht er keine Einnahmen? Schwimmen der Kreis Ansbach, die Städte im Kreis und die kommunalen Unternehmen der Region (Stichwort ANregiomed) etwa nur so in Geld?

 

Verschuldung der Region

 

Ludwigs Landkreis Ansbach ist mit etwa 54 Millionen Euro verschuldet.

Ludwigs ANregiomed ist mit etwa 60 Millionen Euro verschuldet.

Ludwigs Heimatstadt Dinkelsbühl ist mit knapp 24 Millionen Euro verschuldet.

 

Auch am Beispiel der Stadt Dinkelsbühl wird deutlich, dass öffentliche Verschuldung immer mit lukrativen Geschäften für die finanzierenden Banken einhergeht.

Die Zinsausgaben der Stadt Dinkelsbühl lagen 2015 bei 735.300 Euro. Der Schuldenstand der Stadt lag 2015 bei 23,189 Millionen Euro. Die Gläubigerbanken kassierten somit 3,17 % Zinsen. Leitzins im Jahre 2015: 0,05 %. Ein prima Geschäft für die finanzierenden Banken! Und ein weitgehend risikoloses Geschäft dazu:

Nach meinen Informationen handelt es sich bei Kommunalkrediten um sogenannte Blankokredite. Ein Insolvenzverfahren kann ausgeschlossen werden. Demnach müssen diese Kredite nicht mit Eigenkapital unterlegt werden. Banken, die von der Verschuldung unserer Stadt massiv profitieren gehen demnach keinerlei Risiken ein.

Nun kann man natürlich grundsätzlich argumentieren: Geld (Kredite) hat seinen Preis. Der Stadt Dinkelsbühl wurden im Jahre 2015 stolze 3,17 % Zins in Rechnung gestellt. Der Leitzins (zu diesem Zinssatz wird den Geschäftsbanken Zentralbankgeld zur Verfügung gestellt) betrug 2015 gerade einmal 0,05 %. Diese abenteuerliche Form der öffentlichen Finanzierung über dem Umweg Geschäftsbanken stellt für den Steuerzahler ein mehr als kostspieliges „Vergnügen“ dar. Unsere politischen „Eliten“ verantworten ein kostspieliges System der Bankensubvention. Die Rechnung wird dem Steuerzahler präsentiert. Oben hatte ich bereits erwähnt, dass Kommunalkredite für die Geschäftsbanken offenbar mit keinerlei Risiken verbunden sind. Doch wozu dann die hohe Risikoprämie (Zins)? Mit welchem Arbeitsaufwand ist die Kreditvergabe verbunden? Ich gehe davon aus, dass ein Computerformular mit einigen Daten befüllt wird und dann einige EDV-Buchungen folgen. Für diese großartige „Leistung“ hatte die Stadt Dinkelsbühl im Jahre 2015 stolze 735.300 Euro zu bezahlen. Wird damit nicht unser Leistungsprinzip untergraben? Wo bleibt die von allen Parteien inflationär propagierte „Leistungsgerechtigkeit“?

 

Zurück zu Ludwigs Kumpel Dr. Christoph Glenk

 

Glenk will seiner Linie also treu bleiben! Er weiß: auf den Partner DZ Bank kann er sich verlassen. Er wird demnach wohl auch weiterhin der hoch verschuldeten öffentlichen Hand dringend benötigte Steuermittel entziehen. Und sein Freund: Dr. Jürgen Ludwig? Der schließt das Bewegungsbad! Konsequent..........!

 

Hier liegt eine üble systematische Fehlkonstruktion zugrunde. Die Spielregeln dieser leicht durchschaubaren Konstruktion sehen klare Gewinner und Verlierer vor. Beispiel: VR Bank Dinkelsbühl „eG“ entzieht der öffentlichen Hand Steuern. Die „Steueroptimierung“ reißt als Folge Löcher in die öffentlichen Haushalte. Die öffentlichen Schulden steigen an. Ganz selbstlos gefallen sich nun Banker in ihrer Rolle als Retter in der Not. Sie vergeben Kredite an verschuldete Gemeinden, dem verschuldeten Landkreis und an verschuldete Kommunalunternehmen. Ein Kreislauf, der einzig den Gläubigerbanken dient!

 

Bei welchen Banken der Landkreis, ANregiomed oder die Stadt Dinkelsbühl verschuldet sind, darüber schweigen sich die Verantwortlichen aus. Als Steuerzahler erhält man hierüber keinerlei Infos. Komisch: müssen die Verantwortlichen etwa aus irgend welchen Gründen ein schlechtes Gewissen haben? Warum stellt Transparenz für sie eine Gefahr dar?

 

In wie weit Ludwigs Freund Dr. Christoph Glenk von der Verschuldung der Region profitiert (die er aus meiner Sicht klar mitzuverantworten hat), darüber kann also nur spekuliert werden.

Legt man als Beispiel zugrunde, dass die VR Bank Dinkelsbühl „eG“ zu einem Drittel an der Finanzierung des LK Ansbach, des Klinikverbunds und der Stadt Dinkelsbühl beteiligt ist, so stellt die VR Bank Dinkelsbühl „eG“ öffentliche Kredite in Höhe von 46 Millionen Euro zur Verfügung. Geht man von einem verrechneten Zinssatz in Höhe von 3,17 % aus, so erzielt die Bank einen leistungslosen jährlichen Gewinn in Höhe von 1.458.200 Euro. Zieht man die Leitzinskonditionen in Höhe von 0,05 % (= 23.000 Euro) ab, so verbleiben der Bank noch immer 1.435.200 Euro. Letztendlich stellt dieser leistungslose Gewinn nichts anderes als eine Subventionierung der VR Bank Dinkelsbühl „eG“ durch den Steuerzahler dar!

Wenn nun Banker Glenk im Rahmen der PR-Aktion „Sterne des Sports“ - ein PR-Klamauk-Spektakel unter freundlicher Mitwirkung des Sparkassen-Mannes Ludwig – dem TSV Bechhofen sagenhafte 500 Euro überreicht, so stellt dies ganz gewiss einen „Kraftakt“ für die Bank dar...........

 

Gerade auch durch die Steueroptimierung seiner guten Freunde entgehen Ludwig viele Einnahmen. Doch warum sucht Landrat Ludwig (CSU) ausgerechnet die Nähe zu Steueroptimierern? Macht das denn ansatzweise Sinn? Vielleicht lässt sich das damit erklären: die VR Bank Dinkelsbühl „eG“ sponsert gerne Veranstaltungen der örtlichen CSU. In wie weit Ludwig möglicherweise gar persönlich davon profitiert? Darüber kann nur spekuliert werden.............

 

Steueroptimierung erhöht nicht nur die öffentlichen Schulden. Sie stellt auch einen ständigen Zinsfluss von öffentlichen Kassen hin zu den Banken sicher. Diese Konstruktion ist politisch so gewollt.

 

Wir erleben erstklassige Filzarbeiten im 24/7-Akkord. Wir haben eine Apfelkönigin, wir haben eine Spargelkönigin, wo bleibt der Filzkönig? An hochqualifiziertem Personal sollte es nicht mangeln........

 

19.06.2016

 

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Gebührenerhöhung städtische Musikschule

Zu hohe Ausgaben? - Zu geringe Einnahmen?

Frau Mustermann und die doppelte „Arschkarte“

Luxembourg-Leaks

 

Die Haushaltszahlen 2016 der großen Kreisstadt Dinkelsbühl wurden von Herrn Stadtkämmerer Wegert online gestellt. Vielen Dank Herr Wegert.

Man erfährt in diesem 486 Seiten umfassenden Werk allerlei. So sind dort Ausgaben in Höhe von 2000,-- Euro an die ROTARY STIFTUNG (Jahr 2015) aufgelistet. Darüber freut sich Frau Mustermann ganz sicher sehr.... 

 

Im Haushaltsplan 2016 wurde vermerkt:

“Für die Zukunft ist es wichtiger denn je, alle erdenklichen Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen und auf der Ausgabenseite Kostenreduzierungen zu erreichen.”

 

Eine prima Möglichkeit, die “Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen” sah der Stadtrat nun bei der örtlichen Musikschule! Die Unterrichtsgebühren wurden um durchschnittlich 10 % angehoben. Künftig werden die Gebühren dann jährlich um 2 % steigen. Dieser Stadtratsbeschluss wurde vom früheren Leiter der städtischen Musikschule – Herrn Dietmar Kreß – scharf kritisiert.

Was soll's, die Stadt braucht Geld...........

 

Themenwechsel hin zu den „Leaks“:

 

Ständig wird von den Leitmedien irgend eine Sau durchs Dorf getrieben. Wurde die Sau gestern noch „Luxembourg-Leaks“ genannt, so hört sie heute auf den schönen Namen “Panama Papers”. Die gespielte Empörung – insbesondere aus Kreisen der (un)verantwortlichen Politik – nimmt der Bürger gelangweilt zur Kenntnis. Die “alte Sau” wird immer zuverlässig durch eine “neue Sau” abgelöst. Die “alte Sau” ist dann so gut wie vergessen. Das ist natürlich prima.....

 

Behandeln wir hier nun eine “alte, fast vergessene Sau”: Luxembourg-Leaks!

Das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), ein Zusammenschluss von 160 Journalisten aus etwa 60 Ländern, berichtete darüber im November 2014.

Über 500 globale Unternehmen haben mittels komplizierter Konstruktionen und unter Beteiligung der dortigen Steuerbehörden ihre Gewinne nach Luxemburg verlagert und so ihren Steuersatz auf bis zu 0,1 % gedrückt. (Quelle: Wikipedia).

In der Luxembourg-Leaks-Datenbank befindet sich auch ein guter Bekannter: die „Tyco Group“:

https://www.icij.org/project/luxembourg-leaks/explore-documents-luxembourg-leaks-database

 

„Tyco“ setzt alleine hier in Deutschland um die 2 Mrd. Euro um.

Zwei der Werke befinden sich direkt vor unserer Haustür: Werk Dinkelsbühl und Werk Wört.

Die Stadt Dinkelsbühl ist derzeit mit 23 bis 24 Mio Euro verschuldet. Trotz Tyco? Wegen Tyco & Co.?

 

Den zahlreichen Veröffentlichungen der vergangenen Jahre zufolge, rechnen „Global Player“ ihren gerechten Anteil an der Finanzierung des Gemeinwesens klein. Doch „Global Player“ sind nun mal ein „scheues Reh“ – sie flüchten gerne *.

Nahm die Deutsche Regierung viele Flüchtlinge aus Krisenregionen auf, so zeigen andere Staaten ein Herz für flüchtende „Global Player“. Diese flüchten vor unbarmherzigen Attacken steuergieriger Schurkenstaaten. Die verrohten Finanzterroristen (Finanzbeamte) dieser Schurkenstaaten haben an ihren Finanzbehörden furchterregende schwarze Flaggen gehisst: weißes „TAX“ auf schwarzem Hintergrund. Eine Allianz der Willigen sollte einen Bombenhagel auf diese Terroristen niederprasseln lassen! Doch zum Glück finden sich barmherzige Samariter (Luxemburg, Irland & Co.), die hilfsbedürftige multinationale Konzerne mit offenen Armen und Willkommensbotschaften empfangen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Europäische Idee lebt! Wir leben und lieben unsere europäischen Werte! Ausblenden darf man freilich nicht, dass diese gelebte Willkommenskultur nicht von allen Bürgern gleichermaßen geschätzt wird. Die mehr oder weniger humane Behandlung von Schutzsuchenden treibt viele „Wutbürger“ in die Netze rechter Parteien. Das sollten die Regierungen – gerade auch Luxemburgs oder Irlands – nicht unterschätzen. Gäbe es in Luxemburg oder Irland Ableger der „AfD“: angesichts des Flüchtlingsstroms steuerschutzsuchender multinationaler Konzerne würden die dortigen „AfL“ oder „AfI“ ganz sicher längst die Regierungen stellen.......

 

* Gem. EU-Steuerkommissar Semetas gehen der EU Jahr für Jahr eine Billion Euro (= 1.000 Milliarden) durch Steuerhinterziehung und Steuerumgehung verloren. Steuerflüchtlinge sind die kostspieligsten Flüchtlinge! Sie kommen uns teurer zu stehen als alle Geflüchteten sonst!

 

Zurück zur städtischen Musikschule:

Frau Mustermann wurde vom Stadtrat Dinkelsbühl die Arschkarte zugesteckt. Sie möchte, dass ihr Töchterlein weiterhin an der städtischen Musikschule unterrichtet wird. Selber schuld! Wer meint, ein Kind müsse in heutigen Zeiten Musik machen können, der soll dafür auch tief in die Taschen greifen! Ganz nebenbei fließen Steuergelder der Familie Mustermann in den Unterhalt unserer Straßen. Straßen, die auch von den zahlreichen schweren Tyco-LKW's kaputt gefahren werden! Da kommt Freude auf.............

 

Mit meinem heutigen Artikel will ich jedoch keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass das Tyco-Verhalten illegal sei. Nein, das ist politisch genau so gewollt. Oberbürgermeisterdarsteller Hammer und Bürgermeisterdarsteller Beitzer wollen das genau so haben. Andernfalls würden sie nicht unter das Dach der „CSU“ bzw. Splitterpartei „SPD“ kriechen, um von dort aus eine unverantwortliche Politik zu betreiben beziehungsweise zu unterstützen!

 

Verabschieden möchte ich mich für heute mit den Tyco-Werten:

“Tyco orientiert sein gesamtes Handeln an den Werten »Integrität, Exzellenz, Teamarbeit und Verantwortung«. Sie sind fester Bestandteil der Arbeit und des persönlichen Engagements eines jeden Einzelnen im Unternehmen.”

 

29.05.2016

 

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Veranstaltungstipp für die Herren Georg Habelt und Uland Spahlinger

Mittwoch, 2. Dezember 2015: Belphegor im „Rock It“ Aalen

 

Im vorangegangenen Artikel vom 09.09.15 schlug ich der örtlichen Evangelischen Kirche vor, die Karwoche künftig auf die Zeit des Summer Breeze Festivals zu verlegen.

Das Kirchenlied „O Lamm Gottes“ könnte für die künftigen August-Karwochen folgendermaßen umgeschrieben werden: „O Lamm Gottes unschuldig, auf dem Altar der Profitgier von Kirchenvorsteher Georg Habelt geschlachtet.....“

Noch konsequenter wäre jedoch, das „alte“, etwas „verstaubte“ „Agnus Dei“ durch das zeitgemäßere „Cruzifixus – Anus Dei“ zu ersetzen.

 

Nun bietet sich für das Dream-Team Habelt & Spahlinger die Gelegenheit, ein Konzert der grandiosen Band Belphegor – Väter des Songs „Cruzifixus–Anus Dei“ - zu besuchen.

Belphegor kommt am 2. Dezember nach Aalen! Ein Tip-Top-Tipp, unbedingt vormerken!!

 

Insbesondere Kirchenvorsteher und Geschäftsmann Habelt sollte sich diese Gelegenheit auf keinem Fall entgehen lassen. Er wird dort ganz sicher auf viele treue Stammkunden treffen (Stammkundenpflege!). Und so könnte er – einmal mehr von Profitgier getrieben - bereits im Dezember Werbeflyer an seine treuen Black-Metal-Kunden verteilen.

 

Bemerkenswert

 

Bis heute hält Dekan Spahlinger an Kirchenvorsteher Habelt fest. Und so wird er wohl zulassen, dass Jesus auch im Jahre 2016 durch Georg Habelt (Judas Ischariot?) verraten wird.

 

Doch wozu dann die klugen Predigten, lieber Herr Dekan? Alles nur Schwindel?

Die Evangelische Kirche tatsächlich nicht mehr als ein multinationaler Konzern?

Uland Spahlinger Geschäftsführer der Filiale Dinkelsbühl?

Alltägliche Hauptmotivation, aus dem Bett zu steigen: Mammon (Kirchensteuer)?

 

Doch kann sich der Herr Dekan wirklich darauf verlassen, dass diese Geldquelle bis in alle Ewigkeit munter weiter sprudelt?

Auch dann, wenn sein Kirchenvorsteher beste Geschäfte mit dem Teufel höchstpersönlich macht?

 

Oh Lamm Gottes unschuldig, am Stamm des Kreuzes geschlachtet...........

 

30.10.15

 

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Georg Habelt, Kirchenvorsteher der örtlichen Evangelischen Kirche und das Summer-Breeze-Festival

Karwoche im August?

 

Einleitung I: Jesus und die Tempelreinigung

 

Als Jesus im Jerusalemer Tempel (gemeint ist der auch den Heiden zugängliche Vorhof) die Händler und die Geldwechsler sitzen sah, trieb er sie der Überlieferung des Johannesevangeliums zufolge mit einer Geißel aus Stricken aus dem Tempel, stieß Tische um und verschüttete das Geld der Wechsler mit den Worten: „Macht meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus!“ (Joh 2,16 EU). Im Markusevangelium begründet er seine Handlung mit den Worten: „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“ (Mk 11,17 EU). (Auszug aus Wikipedia)

 

Die Tempelaktion lässt sich unter anderem dahin auslegen, Jesus habe durch eine prophetische Zeichenhandlung den wahren Tempelkult wiederherstellen oder die Zerstörung des Tempels zeichenhaft ankündigen wollen, er habe die wirtschaftliche Macht der Tempelaristokratie brechen oder die moralische Legitimation ihrer Einnahmequellen in Frage stellen wollen........(Auszug aus Wikipedia)

 

Einleitung II: Gier und Habsucht

 

Jesus sagte: Gebt acht und hütet euch vor aller Habsucht. Quelle: Lukas 12.15

Tötet die Habsucht, welche ist Götzendienst! Quelle: Kolosserbrief 3.5

Verfall nicht der Macht deiner Gier, sie wird wie ein Stier deine Kraft abweiden. Quelle: Jesus Sirach 6.2

Freche Gier richtet ihre Opfer zugrunde und macht sie zum Gespött des Feindes. Quelle: Jesus Sirach 6.4

 

Einleitung III: Der Verrat des Judas - Matthaeus 26

 

Da ging hin der Zwölf einer, mit Namen Judas Ischariot, zu den Hohenpriestern und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge. Und von dem an suchte er Gelegenheit, dass er ihn verriete...........

Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre ihm besser, dass er nie geboren wäre.........

Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwölf einer, und mit ihm eine große Schar, mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volks. Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet. Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Gegrüßet seist du, Rabbi! und küsste ihn.

 

Georg Habelt, Kirchenvorsteher der örtlichen Evangelischen Kirche und das Summer-Breeze-Festival

 

Georg Habelt - Ehrenringträger der Stadt Dinkelsbühl und Unternehmer („Schmidt Sport & Lifestyle“, Luitpoldcenter Dinkelsbühl) - ist Kirchenvorsteher der örtlichen Evangelischen Kirche (Evangelisch Lutherisches Dekanat Dinkelsbühl).

Rechtzeitig zum diesjährigen Summer-Breeze-Festival warb „Schmidt Sport & Lifestyle“ ab 10.08.15 auf aggressive Art und Weise für Campingartikel. Ein neongelber Plakatwald - „Summer Breeze Sonderpreise“ - verschandelte mehrere von Festivalbesuchern stark frequentierte Plätze unserer Stadt.

Kein einziges der zahlreichen neongelben Plakate trug den erforderlichen roten Aufkleber der Stadt Dinkelsbühl (Genehmigung). Mit dieser exzessiven Werbekampagne verstieß "Schmidt Sport & Lifestyle“ gegen die Plakatierungsverordnung der Stadt Dinkelsbühl!

(Siehe auch Artikel vom 21.08.15: "CSU Dinkelsbühl und ihre edlen Unterstützer")

 

Doch was passiert hier eigentlich?

Ist dieses Verhalten des Kirchenvorstehers noch mit "Geschäftstüchtigkeit" zu erklären? Ich meine: Nein! Was sich hier Jahr für Jahr wiederholt, das kann doch nur mit hemmungsloser Profitgier umschrieben werden. Erinnern wir uns: „Freche Gier richtet ihre Opfer zugrunde und macht sie zum Gespött des Feindes“.

Ob diese zügellose Gier nun Ehrenringträger Georg Habelt „zugrunde richtet“, das soll uns an dieser Stelle vollkommen egal sein. Doch was für „Hinz und Kunz“ ersichtlich wird: dem Kirchenvorsteher und Ehrenmann scheint ein über die Jahre hinweg liebgewonnenes, überlebensnotwendiges (?) Accessoire immer mehr zu verrutschen: die Maske.

Mit seiner völlig überzogenen Werbung zum Summer-Breeze-Festival lockt Habelt die Metal/Black-Metal-Fans in seinen „Tempel“.

Es kann durchaus davon ausgegangen werden, dass Georg Habelt über ein gewisses Maß an Intelligenz verfügt. Bei einem mittleren IQ sollte Kirchenmann Habelt in der Lage sein, verschiedene klare Botschaften zu verstehen:

 

Das Handzeichen, der Gruß der Metalgemeinde:

Der kleine Finger und der Zeigefinger werden von der Faust abgespreizt. Man nennt dieses Handzeichen „Devil horns“, „Satanistengruß“ oder auch „Teufelsgruß“.

 

Szenetypische Symbole:

Petruskreuz, Drudenfuß, Pentagramm / Pentakel........

Auf manchen Fan-Shirts oder Westen der überaus geschätzten Kundschaft befinden sich solche Symbole. Kirchenmann Habelt scheint das alles herzlich wenig zu interessieren.

 

Was würde Jesus wohl dazu sagen? Stellen wir uns eine „Talk-Show“ vor. Beispielsweise „Unter den Linden“. Aus aktuellem Anlass wurden vom Moderator folgende Gäste zum Schlagabtausch geladen: Jesus Christus und Georg Habelt – Zwischendurch gibt es eine Live-Schaltung in die Hölle. Der Gehörnte steht für ein rares Exklusivinterview bereit.

Wie hätte Jesus im Jerusalemer Tempel wohl reagiert, hätte einer der dortigen Händler Satanisten angelockt (z. B. durch exzessives wildes Plakatieren an den Jerusalemer „Busbahnhöfen“)?

 

Spannen wir den Bogen in das Jahr 2015:

Was würde Jesus wohl zum Geschäftsmodell des Kirchenvorstehers Georg Habelt sagen?

Zur moralischen Legitimation der Einnahmequelle „Summer Breeze“?

Würde er „Schmidt Sport & Lifestyle“ als Räuberhöhle benennen?

Wie könnte der Verrat des Judas im Jahre 2015 aussehen? Etwa so:

Da ging hin einer, mit Namen Georg Habelt, zu den schwarz gekleideten Black-Metal-Fans und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten, zahlreiche Campingartikel bei ihm zu kaufen. Und von dem an suchte er Gelegenheit, dass er ihn verriete...........?

Welche Worte würde Jesus wohl an Christ(?) Georg Habelt in der Talkshow richten? Etwa: „Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre ihm besser, dass er nie geboren wäre.........?“

 

Maßnahmen zur weiteren Umsatzsteigerung / Profitmaximierung

 

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“.

Der hemmungslosen Jagd nach Profit (€ - $) scheint Ehrenmann Georg Habelt vieles (alles?) unterzuordnen. Daher nachfolgende Ratschläge:

 

Verkauf von Fan-Shirts an die Black-Metal-Gemeinde

Verkauf von weiteren Accessoires an die Metal-Fans

 

Der tüchtige Geschäftsmann Habelt könnte diese Shirts ab einer gewissen Menge direkt beim Hersteller kaufen. Alternativ auch beim Großhändler. Satte Gewinnspannen sind garantiert. Es kann davon ausgegangen werden, dass er zahlreiche Abnehmer finden wird.

Hier eine kleine Auswahl (Empfehlungen):

 

Band „Carnifex“

Auf der Vorderseite befindet sich der Aufdruck eines Pentagramms – Auf der Rückseite des T-Shirts der Schriftzug "Hail Satan Mother Fucker!"

 

Band „Carach Angren“

Auf der Vorderseite befindet sich eine wunderschöne Grafik – Auf der Rückseite der Schriftzug "The Witch's Wish And Will Is My Command To Kill"

 

Band „Marduk“

Auf der Vorderseite ein sehr kunstvoll gestalteter Aufdruck: Jesus am Kreuze bekommt von einem diabolisch aussehenden Wesen mit Flügeln „einen geblasen“ - Auf die Rückseite des Shirts wurde der Schriftzug "Christraping Black Metal" gedruckt

 

Band „Marduk“

Auf der Vorderseite ein künstlerisch großartig gestalteter Aufdruck. Eine hübsche nackte junge Frau kniet nieder und befriedigt sich von hinten mit einem Kruzifix. Ob es von ihr in den Anus oder in die Vagina eingeführt wird, darüber kann nur spekuliert werden. Ich tippe auf Anus. Auf der Rückseite des Shirts steht in großen Lettern: „Fuck Me Jesus

 

Vielleicht ist diese erotisch-diabolische Kunst auch als Poster erhältlich? Kirchenvorsteher Habelt könnte es doch prima an die für die Wirtschaftskraft Dinkelsbühls so wichtigen Summer-Breeze-Besucher verkaufen......?

Auch Kruzifixe aus Fernost bieten phantastische Gewinnspannen. Zusammen mit einem Döschen Gleitcreme wird daraus ein praktisches „Fuck Me Jesus Set“. In schwarzes Geschenkpapier gepackt, ein originelles Geschenk zum Geburtstag. Oder denken Sie heute schon an Weihnachten – Fest der Liebe........

 

$ $ $ $ ! ! ! ! - € € € € ! ! ! !

 

Passende Hintergrundmusik bei „Schmidt Sport & Lifestyle“

 

Ein weiterer wertvoller Tipp an Kirchenvorsteher Habelt:

Sorgen Sie während des Summer Breeze für die passende Begleitmusik in ihren Verkaufsräumen!

Empfehlungen:

 

Band „Belphegor“:

Titel: „Fukk The Blood Of Christ“, „Fleischrequiem 69“, „Diabolical Possession“ oder der Klassiker „Cruzifixus – Anus Dei“

 

Band „Bloodbath“

Titel: „Bastard Son Of God

 

Karwoche ab 2016 konsequenterweise im August?

 

Das Kirchenlied „O Lamm Gottes“ (O Lamm Gottes, unschuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet.....) wird als Agnus-Dei-Lied bezeichnet. Es wird unter der „Rubrik“ Passionslieder eingeordnet.

Aus gegebenem Anlass möchte ich der Evangelischen Kirche Dinkelsbühl nun empfehlen, die Karwoche auf die Zeit des Summer Breeze zu verlegen.

2015 hätte die Karwoche somit am Montag, 10. August begonnen – der Todestag von Jesus wäre demnach dann am Samstag, 15. August gewesen. Zur weiteren Einordnung: Ab 10. August plakatierte Kirchenmann Georg Habelt exzessiv und „wild“. Ab 10. August – vereinzelt trafen bereits erste Festivalbesucher ein - lockte er Metal/Black-Metal-Fans in seine „Räuberhöhle(?)“. Die hemmungslose Profitgier des Kirchenvorstehers dauert an – am Samstag, 15. August macht Kirchenmann Habelt die letzten Geschäfte mit der sehr verehrten Kundschaft, den „Satanisten“.

Das „Lamm Gottes“ könnte für die künftigen August-Karwochen folgendermaßen umgeschrieben werden: „O Lamm Gottes unschuldig, auf dem Altar der Profitgier von Kirchenvorsteher Georg Habelt geschlachtet.....“

Noch konsequenter wäre jedoch, das „alte“, etwas „verstaubte“ „Agnus Dei“ durch das zeitgemäßere „Cruzifixus – Anus Dei“ zu ersetzen.

Hier schon mal der Text:

 

Chop them into pieces in their cathedrals

Slay them, mutilate them with fire

Under the whip with the pedophile pope

Damned god I'm so incredulous

 

Crucifixus - Anus Dei

 

Suffocate the priest

Blasphemate the priest

Pillage and burn the priest - Anus Dei

 

Fukkchurch of virgins and cunuchs

Glorify desecration and infertile

I tread on the sacraments of life

Wipe my ass with the altarcloth

 

Crucifixus - Anus Dei

 

Suffocate the priest

Blasphemate the priest

Pillage and burn the priest - Anus Dei

 

Burn - burn the cross

Kill - kill the priest

Fukk - fukk the church

Anus Dei

 

Kirchenaustritt

 

Die Band „Fuck You And Die“ hat auf „YouTube“ ein Video eingestellt:

„HOW TO Kirchenaustritt - (presented by Fuck You And Die - german only)“

 

Am Standesamt des Wohnsitzes kann der Kirchenaustritt veranlasst werden.

Das Standesamt informiert daraufhin Kirchensteueramt, Meldebehörde und das zuständige Finanzamt.

 

Karwoche (August) oder „Kehrwoche“ (möglichst umgehend)?

 

Dekan Uland Spahlinger sollte sich hierüber vielleicht einmal Gedanken machen:

Warum „kehrt“ er medienwirksam (FLZ-Berichterstattung / Pressegespräch) auf dem Summer-Breeze-Campingareal mit großen Besen? Setzt er etwa falsche Prioritäten? Wäre eine gründliche „Kehrwoche“ innerhalb seiner eigenen Gemäuer nicht viel wichtiger?

 

09.09.15

 

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Dr. Christoph Hammer (CSU) und das Summer Breeze Festival

Belphegor - Bloodbath – Mammon - Madness ..........

 

Einleitung I: CD-Laufwerk

 

Ein CD-Laufwerk ist ein Gerät zum Lesen von CDs.

Die CD rotiert darin mit einer Drehzahl zwischen 200 und 10000/min und wird von einem Laser (Infrarot-Laserdiode, einige Milliwatt) abgetastet, der sich radial auf einem Schlitten bewegt. Dadurch wird ein wahlfreier Zugriff auf jede Stelle der CD erreicht.

Schubladenlaufwerke besitzen eine Schublade, die über eine Taste an der Vorderseite des Laufwerkes oder auch softwaregesteuert ein- und ausgefahren werden kann. Das optische Medium wird in die Schublade eingelegt. Heutzutage ist dies der gängigste Typ.

Bei Schubladen-, Slot-in-Laufwerken sowie Caddie-Laufwerke befindet sich an der Front in der Regel ein sogenannter Notauswurf. Dieser erlaubt den Auswurf des Datenträgers auch dann, wenn das Laufwerk keinen Strom hat (Auszug aus Wikipedia)

 

Hinzufügen kann man noch folgendes: Ein CD-Laufwerk verfügt über keine eigene „Meinung“. Es spielt immer genau die Musik ab, die das Publikum gerade gerne hören möchte. Legt ein sehr gläubiger Mensch beispielsweise eine CD mit geistlicher Musik ein, so spielt das CD-Laufwerk „Agnus Dei“ – himmlische Arien und Chöre. Legt ein Feind des Kreuzes die CD „Goatreich-Fleshcult“ der Band „Belphegor“ in das CD-Laufwerk, so spielt es den Song „Cruzifixus - Anus Dei“ ab. „Belphegor“ verquickt auf diabolischste Art und Weise Death und Black Metal miteinander. Der Gehörnte ist ihr größter Fan!

 

Einleitung II: Das Chamäleon

 

Chamäleons besitzen ein gewisses Repertoire an Drohgebärden oder Tarnstrategien zur Feindvermeidung. Die meisten Chamäleons drohen durch ein Aufreißen des Mauls, einige Arten können dabei sogar gut hörbare Zischlaute von sich geben (z. B. das Jemenchamäleon Chamaeleo calyptratus). Viele der kleineren Arten lassen sich bei Gefahr zu Boden fallen und stellen sich tot (Auszug aus Wikipedia)

 

Einleitung III: Leitbild CSU (Auszug aus der CSU-Homepage)

 

Christliche Verantwortung vor Gott und den Menschen. Das „C“ ist uns Orientierung und Verpflichtung.

Das „C“ im Namen unserer Partei ist grundlegende Orientierung für unser politisches Handeln. Unsere christliche Wertorientierung ist von dauerhafter Gültigkeit für Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, für den Schutz des Lebens und die Bewahrung der Schöpfung.

Christliche Verantwortung macht jedes Handeln rechenschaftspflichtig vor Gott und den Menschen.

Weiter heißt es:

Unser Staat beruht auf Werten, die er selbst nicht schaffen kann. Deshalb müssen die christlichen Wurzeln unserer Gesellschaftsordnung bewahrt und gefördert werden. Dafür steht das „C“ in unserem Namen und dafür arbeitet die CSU.

 

Dr. Christoph Hammer (CSU) und das Summer Breeze

 

Stadt Dinkelsbühl Homepage (Auszug):

Heavy-Metal-Festival als Wirtschaftsfaktor...........„Fast 40.000 Besucher werden erwartet – weit über das Dreifache unserer Einwohnerzahl, das muss man sich mal bewusst machen. Aber: Dinkelsbühl ist gerüstet und die Stadt Dinkelsbühl und die Gewerbetreibenden freuen sich schon auf die Besucher, die den Shuttleservice vom Festivalgelände in die Stadt nutzen, um einen Ausflug in das historische Stadtzentrum zu unternehmen oder ihre Einkäufe bei uns zu erledigen.“ so Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer.........Jahr für Jahr profitieren Handel und Dienstleistungen sowie städtische Einrichtungen von den schwarz gekleideten Gästen in der Stadt.........Gastronomie und Einzelhandel profitieren.....„Es ist merklich mehr los. ‚Summer Breezler‘ bringen Umsatz in die Geschäfte und es ist für Dinkelsbühl und seine Geschäfte eine gute Chance sich zu präsentieren“, zieht Citymanagerin Annette Reinhardt das Fazit aus den Rückmeldungen der Dinkelsbühler Geschäfts- und Gastronomieinhaber..........in jedem Dinkelsbühler Biergarten sitzen Festivalbesucher.......

Heuer wartet für die Festivalbesucher, die bereits am Dienstag, 11.08.15, anreisen ein Special-Dienstags-Programm.......gemeinsam mit Fantasy Filmfest Movie Madness! werden in der schaurig gestalteten Dinkelsbühler Schranne Horror- und Fantasy-Kurzfilme gezeigt.......Ausgebuchte Hotellerie......„Bereits seit über einem Jahr sind die Zimmer zur Summer-Breeze-Zeit ausgebucht“, bestätigt Touristikleiter Günter Schürlein......

Bäder eröffnen extra und gerne.......Über 5000 Gäste erwartet das Team der Stadtwerke wieder während der Festivaltage in den Bädern, die extra und gerne an den Tagen öffnen...........Über den direkten Wirtschaftsfaktor des Festivals hinaus, kann die Stadt die Erfahrung machen, dass viele Besucher auch unter dem Jahr nach Dinkelsbühl kommen......„Summer Breeze ist auch ein enormer Werbefaktor für unsere Stadt und trägt zum Bekanntheitsgrad mit bei“, ist Dr. Hammer stolz auf die Summer-Breeze-Heimat Dinkelsbühl.

 

Komprimierte Form: Wirtschaft, Wirtschaftsfaktor, Gewerbetreibende, Einkäufe, Profit, Handel, Gastronomie, Einzelhandel, Umsatz, Festivalbesucher im Biergarten, Fantasy Filmfest Movie Madness (MADNESS??), ausgebuchte Hotellerie, Werbefaktor.

 

Sehr komprimierte Form: Mammon!!

 

Schwarz gekleidete Festivalbesucher sollen im schwarzen Dinkelsbühl „gemolken“ werden. Hammer - der christliche Oberbürgermeister - will an ihr Geld. Die Melkkühe dürfen gerne schwarze Fan-Shirts der Band „Belphegor“ tragen. Dies hält den „Christsozialen“ offenbar nicht davon ab, sich „niederzuknien“ und ihre staubigen Stiefel zu „lecken“ (Super Polish bzw. super diabolisch). Der Gehörnte beobachtet die Szene aus einem angehobenen Gullydeckel. Eine Schwefelwolke verschluckt das Sonnenlicht. Anerkennend grunzt es aus der Unterwelt: „Prima, Chris – weiter so......!“

 

Da ist noch Potential nach oben, lieber Herr Hammer!

Besucherzahlen des örtlichen Hallenbades lassen sich noch weiter in die Höhe treiben.

Kooperation mit einem benachbarten Großschlachthof?

 

Wie lassen sich die Besucherzahlen des Dinkelsbühler Hallenbades noch weiter erhöhen?

Folgendes Konzept habe ich ehrenamtlich (!!) für die örtlichen „Christsozialen“ entwickelt:

 

So mancher Song mancher Summer-Breeze-Bands befasst sich mit den Themen: Blut, Blutbad, Gemetzel, zersplitternde Nacken bzw. Knochen, Fleisch, Knochen, gebrochene Knochen, dem Schlachten / Abschlachten. Aufgrund der Gesangstechnik (Growling) vieler Summer-Breeze-Künstler sehe ich mich außerstande, die Texte zusammenhängend zu verstehen. Vermutlich handelt es sich bei vielen Musikern um gelernte Metzger oder Kopfschlächter, die ihre berufliche Erfahrung in ihren Texten verarbeiten? Vielleicht sind auch einige „Blackwater-Söldner“ darunter – auch diese haben womöglich allerlei erlebt? Viele der Festivalbesucher scheinen auf dieses Schlachter-Latein „voll ab-zufahren“. Und so könnte die Stadt Dinkelsbühl doch wunderbar mit einem benachbarten Schlachthof kooperieren?! Dort fallen große Mengen an Schlachtabfällen an – diese ließen sich während des „Summer Breeze“ hervorragend in das Dinkelsbühler Hallenbad pumpen. Wenn dann regionale DJ's (DJ Chris & DJ Jorge?) noch für die passende Hintergrund-Musik sorgen, so könnte das eine Mordsgaudi werden....

 

Bei der Musikauswahl könnte ich gerne unterstützend zur Seite stehen.

Empfehlungen:

 

Band „Bloodbath“- Titel: „Bathe In Blood“

Band „Marduk“ - Titel: „Chorus Of Cracking Necks“

Band „Belphegor“ - Titel: „Flesh, bones and blood“

Band „Cannibal Corpse“ - Titel: „Savage Butchery“ oder „Every Bone Broken“

 

Ein zusätzlicher Tip-Top-Tipp an die beiden „Christsozialen“ Dr. Christoph Hammer und Dr. Jürgen Ludwig:

Möglicherweise könnte sich eine Kooperation mit einem benachbarten Schlachthof für die örtliche CSU „auszahlen“? Schlachthof spart Entsorgungskosten – Hallenbad wird von Bauhofmitarbeitern gereinigt (Kosten für Reinigung und Entsorgung trägt also der Steuerzahler) - Schlachthof sponsert eine CSU-Veranstaltung (hat aber definitiv nichts mit dem Bloodbath-Badevergnügen während des Summer Breeze zu tun!!).

Sollte ich mit dieser völlig realitätsfernen (?) Idee, am Ziel vorbeischießen: die schwarzen „Führer“ unserer Stadt mögen es mir bitte verzeihen.....

 

Dr. Christoph Hammer und die Kirche

 

Irgendwann – z. B. nach erfolgter Kirchensanierung – wird OB Hammer zur Ansprache geladen. Die Kirche wird Hammer eine Bühne bieten und Hammer wäre schön blöd, würde er diese Bühne nicht betreten. Hierfür habe ich vollstes Verständnis. Chris(t) Hammer wird dann wohlklingende Worte an die Gemeinde richten. Eine schwulstige Predigt über christliche Werte – über den Geist der christlich-abendländischen Kultur? Das ist natürlich der Hit! Auf Widerspruch wird er dann wohl kaum stoßen?! Kritische Wortmeldungen in einer Kirche? Kaum vorstellbar! Falls doch, so sollte die Kritik nicht zu heftig ausfallen. Christ Hammer könnte ansonsten seinen Mund weit aufreißen und gut hörbare Zischlaute von sich geben. Im schlimmsten (?) Falle würde er gar zu Boden fallen und sich tot stellen.

Doch möglicherweise wird sich vor der Kirche erneut ein Gullydeckel bewegen? Eine Schwefelwolke wird das Sonnenlicht verschlucken und ein Freund (?) wird unterstützend herbeieilen.....?

 

Veranstalter des Summer Breeze

 

Abschließend noch einige wichtige Worte an die Veranstalter:

Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Veranstalter und die Besucher des Summer Breeze.

42.000 „Satanisten“ sind mir lieber als ein scheinheiliger Entwurf eines Oberbürgermeisters........

 

30.08.15

 

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CSU Dinkelsbühl und ihre edlen Unterstützer

 

Einleitung

 

Parteispenden bzw. Parteiensponsoring sind in bestimmtem Umfang steuerlich absetzbar.

Unzulässig sind Spenden, die der Partei erkennbar in Erwartung oder als Gegenleistung eines bestimmten wirtschaftlichen oder politischen Vorteils gewährt werden.

 

Eine Veröffentlichungspflicht scheint es für die örtliche CSU nicht zu geben: nirgendwo wird darüber informiert, welche Unternehmen oder Privatpersonen die CSU mit welchen Mitteln unterstützen. Jedenfalls konnte ich keinerlei Informationen hierzu finden. Natürlich ist diese Intransparenz für die CSU eine „prima Sache“. Denn wer weiß: eine namentliche Ausweisung der edlen CSU-Sponsoren würde womöglich manchen interessierten Bürgern "die Augen öffnen"? Bürger mit „offenen Augen“ sind in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen – dies stellt wiederum ein großes Ärgernis dar. Übrigens nicht nur für die CSU, da muss man schon fair bleiben!

 

Sponsoren der örtlichen CSU - ein „gewisser Mehrwert“?!?

 

Im zurückliegenden Artikel vom 10.05.15 „VR Bank Dinkelsbühl: die politische Bank" machte ich bereits darauf aufmerksam:

„Wenn nun – wie bereits geschehen - Veranstaltungen der örtlichen CSU durch die VR Bank Dinkelsbühl finanziell unterstützt werden, so wirft das Fragen auf: Stellt das CSU-Sponsoring der VR Bank Dinkelsbühl etwa die Gegenleistung für Hammers Werbedienste dar? Nach dem Motto: beste Freunde – hilfst Du mir, so helf' ich Dir?“

Bekanntlich lässt Dr. Christoph Hammer (CSU) – Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Dinkelsbühl - kaum Gelegenheiten aus, PR-Aktionen der VR-Bank Dinkelsbühl persönlich medienwirksam zu begleiten (siehe auch Artikel vom 05.02.15.: Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl fortwährend unter massivem Eigenbeschuss - Verwaltungsratsvorsitzender als „Meister Proper“ des Mitbewerbers).

 

Die VR Bank Dinkelsbühl profitiert aus meiner Sicht von ihrem CSU-Engagement. Profitieren auch einzelne Aufsichtsräte der VR Bank von diesen unguten Verfilzungen?

Vieles deutet darauf hin:

 

Georg Habelt – Aufsichtsratsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl

 

Ab 10.08.15 wurden die Bürger der Stadt Dinkelsbühl von einem grellen, gelben Plakatwald regelrecht erschlagen.

Vereinzelt hingen an den Straßen der Stadt auch Plakate folgender Veranstalter: SPD Dinkelsbühl (Italienische Nacht), 25 Jahre Oldtimerfreunde Irsingen, Beat in the Green, End of Summer Party, FC Heidenheim oder 20 Jahre Apfelbaum Crailsheim. All diese Plakate wurden ordnungsgemäß durch die Stadt Dinkelsbühl genehmigt. Sie trugen ausnahmslos einen roten Punkt mit Stadtwappen, so wie das die Plakatierungsverordnung der Stadt auch vorsieht.

 

Gleichzeitig musste zur Kenntnis genommen werden, dass kein einziges der zahlreichen neongelben Plakate diesen roten Aufkleber trug. Dieses außergewöhnlich aggressive „wilde Plakatieren“ stellt nichts anderes als einen groben Verstoß gegen die Plakatierungsverordnung der Stadt Dinkelsbühl dar! Doch wer steckt nun hinter diesem groben Foul? Auf den Plakaten wirbt „Schmidt Sport & Lifestyle“, Luitpoldcenter Dinkelsbühl für „Summer Breeze Sonderpreise“. Vertreten wird das Unternehmen durch Georg Habelt!

„Werbende sollten alle gleich behandelt werden“ und „hier stinkt doch etwas gewaltig nach Fäulnis“, dachte ich mir. Und so machte ich die Stadtverwaltung auf die Ordnungswidrigkeit aufmerksam.

 

Die zuständige Bauverwaltung teilte mir daraufhin mit:

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Mitteilung. Letztere war für mich Anlass, bei der von Ihnen genannten Firma nachzufragen. Diese haben sich auf eine Aussage aus unserem Hause verlassen, „dass alles in Ordnung sei“ und haben daher ohne bei der richtigen Stelle nachzufragen auch schon plakatiert. Der Antrag wurde jetzt umgehend eingereicht und die Genehmigung „im Nachhinein“ eingeholt.

 

Doch auch am späten Nachmittag des 12.08.15 trugen die Plakate noch immer keinen roten Punkt. Also schrieb ich eine weitere E-Mail an die Stadtverwaltung.

Auszug: Eine Stadtverwaltung, die außerstande ist, sich gegen „Regionaloligarchen“ durchzusetzen, verliert jegliche Glaubwürdigkeit! - Die Autorität der Stadt Dinkelsbühl schmilzt in diesen Stunden dahin, wie Vanilleeis auf dem Schießwasen - Greifen Sie durch oder werden Sie zum Tanzbären der Familie Habelt.....

 

Ergebnis: am 13.08.15 befanden sich auf den Habelt-Plakaten rote Punkte mit dem Wappen der Stadt Dinkelsbühl.

 

Bernd Hauf, Aufsichtsrat der VR Bank Dinkelsbühl

 

Gratiswerbung aus nichtigem Anlass

In der August-Ausgabe des „Blick Punkt Dinkelsbühl“ erhält Bernd Hauf umfangreiche Gratispropaganda. Günter Schürlein (Leiter des Touristik Service Dinkelsbühl) und Dr. Hammer (CSU, Entwurf eines Oberbürgermeisters) stoßen auf dem Foto mit Spezl Bernd Hauf an. „Grund“, blöder geht’s wirklich nicht mehr: 1 Jahr „Wilder Mann“ unter Leitung von Bernd Hauf. Im Blickpunkt-Artikel wird umfangreich für den „Wilden Mann“ geworben. Dies zeigt deutlich auf, dass sich die Herren Hammer und Schürlein offenbar für nichts mehr zu schade sind. Selbst ein Minimum an Selbstachtung und Fingerspitzengefühl scheint „diesen Leuten“ völlig abhanden gekommen zu sein! Ein gewaltiger Tritt „in den Arsch“ aller Gaststätten dieser Stadt, die unter Führung ehrbarer Gastronomen stehen. Dinkelsbühl verfügt zum Glück über zahlreiche Gaststätten, die diese primitive, billige Art der Werbung nicht nötig haben. Hierbei handelt es sich um Gaststätten, die eine „Seele“ haben! Gaststätten, in denen der Gast noch als Gast wahrgenommen und entsprechend behandelt wird. Nicht einzig als Kunde und Melkkuh! Money! – Money! – Money!........

 

Wildes Plakatieren durch Bernd Hauf („Wilder Mann“) während des Summer Breeze

Festivalbesucher wurden in Hauf's „Wilden Mann“ gelockt bzw. regelrecht „geprügelt“. Auf der Schweden- und Inselwiese wurden zahlreiche Hinweisschilder angebracht: „Brauereigaststätte Zum Wilden Mann – Lecker Essen und Trinken!“ oder „Brauereigaststätte Zum Wilden Mann – Delicious food and drinks! Menu in English!“. Mit Richtungspfeilen wurden die Festivalbesucher direkt in die Gaststätte gelotst. Auch von diesen zahlreichen Werbeschildern trug kein einziges den erforderlichen roten Punkt mit Stadtwappen. Auch Bernd Hauf – Spezl der örtlichen CSU – verstößt hier gegen die Plakatierungsverordnung der Stadt Dinkelsbühl. Das Motto scheint zu lauten: Ich bin Bernd Hauf – Ich stehe über Gesetz und Ordnung.......

 

CSU-Amigos im rechtsfreien Raum?

 

Egal, ob nun Georg Habelt oder Bernd Hauf: beide schweben offenbar im rechtsfreien Raum. Sicherlich: die Stadtverwaltung wurde nach meiner Anzeige im Fall Habelt tätig – doch was blieb ihr auch anderes übrig? Die Ordnungswidrigkeit durch Bernd Hauf („Wilder Mann“) brachte ich nicht zur Anzeige! Wozu auch? Ist das meine Aufgabe?

Es kann festgehalten werden: die örtliche Stadtverwaltung verliert jegliche Glaubwürdigkeit / Autorität, wenn sie „ihre“ Bürger ungleich in „Kasten“ einteilt (Diskriminierung!). 99 % der Werbenden halten sich an die vereinbarten Spielregeln der Stadt Dinkelsbühl! Doch für einen auserwählten Kreis – einer der CSU nahestehenden verwahrlosten Clique – sollen diese Regeln nicht gelten? Anarchie für ein Prozent? Da passt mal gut auf, dass daraus keine ungemütliche Lawine entsteht......

 

Wiederholt sich die wilde Plakatierung nicht Jahr für Jahr?

Es kann doch im Grunde völlig ausgeschlossen werden, dass diese aggressiven, ordnungswidrigen Werbeexzesse durch einige wenige Asoziale bisher keinem der „Verantwortlichen“ aufgefallen ist.

 

Diese doppelten Standards sind inakzeptabel. Sie beschädigen in hohem Maße die Dinkelsbühler Stadtverwaltung!

 

21.08.15

 

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Der Goldene Ehrenring: Hohe Auszeichnung der Stadt Dinkelsbühl

Feierliche Verleihung an Persönlichkeiten, die sich für das Wohl der Stadt hohe Verdienste erworben haben.

Dinkelsbühl, eine mittelalterliche Stadt – authentisch durch und durch!

 

Satzung über Ehrungen der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl (Auszug)

 

1) Der Goldene Ehrenring kann an Persönlichkeiten verliehen werden, die sich durch ehrenamtliches, treues und fruchtbares Wirken für das Wohl der Stadt hohe Verdienste erworben haben.

2) Die Verleihung des Goldenen Ehrenringes erfolgt in einer öffentlichen Veranstaltung.

3) Der Ehrenring ist aus Feingold mindestens 585/1000. Er trägt das Wappen der Stadt.

In die Innenseite des Rings werden die Initialen der ausgezeichneten Person, der Schriftzug „Ehrenring der Stadt“ und die Jahreszahl der Verleihung graviert.

Für Ehrungen nach den §§ 2 und 3 ist das Vorschlagsrecht auf die im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppen und den Oberbürgermeister / die Oberbürgermeisterin beschränkt.

Jeder Vorschlag ist schriftlich abzufassen und hinsichtlich des Anlasses und der Würdigkeit der zu ehrenden Persönlichkeit ausführlich zu begründen.

Über die Ehrungen beschließt der Stadtrat mit einfacher Mehrheit.

 

Ausgesprochene Ehrungen können vom Stadtrat wegen unwürdigen Verhaltens des / der Geehrten mit zwei Drittel Mehrheit widerrufen werden. Der Verlust der Bürgerlichen Ehrenrechte bringt auf jeden Fall den Verlust der Ehrung nach dieser Satzung mit sich (§§ 2 bis 5 und 7). Die Auszeichnungen sind in diesem Falle zurückzugeben.

 

Offene Fragen

 

Die Vergabe des „Goldenen Ehrenringes“ wird vom Stadtrat beschlossen. Der Ring wird jedoch nicht aus den Privatschatullen der Ratsmitglieder finanziert. Die Kosten trägt der Steuerzahler. Anders ausgedrückt: die immense Verschuldung der Stadt Dinkelsbühl wird dadurch weiter in die Höhe getrieben!

Wie hoch ist der materielle Wert des Ehrenringes (komplett, also incl. Gravur)? Dies galt es in Erfahrung zu bringen. Der Sekretär (?) des Oberbürgermeisters – Herr Thomas Staufinger – teilte mir den Wert freundlicherweise mit: der Wert des Ehrenringes bewegte sich vor gut 10 Jahren im dreistelligen Bereich. Aufgrund der unpräzisen Angabe schätze ich den Wert des Ehrenringes auf knapp unter 1000,-- Euro. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Anschaffungskosten inzwischen deutlich erhöht haben.

 

Weiter teilte mir Herr Staufinger mit, dass die Beschlüsse über Ehrungen mit Ehrenring, Ehrenmedaille oder Bürgerbrief in der Regel immer einstimmig gefasst werden.

 

Vergabe „Goldener Ehrenring“

 

Ab wann – an wen?

 

Der „Goldene Ehrenring“ wird seit 1966 vergeben.

Bisher wurde der „Goldene Ehrenring“ 43 x vergeben.

Bisher wurde der „Goldene Ehrenring“ 43 x an männliche Persönlichkeiten vergeben.

Bisher wurde der „Goldene Ehrenring“ 0 x an weibliche Persönlichkeiten vergeben.

 

Ein bisschen Statistik:

 

Einwohner Dinkelsbühl: etwa 11.600 (Stand 05/15)

Bevölkerung Bayern:

Weiblich 51,1 %

Männlich 48,9 %

Zahlen auf Dinkelsbühl bezogen:

Dinkelsbühlerinnen: 5928

Dinkelsbühler: 5672

 

Dinkelsbühl, die mittelalterliche Stadt

 

Ein Satiremagazin ist der Meinung, Dinkelsbühl habe die schönste Altstadt Deutschlands. Vermutlich begeistert das mittelalterliche Gesamtbild der Stadt: enge, kopfsteinbepflasterte Gassen voller Autos – historisches Volksfest – mittelalterliches Stadtfest – meterdickes Mauerwerk innerhalb und außerhalb des Rathauses.

 

Die Frau im Mittelalter

 

Hierzu gibt es nur wenige gesicherte Informationen.

Doch es kann festgehalten werden: Frauen hatten weniger Rechte - dafür umso mehr Pflichten (Haushalt - „Gebärmaschine“.....). Die Frauen galten im Mittelalter als minderwertig.

Philosophen dachten, dass die Frau vor dem Mann erschaffen worden war. Sie stellte daher einen unvollkommenen Versuch dar. Auch ging „Mann“ im Mittelalter davon aus, dass die Frau dem Manne geistig unterlegen war.

Doch auch das biblische Frauenbild meint es nicht wirklich gut mit den Frauen: Gott schuf Adam vor Eva. Eva wurde dann aus der Rippe Adams geschaffen. Die Nachrangigkeit der Frau erklärt sich aus der Reihenfolge der Schöpfung.

 

Dinkelsbühl, die authentische mittelalterliche Stadt

 

Der „Goldene Ehrenring“ wird seit 1966 ausschließlich an männliche Persönlichkeiten vergeben.

Am mittelalterlichen Frauenbild – Alice Schwarzer hin oder her – wird im wunderschönen Dinkelsbühl also weiterhin festgehalten. Zwar mögen bei der Stadt Dinkelsbühl heute auch Nachfahren der „Rippe Adams“ beschäftigt sein (vermutlich schlechter bezahlt, als ihre männlichen Kollegen – das hat Tradition in diesem rückständigen Land), doch die historisch bedingte grundsätzliche Geringschätzung der Dinkelsbühler Weiber scheint in den Köpfen der Dinkelsbühler Entscheidungsträger auch weiterhin fest verankert zu sein.

 

Hohe Ehrung durch Zweite-Chance-Dinkelsbühl

 

Bekanntmachung:

Hiermit ernenne ich Dinkelsbühl zur „authentischsten mittelalterlichen Stadt Deutschlands“.

Die Verantwortlichen der Stadt dürfen diese Bezeichnung sehr gerne vollumfänglich für Marketingzwecke (Briefkopf, Homepage, Messestand usw.) verwenden. Der geschätzte Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl darf gerne - auch in Richtung Rothenburg - voller Stolz (Spott / Übermut?) argumentieren: wir sind authentischer als andere mittelalterliche Städte. Ätsch......!

 

Frauen werden durchaus gebraucht im mittelalterlichen Juwel Dinkelsbühl.

Besonders gefragt: Frauen mit kleinen Händen.

 

Im authentischen Dinkelsbühl fallen den Nachfahren der „Rippe Adams“ durchaus wichtige Aufgaben zu.

Im mittelalterlichen Dinkelsbühl gibt es 8 öffentliche Toiletten (mittelalterlich: Abort-Erker):

 

Am Parkplatz „Schwedenwiese“

Am Parkplatz „Stadtmühle“

Am Parkplatz „Alte Promenade“

Bei der Tourist Information, Altrathausplatz 14

Im Rathaus, Segringer Straße 30 (Vorsicht: mittelalterliche Stadträte und Bürgermeister!)

Spitalgasse, um die Ecke Dr.-Martin-Luther-Straße

Am Segringer Tor

Im Stadtpark, (Bewegungsparcours)

 

Diese Anlagen müssen regelmäßig gesäubert werden. Hin und wieder werden hierfür tüchtige „Putzfeen“ gesucht.

Nachfahren der „Rippe Adams“ eignen sich hierfür hervorragend. Gerne Weiber mit kleinen Händen, kommen sie damit doch hervorragend in die Ecken der Abort-Erker......

 

Ausblick

 

Was sind das für Adams, die sich für das Wohl der Stadt Dinkelsbühl hohe Verdienste erworben haben? Vermutlich sind darunter ganz tolle Typen – Ehrenmänner und Lichtgestalten. Nun wirft bekanntlich jedes Licht auch seine Schatten, das weiß bereits jedes Kind.

 

Ehrenringträger Georg Habelt

 

In einem umfangreichen gesonderten Artikel werde ich mich zunächst mit dem Ehrenringträger Georg Habelt beschäftigen. Über Ehrenmann Georg Habelt hatte ich hier auf Zweite-Chance-Dinkelsbühl bereits geschrieben: „Georg Habelt, Aufsichtsratsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl, kann als asozial bezeichnet werden.“ (Artikel „VR Bank Dinkelsbühl: die politische Bank“ vom 10.05.15 – Rubrik „Regionales“).

 

Gibt es etwa noch weitere Schattenplätze im Leben des Ehrenringträgers Georg Habelt? Fällt er also auch in anderen Lebensbereichen durch ungutes, asoziales Verhalten auf? Dies gilt es nun herauszufinden. Sachdienliche Hinweise sind in meinem Briefkasten sehr gut aufgehoben. Insbesondere Geschäftspartner, ehemalige Geschäftspartner, Mieter, ehemalige Mieter, Kunden, ehemalige Kunden, Mitarbeiter oder natürlich auch ehemalige Mitarbeiter des Ehrenringträgers Habelt dürfen sich von mir angesprochen fühlen........

 

04.08.15

 

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Ukrainische Bürgermeister zur Schulung in Dinkelsbühl

Willkommen in der Wertegemeinschaft

FLZ-Artikel aus Juni 2015 (FLZ Nr. 131) mit dem Titel „Besuch aus einem Land fernab von Normalität“

 

Der Monopolist FLZ berichtete über einen bemerkenswerten Nachhilfeunterricht.

Lehrkräfte eines Landes fernab von Normalität empfingen wissensdurstige Schüler aus einem Land fernab von Normalität.

Im Artikel der FLZ informierte Verfasser Binder – gewohnt inhaltsarm - über den Aufenthalt von 13 ukrainischen Bürgermeistern aus dem Raum Lwiw und Dnjepropetrowsk.

 

Worum geht es?

 

Der 5-tägige Aufenthalt der ukrainischen Bürgermeister wurde von der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung organisiert. Dr. Jürgen Walchshöfer (Ex-Bürgermeister der Stadt Dinkelsbühl) betreut im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung ukrainische Kommunalpolitiker bei Seminaren.

Zweck des Besuches ist „Anregungen zu sammeln für den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in den von ihnen repräsentierten Städten.“ (FLZ).

Weiter heißt es im FLZ-Artikel: „In dem riesigen osteuropäischen Land fehlt, wie Dr. Walchshöfer erklärt, auf allen Ebenen das Geld, um institutionell auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren. In den Kommunen wachse deshalb das Bewusstsein für die Notwendigkeit, bürgerschaftliche und ehrenamtliche Initiativen auszubauen.“

Wie das funktioniert, durften die Ukrainer nun in unserer schönen Stadt studieren. Und so wurden sie von tüchtigen Dinkelsbühler Lehrmeistern zum „Dinkelsbühler Tisch“ geführt.

Der „Dinkelsbühler Tisch“ verteilt Lebensmittel an Sozialhilfe- und Arbeitslosengeldempfängern, an Personen mit geringer Rente, an Obdachlose, an Menschen mit geringen Einkommen sowie an die hungrigen Kinder unserer schönen Stadt.

Wer nun genau den osteuropäischen Schülern die hohe Kunst der Armenspeisung lehrte, wird im FLZ-Artikel bedauerlicherweise verschwiegen.

Initiiert wurde der „Dinkelsbühler Tisch“ von der evangelischen Kirche Dinkelsbühl.

Wie wir wissen, sind unsere (?) politisch Verantwortlichen (?) Dr. Christoph Hammer (Oberbürgermeister – CSU) und Dr. Jürgen Ludwig (Landrat – CSU) vom segensreichen Wirken der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Armenspeisung völlig begeistert.

Gut möglich also, dass die beiden Christ(?)sozialen(?) Hammer und Ludwig den ukrainischen Schülern das örtliche Konzept der Armenspeisung – voller Stolz - erklärten.

 

Geld verzweifelt gesucht

 

Wenn Dr. Walchshöfer erklärt, es würde in der Ukraine auf allen Ebenen das Geld fehlen, um institutionell auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren, so darf das nicht unkommentiert bleiben. Es ist keinesfalls so, dass dort auf allen Ebenen das Geld fehlt. Einflussreiche ukrainische Oligarchen würden einer solch absurden Behauptung ganz sicher widersprechen.

Petro Poroschenko - seit Juni 2014 Staatspräsident der Ukraine – zum Beispiel. 2013 wurde Poroschenkos Vermögen auf 1,6 Milliarden US-Dollar geschätzt (Wirtschaftsmagazin Forbes). Im Ranking der ukrainischen Oligarchen immerhin Platz sieben. Respekt!

Nur konsequent, dass über die künftige Politik der Ukraine in Wien entschieden werden soll. Die dort gegründete „Agentur zur Modernisierung der Ukraine“ könnte man mit mehr oder weniger Phantasie auch als Schattenregierung bezeichnen. Finanziert werden soll diese offenbar von nachfolgenden ehrenwerten Herren: Dmytro Firtasch, Rinat Achmetow und Viktor Pinchuk. Man muss diese Herren im wunderschönen Dinkelsbühl nicht kennen. Deshalb zur Information: es handelt sich hierbei um drei der wohl mächtigsten und reichsten Oligarchen der Ukraine. Erinnert das nicht ein wenig an Feudalismus?

 

Feudalistische Ansätze, Plutokratie / Plutonomie auch in Deutschland?

 

Um Himmels willen – NEIN!

Die EU wurde 2012 für ihren unermüdlichen Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Deutschland ist fest verankerter Teil dieser westlichen Wertegemeinschaft. Wir sind die Guten – wir feiern (und leben?) unsere freiheitlichen, demokratischen westlichen Werte.

Bei uns gibt es schlimmstenfalls Missverständnisse!

Nur zwei Beispiele:

 

Josef Ackermann (Deutsche Bank) feierte seinen 60. Geburtstag im Bundeskanzleramt. Er durfte 30 weitere Gäste einladen. Gem. Bericht des ARD-Magazins „Report Mainz“ wurde das exklusive Abendessen von Steuergeldern bezahlt.

 

Im Oktober 2013 erhielt die CDU eine Spende in Höhe von 690.000 Euro. Die edlen Spender:

Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten (= BMW-Großaktionäre).

Die Spende fiel zeitlich mit der Blockade von strengeren Abgasnormen durch die Bundesregierung zusammen. Davon profitierten vor allem Oberklasse-Hersteller wie Daimler und BMW. Dass Spende und Blockade zeitlich zusammenfielen, ist natürlich purer Zufall........

 

Der Retter in der Not – Hilfe, die „helfen“ nach Griechenland nun auch uns.....

 

Wenn lt. Dr. Walchshöfer nun in der Ukraine (auf allen Ebenen) das Geld fehlt, um institutionell auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren, so muss auch auf den Retter eingegangen werden. Der edle Retter steht nämlich längst bereit. Nein, nicht die ukrainischen Oligarchen fühlen sich zur Rettung berufen. Die Rettung übernimmt ein „alter Bekannter“.

 

Vom IWF wurde im März 2015 beschlossen, der Ukraine einen vierjährigen Kredit über 17,5 Milliarden Dollar zu gewähren. Dieser Kredit soll die Ukraine vor einer drohenden Staatspleite retten bzw. diese hinausschieben. Nun ist die Vergabe von IWF-Krediten an Entwicklungsländern in Afrika oder Europa (z. B. Griechenland) natürlich immer auch mit Sparmaßnahmen / Auflagen verbunden. Für das Entwicklungsland (?) Ukraine bedeutet das wohl: Entlassung von Staatsangestellten (Stichwort „schlanker Staat“), Privatisierung staatlicher Unternehmen, Reform des Rentensystems (Kürzungen), Reform des Gesundheits- und Bildungssystems (Privatisierungen) oder Abschaffung der Gassubventionen.

 

Rückblickend kann man nur froh sein, dass Ex-Präsident Janukowitsch endlich weg ist! Bedenkt man, dass der ukrainische Winter sehr kalt werden kann, so stellt es schon eine beispiellose Dreistigkeit dar, dass dieser Präsident seinen Bürgern verbilligtes (subventioniertes) Gas zur Verfügung stellte.

Nur gut, dass der IWF nun einen längst fälligen Kurswechsel (Schuldknechtschaft – Vorbild Griechenland?) vornimmt.....

 

Lt. FLZ empfanden die 13 ukrainischen Bürgermeister den Anschauungsunterricht in Dinkelsbühl als „sehr wertvoll“.

 

Doch was haben die ukrainischen Bürgermeister nun tatsächlich bei uns gelernt?

 

Sehr gut vorstellen könnte ich mir, dass von manchen Bürgermeistern nun eine große Last abgefallen ist, hatten sie doch wahrscheinlich sehr viel Respekt vor den „westlichen Werten“. Viele westlich orientierte Ukrainer bekennen sich wohl auch zu diesem „Wertesystem“ ohne wirklich genau zu wissen, was damit gemeint ist.

 

13 ukrainische Bürgermeister wissen nun sehr genau, was unter „westlichen Werten“ zu verstehen ist. Sie nehmen zur Kenntnis:

 

In der Verfassung des Freistaates Bayern – Teil der westlichen Wertegemeinschaft - heißt es unter Artikel 151: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl..“

Die Wertschöpfung im Kreis Ansbach, berechnet nach dem Bruttoinlandsprodukt betrug 2014 rund fünf Milliarden Euro. 1990 hatte die Wertschöpfung in der Region zwei Milliarden Euro betragen.

 

Wahrscheinliches Fazit der ukrainischen Bürgermeister:

 

Wenn westliche Politiker (Dr. Jürgen Ludwig, Landrat Landkreis Ansbach oder Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister Stadt Dinkelsbühl) zulassen, dass sich das Wirtschaftswachstum (€) zunehmend nur noch in den Taschen einer „elitären“(?) Oberschicht konzentriert, dann ist das mit den „westlichen Werten“ vereinbar.

Wenn westliche Politiker (Dr. Jürgen Ludwig oder Dr. Christoph Hammer) gleichzeitig einer wachsenden Bevölkerungsschicht den entwürdigenden Gang zur Armenspeisung (Stichwort „Dinkelsbühler Tisch“) verordnen, so ist das ebenfalls mit den großartigen „westlichen Werten“ vereinbar.

 

Weiteres wahrscheinliches Fazit der 13 Bürgermeister:

Es ist mit den „westlichen Werten“ völlig vereinbar, wenn bayerische Politiker einen Eid auf die Verfassung leisten, um diesen dann möglichst schnell wieder zu vergessen. Eine Verfassung wird dann zum wertlosen Stück Altpapier, wenn staatliche Institutionen nicht bereit sind, gegen Verfassungsfeinde – gerade auch aus den Reihen der Politik - vorzugehen!

 

Manche der ukrainischen Gäste werden nun wohl hinterfragen, ob es wirklich erstrebenswert sei, einer solchen „westlichen Wertegemeinschaft“ beizutreten?

Andere zeigen sich womöglich begeistert. Sie sind davon überzeugt: das Modell „Landkreis Ansbach“ bzw. „Dinkelsbühl“ lässt sich problemlos auch in der ukrainischen Heimat installieren.

Sie können ja medienwirksam vorgeben, das allerbeste für ihre Stadt zu wollen, um dann tatsächlich eine Politik zu betreiben, die nicht ganz ihren Versprechungen gehorchen will. Was soll's...

Man muss Herrn Dr. Jürgen Walchshöfer und seiner Hanns-Seidel-Stiftung jedenfalls sehr, sehr dankbar sein, dass ukrainische Kommunalpolitiker so kompetent bei uns geschult werden.

 

Ausblick

 

Es wäre ganz sicher wünschenswert, wenn wir die 13 ukrainischen Bürgermeister nochmals in Deutschland begrüßen könnten.

Der Lehrplan könnte dann weitere wichtige Bausteine umfassen:

 

Einfluss auf regionale Medien:

Ein verbleibender Tageszeitungsmonopolist in Lwiw und Dnjepropetrowsk könnte hier schon „die halbe Miete“ sein. Vielleicht könnte ein (verordneter?) knallharter Wettbewerb unter den dortigen Tageszeitungen zu einem solch erwünschten Konzentrationsprozess führen? Der ukrainische Bürgermeister könnten dann versuchen, den einzig übriggebliebenen Verleger „mit ins Boot zu holen“. Er könnte ihn umschmeicheln. Vielleicht freut er sich ja, wenn er Ehrenbürger oder zumindest Ehrenringträger der Stadt wird? Möglicherweise sind noch irgendwelche „Zuwendungen“ (Schachtel Pralinen?) erforderlich? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Devote Stadträte, die dem Bürgermeister „aus der Hand fressen“:

Bei allen wichtigen Entscheidungen muss sich der Bürgermeister durchsetzen! Der Bürgermeister hat durch autoritäres Verhalten und billige psychologische Tricks sicherzustellen, dass die Stadträte der „Opposition“ keinerlei Selbstvertrauen entwickeln. Zwingend notwendig ist jedoch, dass der Bürgermeister der „Opposition“ hie und da einen Sieg gönnt. Bei weniger wichtigen Entscheidungen ist das zu verkraften. Ob die Nebenstraße nun eine Ampelanlage oder einen Kreisverkehr bekommt, solche Entscheidungen können nach inszeniertem „harten Kampf“ der sogenannten Opposition überlassen werden. Wichtig (!!) ist, dass der Schein von Demokratie gewahrt wird (Stichwort: westliche Wertegemeinschaft).

 

Intransparenz:

Auch die ukrainischen Bürgermeister müssen wissen, dass es mitunter sehr lästige Bürger gibt. Manche dieser Bürger gehen jedoch dann eindeutig zu weit, wenn sie Transparenz einfordern (beispielsweise durch Anfragen zu öffentlichen Schulden, Krediten, Kreditkonditionen oder etwa gar zur Gläubigerstruktur).

Wichtig ist hier, dass Bürgermeister und Stadträte aller Fraktionen sich einer Auskunft verweigern! Sie dürfen die Bürger auf städtischen Bürgerinformationsportalen sogar belügen. Dort darf jederzeit veröffentlicht werden: es sind keine Anfragen eingegangen, obwohl tatsächlich eine schriftliche Anfrage eingegangen ist.

Keine Sorge: die Bürger für dumm zu verkaufen und zu belügen, das ist mit den westlichen Werten vollkommen vereinbar.

 

Die hohe Kunst der Selbstinszenierung:

Auch der ukrainische Bürgermeister muss sich permanent vermarkten. Dabei sind gar die absurdesten Formen der Selbstinszenierung erlaubt.

 

Beispiel I:

Ein ukrainischer Bürgermeister könnte eine Einladung an den „Kaiser von China“ verschicken. So könnte er neben den Kaiser auch gleichzeitig noch den Präsidenten Poroschenko einladen – quasi als einen Verbündeten in Sachen Visite im Raum Dnjepropetrowsk. Selbst wenn die Chance auf einen Empfang bei etwa 0 % liegt, muss der Kaiser von China (alternativ auch Franz Beckenbauer) vom Bürgermeister eingeladen werden, geht es doch nicht wirklich um den Besuch „des Kaisers“, sondern vorrangig um die Selbstinszenierung des Bürgermeisters. Sobald der Bürgermeister eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht hat, werden regionale und überregionale Medien Schlange vor dem Rathaus stehen. Der Bürgermeister steht dort, wo er sich wohlfühlt: im Rampenlicht. Ziel erreicht!......Bravo!......Konfettiregen!........ohrenbetäubender Applaus!

 

Beispiel II:

Ein ukrainischer Bürgermeister mit besonderer Begabung könnte zu einem Wettstreit einladen. Ist einer der Bürgermeister ein Schwimm-Ass, so könnte er sämtliche ukrainische Bürgermeister zu einem Schwimmwettbewerb einladen. Hat ein Bürgermeister ordentlich Bumms im Fuß, so könnte er sämtliche ukrainische Bürgermeister zum Torwand- oder Elfmeterschießen einladen. Hat ein ukrainischer Bürgermeister die Power im Kopf (durchschnittliche oder gar überdurchschnittliche Intelligenz), so könnte er sämtliche Bürgermeisterkollegen zu einem Wissensquiz einladen. Wichtig ist hier natürlich immer, dass der Bürgermeister seine Stärken ausspielt. Schließlich gilt es heldenhaft auf das Siegertreppchen zu steigen, um sich dann dort minutenlang feiern zu lassen (Musikvorschlag: Beethovens dritte Sinfonie – Eroica – Heldensinfonie).

Sobald es ansatzweise Zweifel gibt, dass es der Bürgermeister nicht auf das Siegerpodest schaffen könnte, darf die entsprechende Disziplin auf keinem Fall gewählt werden. Sollte ein ukrainischer Bürgermeister seine Power also im Fuß (Fußball) oder in Armen und Beinen (Schwimmen) haben, so darf er unter keinen Umständen zu einem Wissensquiz einladen. Stellen Sie sich die Blamage vor, wenn er sich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen vorfinden würde.

Auch über die Organisation solcher Veranstaltungen könnten die ukrainischen Bürgermeister geschult werden. So bietet sich beispielsweise eine Kooperation mit einer Bank an. Warum nicht mit einer Bank, mit der die Stadt auf vielen Ebenen verfilzt ist?

 

Doch auch wir können von der Ukraine lernen – es ist ja keinesfalls so, dass wir hier eine Einbahnstraße befahren.

 

Die Ukraine hat es uns vorgemacht:

An der Spitze des Staates steht mit Petro Poroschenko ein ukrainischer Oligarch.

Warum sollten wir hier in Deutschland nicht endlich eine ehrbare Unternehmerin und Leistungsträgerin unserer Gesellschaft zur Präsidentin ernennen? Warum lassen wir nicht Frau Susanne Klatten aus „dem Schatten“ treten?

Frau Klatten als Nachfolgerin von Herrn Gauck? Warum nicht?

Eines muss jedoch festgehalten werden:

Oligarchen dürfen hier in Deutschland niemals Präsident werden. Das wäre mit unseren westlichen Werten keinesfalls vereinbar......

 

04.07.15

 

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Dinkelsbühler Mahnwache für den Atomausstieg

Ein überschaubares Grüppchen trotzt Wind und Wetter

 

Zunächst zur politischen Großwetterlage:

Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung zwischen CDU, CSU und SPD wurde vereinbart: 

 

„Wir halten am Ausstieg aus der Kernenergie fest. Spätestens 2022 wird das letzte Kernkraftwerk in Deutschland abgeschaltet. Auch auf europäischer Ebene wird Deutschland weiter für die Energiewende werben.“

 

Zurück zur Region:

 

Seit einer gefühlten Ewigkeit findet sich ein Grüppchen Demonstrierender zur „Mahnwache für den Atomausstieg“ zusammen. Gemahnt und gewacht wird jeweils am dritten Montag eines Monats auf dem Marktplatz unserer Stadt.

 

Für die „Mahnwachen“ verantwortlich zeigen sich nachfolgende Ortsverbände:

 

Bund Naturschutz

Dass sich der örtliche Ortsverband für den Atomausstieg einsetzt, ist vollkommen in Ordnung.

 

Bündnis 90/Die Grünen

Dass sich der örtliche Ortsverband für den Atomausstieg einsetzt, ist vollkommen in Ordnung.

Vermutlich erinnern sich unsere sogenannten „Grünen“ an ihr bislang größtes Abenteuer - die Rot-Grüne Koalition (1998-2005) - zurück. Durch ihre Teilnahme an der Mahnwache wollen sie offenbar zum Ausdruck bringen, dass den sogenannten „Sozialdemokraten“ nicht zu trauen ist.

 

SPD

Dass der SPD-Ortsverband Dinkelsbühl eine Mahnwache für den Atomausstieg organisiert, kommt einer zirkusreifen Nummer (Clown & Co.) gleich. Bringt unsere örtliche sozialdemokratische Intelligenz doch damit zum Ausdruck, dass sie der eigenen Parteiführung misstraut! Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie steht bekanntlich unter SPD-Führung.

 

Spätestens zur nächsten Kommunalwahl gilt es Antworten auf nachfolgende Frage zu finden:

Warum sollten wir den örtlichen „Sozialdemokraten“ vertrauen? „Sozialdemokraten“, denen ganz offensichtlich jegliches Vertrauen in die eigene Parteiführung abhanden gekommen ist........

 

26.05.15

 

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VR Bank Dinkelsbühl: die politische Bank

CSU Dinkelsbühl freut sich über Sponsorengelder

Geld stinkt nicht, sagt man.....

 

Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (CSU) pflegt als Verwaltungsratsvorsitzender der örtlichen Sparkasse hervorragende Kontakte zum Sparkassenkonkurrenten, der örtlichen VR-Bank. So lässt er beispielsweise kaum Gelegenheiten aus, medienwirksame PR-Aktionen der VR-Bank Dinkelsbühl persönlich zu begleiten (siehe auch Artikel vom 05.02.15.: Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl fortwährend unter massivem Eigenbeschuss - Verwaltungsratsvorsitzender als „Meister Proper“ des Mitbewerbers).

 

Wenn nun – wie bereits geschehen - Veranstaltungen der örtlichen CSU durch die VR Bank Dinkelsbühl finanziell unterstützt werden, so wirft das Fragen auf:

 

Stellt das CSU-Sponsoring der VR Bank Dinkelsbühl etwa die Gegenleistung für Hammers Werbedienste dar? Nach dem Motto: beste Freunde – hilfst Du mir, so helf' ich Dir?

 

Warum sich Hammers Nähe zu den Verantwortlichen der VR-Bank Dinkelsbühl für die örtliche CSU noch nachteilig auswirken kann?

 

Es wurde bereits mehrfach auf dieser Homepage unter der Rubrik „VR Bank Dinkelsbühl“ ausführlich darauf hingewiesen:

 

Die Verantwortlichen der Bank (Vorstände Dr. Christoph Glenk und Fabian Neitzel / Aufsichtsratsvorsitzender Georg Habelt) bewerben offensiv die Vorzüge einer Genossenschaftsbank. Tatsächlich verweigern sie sich jedoch, genossenschaftliche Mindeststandards in ihrer Geschäftspraxis auch umzusetzen. Somit täuschen sie auf unverschämte Art und Weise die Menschen unserer ganzen Region!

Eine von moralischen Mindeststandards abgekoppelte Clique, bestehend aus Vorständen und Aufsichtsräten, stellt sich selbstherrlich über geltendes Gesetz!

 

Nochmals – ich werde nicht müde darauf hinzuweisen:

 

Den Vorständen Dr. Christoph Glenk und Fabian Neitzel fehlt die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit, eine Genossenschaftsbank zu leiten!

 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Georg Habelt besitzt nicht die Sachkunde und Zuverlässigkeit, die zur Beaufsichtigung einer Genossenschaftsbank erforderlich ist. Gleiches gilt für Habelts Aufsichtsratskollegen und der Quotenfrau im Aufsichtsrat, Monika Ruf.

 

Begriffsbestimmung Asozialität gem. Wikipedia:

 

„Asozial“ bezeichnet an sich ein von der geforderten oder anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Individualverhalten: Ein Individuum vollzieht seine persönlichen Handlungen ohne die geltenden gesellschaftlichen Normen und die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen.

 

Denkt man nun an das hervorragend eingespielte Blendertrio Glenk, Neitzel und Habelt, so kann festgehalten werden:

 

Dr. Christoph Glenk, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl, kann als asozial bezeichnet werden.

 

Fabian Neitzel, Vorstand der VR Bank Dinkelsbühl, kann als asozial bezeichnet werden.

 

Georg Habelt, Aufsichtsratsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl, kann als asozial bezeichnet werden.

 

Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer muss alleine für sich entscheiden: ist es tatsächlich von Nutzen, sich weiterhin vor den Werbekarren der VR Bank Dinkelsbühl spannen zu lassen, wenn diese Bank mittlerweile unter der Führung von Asozialen (Dr. Christoph Glenk, Fabian Neitzel und Georg Habelt) steht?

 

Gleiches gilt für den CSU-Ortsverband Dinkelsbühl:

Macht es Sinn, weiterhin Sponsorengelder der VR Bank Dinkelsbühl anzunehmen, wenn diese Bank mittlerweile unter der Führung von Asozialen (Dr. Christoph Glenk, Fabian Neitzel und Georg Habelt) steht?

 

Möglicherweise verfahren OB Hammer und dessen örtliche CSU nach dem Motto: Geld stinkt nicht.

Das mag sein.

 

Was jedoch gewaltig zum Himmel stinkt, das ist der Dinkelsbühler Filz! Ein übelriechender modriger Geruch zieht sich durch die Gassen der „schönsten Altstadt Deutschlands“.....

 

10.05.15

 

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Verschuldung der Stadt Dinkelsbühl

Nachtrag zum Artikel vom 26.03.15

Demokratie und Transparenz als unzumutbare Herausforderungen für Verwaltung, sogenannte Bürgermeister und Stadträte der Stadt Dinkelsbühl

 

Der vorangegangene Artikel vom 26.03.15 beschäftigte sich bereits mit der Verschuldung unserer Stadt Dinkelsbühl: nachdem mir Informationen zur öffentlichen Verschuldung verweigert wurden, bat ich in einer schriftlichen Anfrage Stadträte aller Fraktionen darum, mein Anliegen in der Stadtratssitzung am 28.01.15 zu behandeln. Es galt herauszufinden: welche Ratsmitglieder befürworten Transparenz – welche Ratsmitglieder verweigern sich der nötigen Transparenz. Meine Anfrage spielte auf der Stadtratssitzung interessanterweise keine Rolle. Trotz dieser vorliegenden Anfrage wurde in der Sitzungsniederschrift unter dem Punkt „Bürgerfrageviertelstunde“ vermerkt: „Es sind keine Anfragen eingegangen“. Es ist doch einigermaßen ernüchternd, feststellen zu müssen, dass die BürgerInnen der Stadt Dinkelsbühl von „ihrem“ Stadtrat belogen werden......

 

Herr Kämmerer Pomp war (nach Rückfrage bei Chef Hammer?) freundlicherweise bereit, mir am 02.10.2014 einige Informationen zur Finanzlage unserer Stadt bereitzustellen. Hierfür nochmals besten Dank.

Um welche Angaben handelt es sich hierbei nun?

 

Entwicklung der Schulden 1950-2013

 

Antwort Herr Pomp:

Für diesen Zeitraum ist eine Darstellung nicht möglich. Sie verursacht einen nicht vertretbaren Arbeitsaufwand (2011-2013 siehe beigefügte Übersicht).

Gemäß dieser Übersicht stellt sich die Verschuldung unserer Stadt folgendermaßen dar:

JR (= Jahresrechnungsergebnis) 2011: 23.117.000 Euro

JR (= Jahresrechnungsergebnis) 2012: 22.104.000 Euro

HH (= Haushaltsplanung) 2013: 22.647.000 Euro

Herr Pomp räumte ein:

Der letzte veröffentlichte Landesdurchschnitt für Gemeinden unserer Größenordnung (2010) beträgt 680 €, d. h. unsere Pro-Kopf-Verschuldung beträgt das 2,8fache des Landesdurchschnitts.

 

Anmerkungen:

Was den "nicht vertretbaren Arbeitsaufwand" betrifft: eine Statistik zur langfristigen Schuldenentwicklung sehe ich als zwingend notwendige Grundausstattung für alle, die sich mit der wirtschaftlichen Situation unserer Stadt beschäftigen (im Idealfall auch einzelne Bürgermeister und Stadträte). Eine Verwaltung, der es bereits an solchen Basics mangelt, sollte durch eine effektive und seriöse Finanzverwaltung ausgetauscht werden. Übrigens bin ich davon überzeugt: die von mir angeforderte Statistik zur langfristigen Schuldenentwicklung liegt vor! Hammers Not? Darüber lässt sich nur spekulieren. An einer langfristigen Schuldenstatistik lässt sich exakt ablesen, unter welchen Bürgermeistern die Schulden unserer Stadt förmlich explodiert sind. OB Hammer tut sich schwer damit, diese langfristige Statistik zu veröffentlichen. Er wird ganz sicher seine Gründe haben! Gehen wir also mal davon aus, dass der Schuldenkönig unserer Stadt den Namen Dr. Christoph Hammer trägt. Möglicherweise nimmt Hammer (CSU) aber auch nur einen seiner Vorgänger in Schutz? Dr. Jürgen Walchshöfer (CSU): Schuldenkönig dieser Stadt?

 

Höhe der gesamten Zinsausgaben 2013

 

Antwort Herr Pomp:

Die Zinsausgaben 2013 betrugen 887.869 €

 

Anmerkungen:

Schulden sind ein gutes Geschäft. Vor allem öffentliche Schulden. Nach meinen Informationen handelt es sich bei Kommunalkrediten um sogenannte Blankokredite, weil davon auszugehen ist, dass ein Insolvenzverfahren ausgeschlossen ist. Demnach müssen sie nicht mit Eigenkapital unterlegt werden. Banken, die von der Verschuldung unserer Stadt massiv profitieren gehen demnach keinerlei Risiken ein.

Was verlangen diese Banken nun für ihr risikoloses „Engagement“?

Im Jahre 2013 zahlte die Stadt Dinkelsbühl Zinsen in Höhe von 887.869 Euro an ihre Gläubiger. Bei einer Verschuldung in Höhe von 22,647 Mio Euro entspricht dies einem Zinssatz in Höhe von satten 3,92 %. Bedenken wir: Gelder, die für den Schuldendienst verbrannt werden, fehlen der Stadt Dinkelsbühl an anderen Stellen. Trotz getätigter Investitionen verbleiben weitere Investitionsrückstände (z. B. Infrastruktur – hier gäbe es einiges aufzuzählen). Nötige Investitionen in Höhe von 887.869 Euro (pro Jahr!) müssen ausbleiben, weil dieser Betrag an Gläubiger weiter verschenkt wird (Schuldendienst). Bedenken wir auch folgendes: 887.869 Euro müssen vom Steuerzahler erst erwirtschaftet werden! Wie viele Angestellte / Arbeiter braucht es, um diese enorme Summe zu erwirtschaften? Solange wir Bürger Steuern zahlen und diese in sinnvolle Investitionen (Bildung, Gesundheitswesen, Verbraucherschutz....) fließen, stehen diese nicht zur Diskussion. Wenig Begeisterung kommt dann auf, wenn Steuerzahler (= Leistungsträger) zur Kenntnis nehmen müssen, dass ihre gezahlten Steuern direkt an Banken weitergereicht werden (= leistungslose Alimentierung / Subventionierung von Privatbanken)!

Nun kann man natürlich grundsätzlich argumentieren: Geld (Schulden) hat seinen Preis (Zinsen). Der Stadt Dinkelsbühl wurden im Jahre 2013 stolze 3,92 % Zins verrechnet. Die Leitzinsen (zu diesem Zinssatz wird den Geschäftsbanken Zentralbankgeld zur Verfügung gestellt – die EZB stellte Privatbanken aber auch schon Kredite zum Nullzins bereit) betrugen zum damaligen Zeitpunkt 0,75 % (bis 02.05.13), 0,5 % (bis 07.11.13) und 0,25 % ab November 2013. Geht man nun von einem durchschnittlichen Leitzins in Höhe von etwa 0,6 % aus, so stellt diese abenteuerliche Form der öffentlichen Finanzierung über dem Umweg Geschäftsbanken ein für den Steuerzahler mehr als kostspieliges „Vergnügen“ dar. Unsere politischen „Eliten“ verantworten ein kostspieliges System der Bankensubvention. Die Rechnung wird dem Steuerzahler präsentiert. Untreue hat eben viele Gesichter! Bestimmte Arten der Untreue müssen als solche natürlich erst einmal erkannt werden. Oben hatte ich bereits erwähnt, dass Kommunalkredite für die Geschäftsbanken offenbar keinerlei Risiko darstellen. Doch wozu dann die hohe Risikoprämie (Zins)? Mit welchem Arbeitsaufwand ist die Kreditvergabe der Geschäftsbanken verbunden? Ich gehe davon aus, dass ein Computerformular mit einigen Daten befüllt wird und dann einige EDV-Buchungen folgen. Für diese „Leistung“ hatte die Stadt Dinkelsbühl im Jahre 2013 stolze 887.869 Euro zu bezahlen. Wird damit nicht unser Leistungsprinzip untergraben? Wo bleibt die von allen Parteien inflationär propagierte „Leistungsgerechtigkeit“?

 

Zu welchen Konditionen ist die Stadt aktuell bei welchem Gläubiger verschuldet (welcher Betrag bei welchem Gläubiger zu welchen Konditionen)?

 

Antwort Herr Pomp:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hierüber keine Auskünfte geben können.

 

Anmerkungen:

Ein Kind, das in den nächsten Tagen in Dinkelsbühl geboren wird, wird mit dem ersten Atemzug verschuldet sein.

Stadträte und Bürgermeister bestimmen darüber, ihre BürgerInnen zu verschulden. Dagegen kann man sich kaum wehren. Als zwangsverschuldeter Bürger will man nun jedoch zumindest wissen: bei wem wurde man verschuldet? Wer profitiert also massiv von den uns aufgezwungenen Schulden?

Offenbar gibt es kein Gesetz, welches verhindert, dass wir Bürger von unseren politisch Unverantwortlichen unter einem Schuldenberg verschüttet werden. Offenbar gibt es jedoch ein Gesetz, welches verhindert, dass wir Bürger erfahren, bei wem wir verschuldet wurden. Welche gesetzliche Regelung liegt hier zugrunde? Danach fragte ich Herrn Kämmerer Pomp in meiner E-Mail vom 20.10.2014. Weder Herr Pomp, noch die sogenannten Bürgermeister, noch die sogenannten Stadträte konnten mir hierüber eine Auskunft geben. Was spielen diese Leute nur für ein merkwürdiges – ja geradezu peinliches - Spiel?

 

Intransparenz: bester Freund von Korruption, Untreue, Amtsmissbrauch & Co.

 

Zwei fiktive Beispiele sollen sich mit Möglichkeiten der Untreue beschäftigen:

 

Erfundenes Beispiel 1:

Gemeinde Musterhausen: Bürgermeister Mustermann zweigte innerhalb weniger Jahre 55.000 Euro aus der Gemeindekasse ab. Irgendwann wurden Unstimmigkeiten bei Buchungsvorgängen festgestellt. Daraufhin wurde Anklage wegen schwerer Untreue gegen Bürgermeister Mustermann erhoben. Bürgermeister Mustermann wurde logischerweise seines Amtes enthoben.

 

Erfundenes Beispiel 2 (schon etwas „raffiniertere“ Konstruktion):

Stadt Musterstadt: Oberbürgermeister Dr. Mustermann pflegt als Verwaltungsratsvorsitzender der örtlichen Sparkasse hervorragende Kontakte zum Sparkassenkonkurrenten, der örtlichen XY-Bank. So lässt er beispielsweise kaum Gelegenheiten aus, medienwirksame PR-Aktionen der XY-Bank persönlich zu begleiten. Als Gegenleistung (?) erhält die Partei des Oberbürgermeisters finanzielle Unterstützung durch die XY-Bank. So wurden Veranstaltungen des Ortsverbandes bereits mehrfach durch die XY-Bank gesponsert. Die ungute komplizenhafte Verbindung zwischen Oberbürgermeister und den Verantwortlichen der XY-Bank führte zu einem - für die Steuerzahler – mehr als "unglücklichen" Deal: Musterstadt (enorm verschuldet) hatte den größten Schuldenblock über 16 Mio Euro bei der XY-Bank aufgenommen: 0,4 % über den Konditionen einer überregionalen Bank.

Oberbürgermeister Dr. Mustermann zeigt sich somit für einen jährlichen Vermögensnachteil der Kommune in Höhe von 64.000 Euro verantwortlich. Wenig verwundert, dass Oberbürgermeister Dr. Mustermann sein schmuckes Privathaus über die XY-Bank finanziert hatte: zu Konditionen deutlich unter Marktniveau!

 

Fazit

 

In öffentlichen Angelegenheiten haben wir Bürger ein Recht auf Transparenz! Nur derjenige, der sich informieren kann, ist auch in der Lage vernünftige Entscheidungen zu treffen. Transparenz wird so zur Voraussetzung für Demokratie.

Für unsere Dinkelsbühler sogenannten Bürgermeister und Stadträte stellen Demokratie und Transparenz unzumutbare Herausforderungen dar! Doch warum diese Angst vor Transparenz? In einem Punkt sind wir uns ganz sicher alle einig:

dort wo alles mit rechten Dingen zugeht, müssen sich weder Verwaltung, Bürgermeister noch Stadträte hinter meterdicken Schutzwällen der Geheimniskrämerei verschanzen.

Kommunen, die seriös arbeiten haben den Bürger nicht zu fürchten!

Intransparenz muss immer als Zeichen der Schwäche verstanden werden.

Intransparenz gibt immer Anlass für Spekulationen. 2015 bietet reichlich Zeit für Spekulationen aller Art.........

 

21.04.15

 

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Stadtrat Dinkelsbühl: Umgang mit Demokratie und Transparenz

Wie gehen unsere Ratsmitglieder mit einer Anfrage eines Bürgers um? 

 

Der vorangegangene Artikel vom 08.03.15 beschäftigte sich bereits mit dem Dinkelsbühler Stadtrat.

Eine deutliche Stadtratsmehrheit (Fraktionen von SPD, B90/Die Grünen, Freie Wähler Dinkelsbühl und Wählergruppe Land) war nicht in der Lage ihren gemeinsam gestellten Antrag bezüglich Schuldenabbau zu begründen. Hilflos (besser: verängstigt?) knickten sie vor der CSU-Minderheit ein, um sich in einen Kompromiss zu flüchten, der kein solcher ist!

 

Wie gehen unsere Ratsmitglieder mit einer Anfrage eines Bürgers um? Angesichts des oben geschilderten Desasters muss mit dem Schlimmsten gerechnet werden.

 

Bereits Ende September 2014 bat ich die Stadtverwaltung Dinkelsbühl um einige Informationen zur Verschuldung unserer Stadt. Herr Pomp – Stadtkämmerer - stellte mir daraufhin freundlicherweise auch einige Informationen zur Verfügung. Jedoch wollte bzw. durfte er mir zwei meiner Fragen nicht beantworten. Und so schrieb ich dann Bürgermeister und Stadträte an.

 

Doch der Reihe nach:

 

Am 25.09.14 forderte ich nachfolgende Informationen zur Verschuldung unserer Stadt an: 

 

Entwicklung der Schulden 1950-2013

Höhe der gesamten Zinsausgaben 2013

Konditionen und Gläubigerstruktur:

Welche Zinssätze werden für die Gesamtschulden aktuell verrechnet?

Genauer: zu welchen Konditionen ist die Stadt aktuell bei welchem Gläubiger verschuldet (welcher Betrag bei welchem Gläubiger zu welchen Konditionen)?

 

Herr Günter Pomp stellte mir daraufhin freundlicherweise einige Informationen bereit (hierzu soll ein gesonderter Artikel folgen). Jedoch wollte bzw. durfte er zwei meiner Fragen nicht beantworten:

 

Entwicklung der Schulden 1950-2013

Antwort Herr Pomp: Für diesen Zeitraum ist eine Darstellung nicht möglich. Sie verursacht einen nicht vertretbaren Arbeitsaufwand (2011-2013 siehe beigefügte Übersicht).

 

Zu welchen Konditionen ist die Stadt aktuell bei welchem Gläubiger verschuldet (welcher Betrag bei welchem Gläubiger zu welchen Konditionen)?

Antwort Herr Pomp: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hierüber keine Auskünfte geben können.

 

Nun handelt es sich um ÖFFENTLICHE SCHULDEN! In Statistiken der Stadt Dinkelsbühl wird die enorme Verschuldung auch auf uns Bürger umgerechnet (= Pro-Kopf-Verschuldung).

Den Bürgern stehen weiterführende Informationen zu! Warum soll (muss?) ihnen verheimlicht werden, welche Gläubiger von unserer Zwangsverschuldung massiv profitieren? Warum verbarrikadiert sich die Stadtverwaltung hinter dem Schutzwall der Intransparenz? Gibt es hierfür konkrete – sagen wir mal unappetitliche - Gründe?

 

Und so schrieb ich dann am 25.11.14 die drei Bürgermeister der Stadt Dinkelsbühl an.

Sie sollten mir meine beiden offengebliebenen Fragen beantworten. Alle drei Bürgermeister – Herr Dr. Christoph Hammer, Herr Paul Beitzer, und Herr Stefan Klein – verweigern sich bis heute einer Antwort!

 

Das Wort „Bürgermeister“ setzt sich aus den Wörtern „Bürger“ und „Meister“ zusammen. Keine Meisterleistung ist ganz sicher, wenn solche „Bürgermeister“ signalisieren: „Der Bürger kann uns mal.....“. Nichts anderes bringen nach meinem Verständnis solche „Bürgermeister“ nämlich dann zum Ausdruck, wenn sie eine Bürgeranfrage – egal, ob aus Bequemlichkeit oder Arroganz - einfach ignorieren!

 

Was kosten uns nun diese „Bürgermeister“?

 

„Oberbürgermeister“ Dr. Christoph Hammer:

Brutto 7.589,-- Euro / Monat zzgl. einer sogenannten Dienstaufwandsentschädigung in Höhe von 900,-- Euro. Dienstfahrzeug, auch zur privaten Nutzung?

 

„Bürgermeister“ Paul Beitzer:

Brutto ca. 1300,-- Euro / Monat (er wollte mir den Bruttobetrag nicht mitteilen. Anhand des gemeldeten Nettobetrages kann der Bruttobetrag also nur geschätzt werden).

 

Zweiter „Bürgermeister“ Stefan Klein:

Brutto 650,-- Euro / Monat

 

Weder Herr Beitzer noch Herr Klein ließen sich als Gegenkandidat zu OB Hammer aufstellen. Sie zeigen sich daher für die Farce „Bürgermeisterwahl“ (nur ein Bewerber!) in hohem Maße mitverantwortlich. Gleichzeitig bringen Sie mit diesem Verhalten zum Ausdruck, dass sie am Bürgermeisteramt nicht interessiert sind.

Geht es jedoch um die Stellvertreterposten - Bürgermeister und zweiter Bürgermeister -, so stehen sie hierfür gerne bereit. Weder „Bürgermeister“ Beitzer noch zweiter „Bürgermeister“ Klein spielen in der Berichterstattung des Tageszeitungsmonopolisten FLZ eine Rolle. Egal, welcher Anlass: „Oberbürgermeister“ Hammer ist immer und überall! Selbst um kleinste Aufgabenschnipsel kümmert er sich höchstpersönlich! Worum kümmern sich eigentlich die beiden Herren Beitzer und Klein? Mag sein, dass für die beiden Stellvertreter gelegentliche Besuchstermine bei Schützen- oder Sportvereinen (Feier / Jubiläum) abfallen. Vielleicht mal ein zweit- oder drittklassiger Termin, während OB Hammer sich den „wichtigen Dingen“ widmet?

Nun bin ich mir nicht sicher, ob gelegentliche Einsätze an den Buffets der Region „Dienstaufwandsentschädigungen“ in Höhe von 1300,-- Euro (geschätzt) bzw. 650,-- Euro rechtfertigen. In wie weit kann die aus Steuergeldern gezahlte „Dienstaufwandsentschädigung“ der stellvertretenden „Bürgermeister“ als Form der leistungslosen Alimentierung bezeichnet werden?

 

Die sogenannten Bürgermeister ignorieren also meine Anfrage!

 

Wie reagiert der Stadtrat? Dies galt es am 02.01.15 herauszufinden.

So schrieb ich alle Fraktionen per E-Mail an:

 

Sitzung Stadtparlament 28.01.2015 - Antrag

# Verschuldung Stadt Dinkelsbühl – E-Mail vom 20.10.14 an Herrn Pomp

 

Sehr geehrte(r).…...., 

zunächst möchte ich Ihnen ein gutes neues Jahr wünschen.

Bis heute steht eine Rückantwort zu o. g. Anfrage aus.

Auch mein Schreiben aus November 2014 an die Herren Hammer, Beitzer und Klein wurde bis heute ignoriert.

Daher möchte ich Sie höflich darum bitten, mein Anliegen am 28.01. zu behandeln.

Weiterhin bin ich also an der vollständigen Beantwortung meiner Fragen interessiert.

Folgende Fragen stehen bis heute offen:

Entwicklung der Schulden 1950-2013?

Zu welchen Konditionen ist die Stadt aktuell bei welchem Gläubiger verschuldet (welcher Betrag bei welchem Gläubiger zu welchen Konditionen)?

Die E-Mail vom 20.10. an Herrn Pomp füge ich als Anlage bei.

Für mich – und die Bürger dieser Stadt - muss klar erkennbar sein: welche Parlamentarier bejahen Transparenz – welche Parlamentarier verweigern sich der nötigen Transparenz. Hierzu möchte ich Sie nun um eine namentliche Abstimmung in der Januar-Sitzung bitten. Bitte teilen Sie mir das Ergebnis anschließend zeitnah schriftlich mit.

Sicherlich sind wir uns darüber einig: Fragen bezüglich des Gemeinwohls richten in einer Demokratie keinen Schaden an. Weder für den Fragesteller noch für die Demokratie. Sicherlich sind wir uns auch darüber einig: wer meint, er könne Fragen ignorieren – egal ob aus Bequemlichkeit oder Arroganz - stiehlt sich aus der Verantwortung und stellt sich ein Armutszeugnis aus. Im Interesse der Stadt Dinkelsbühl sollte er gegen demokratische Kräfte ausgetauscht werden!

Besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

 

Drei von fünf Fraktionen reagierten auf meine Anfrage vom 02.01.15

 

CSU, Stadtrat Klaus Huber:

„Die Haushalte der Stadt Dinkelsbühl sind öffentlich und können eingesehen werden – auch seit 1950. In der Finanzplanung stehen jeweils die Zahlen zur Verschuldung.“

„Wer Daten ab 1950 möchte bekommt im Stadtarchiv bestimmt Einblick in die alten Haushaltspläne.“

„Inhalte von Verträgen – auch mit Banken – sind im Grundsatz nicht-öffentlich.“

Anmerkung: Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann davon ausgegangen werden, dass bereits meine Ursprungsanfrage vom 25.09.14 an OB Hammer (CSU) weitergeleitet wurde. Stadtkämmerer Pomp wird hier vermutlich Rücksprache mit Hammer gehalten haben: Sollen Informationen herausgegeben werden? Welche? Welche sollen zurückgehalten werden? Die Stadtverwaltung (= OB Hammer) mauert bei der Herausgabe bestimmter Informationen. Er wird ganz sicher seine Gründe haben. Es ist nur konsequent, wenn Stadtrat Huber (CSU) Hammers Kurs der Intransparenz stützt! Warum sollte er seinem Oberbürgermeister auch in den Rücken fallen?

 

Freie Wähler Dinkelsbühl, Stadtrat Markus Schneider:

„Ich habe heute schriftlich im Rathaus angefragt, weshalb Sie auf Ihrer Fragen keine Antworten erhalten haben. Sobald ich eine Antwort habe, reiche ich diese an Sie weiter.“ (02.01.15)

Anmerkung: Sehr guter erster Eindruck. Auch Herr Schneider wundert sich darüber, dass man dem Bürger Informationen verwehrt.

„Nachdem ich nun eine Antwort aus dem Rathaus erhalten habe, kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

bezüglich Ihrer Anfrage Schulden ab 1950 - dies würde für die Finanzabteilung der Stadt Dinkelsbühl einen nicht vertretbaren Arbeitsaufwand erfordern.

Bezüglich Ihrer Anfrage Konditionen und bei welchen Gläubigern - hier werden über Details keine Auskünfte erteilt.

Leider kann ich Ihnen momentan keine anderen Informationen geben.

Ich werde aber mit Herrn Bürgermeister Beitzer und Herrn Bürgermeister Klein Kontakt aufnehmen und mich mit Ihnen besprechen.

Wenn ich einen entsprechenden Antrag in der nächsten Stadtratssitzung stellen würde, geht dies nicht ohne eine gewisse Mehrheit, sonst würde der Antrag abgelehnt werden. Wenn ich mit Herrn Beitzer und Herrn Klein gesprochen habe melde ich mich wieder bei Ihnen.“ (08.01.15)

Anmerkung: Herr Schneider wundert sich weiterhin über die Mauertaktik der Stadtverwaltung. Immerhin geht es hier um ÖFFENTLICHE Schulden (Verschuldung UNSERER Stadt Dinkelsbühl)! Er bleibt weiterhin „am Ball“. Gleichzeitig öffnet er sich ein „Hintertürchen“: die „gewisse Mehrheit“. Irgendwie schon merkwürdig, denn: Herr Schneider kann natürlich immer einen Antrag stellen – völlig unabhängig von einer „gewissen Mehrheit“. Das eine hat doch wohl mit dem anderen nichts zu tun!?!

„Ich möchte Ihnen jedoch mitteilen, dass die Stadtratsfraktion der Freien Wähler keinen Antrag stellen wird, ohne eine gewisse Mehrheit. Eine Mehrheit ist in Ihrer Angelegenheit momentan nicht absehbar.“ (09.01.15)

Anmerkung: Nun verlässt Herrn Schneider der Mut! Gab er sich zunächst bürgernah, so spielt die „Angelegenheit“ dann plötzlich keine Rolle mehr, wenn sich im Stadtrat keine Mehrheit absehen lässt. Wie soll man dieses mehr als merkwürdige Verhalten nun bewerten? Aus meiner Sicht, sollte ein Stadtrat für Demokratie und Transparenz (keine Demokratie ohne Transparenz!) selbstbewusst werben! Und zwar völlig unabhängig davon, ob sich in einigen Vorgesprächen eine Mehrheit abzeichnet oder auch nicht! Ein selbstbewusster Stadtrat könnte sich dadurch von anderen „Abnickern“ oder Verweigerern im positiven Sinne deutlich abgrenzen! Wäre das für das Image des Stadtrates Schneider (oder seiner Fraktion) in Hinblick auf zukünftige Wahlen etwa schädlich?

 

B90 / Die Grünen: Stadtrat Robert Tafferner:

„Ich bin deiner Meinung, dass Offenheit und Transparenz wichtige Themen in der Politik, auch in der Kommunalpolitik, sind.“

„Über den Rechtsanspruch als Bürger, Kreditverträge der Kommune einzusehen, kann ich so nicht diskutieren, ich werde aber bei unserer Juristin nachfragen.

Gegebenenfalls erkundige ich mich noch bei unserer Juristin der Landtagsfraktion, Susanne Tausendfreund in München, sie ist in diesen Themen kompetent. Wie gesagt, ich werde das klären und mich dann wieder bei dir melden.“ (12.01.15)

Anmerkung: Diese vielversprechende Rückantwort schickte mir Herr Tafferner am 12.01.15. Seitdem ist nichts mehr geschehen! Mir kommt ein Märchen in Erinnerung: „Die Prinzessin will es auch einmal versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Sie fällt gemeinsam mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Schlaf.“ (Dornröschen)

 

Stadtratssitzung 28.01.15 – Verhalten der Räte

 

Meine Anfrage wurde während der Sitzung nicht behandelt.

In der Sitzungsniederschrift wurde unter dem Punkt „Bürgerfrageviertelstunde“ vermerkt: „Es sind keine Anfragen eingegangen“.

Stellt dies nicht eine dreiste LÜGE dar? Sämtliche Dinkelsbühlerinnen und Dinkelsbühler sollten dringend hinterfragen: wollen wir uns tatsächlich von solchen Ratsmitgliedern „vertreten“ lassen? Wer braucht solche Räte?

 

In diesem Zusammenhang erwähnenswert:

Mai 2014 - die Ratsmitglieder erhöhten sowohl ihr Sitzungsgeld als auch ihren monatlichen Grundbetrag:

 

Erhöhung des Sitzungsgeldes um 50 % (!).

Erhöhung des monatlichen Grundbetrages für die Stadtratsmitglieder (Monatspauschale) um über 40 % (!).

 

Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung und Realität.

Womit „unsere“ im Stadtrat vertretenen Parteien / Wählervereinigungen auf den Homepages werben:

 

CSU Kreisverband Landkreis Ansbach:

“Neues wagen und alte Wege verlassen” hierfür wünschen wir unseren Bürgern den Mut und die Kraft.“

„Aktive Bürgergesellschaft für einen konstruktiven Dialog. Unser Landkreis braucht engagierte und kompetente Bürgerinnen und Bürger. Die aktive Bürgergesellschaft ist daher kein Schlagwort, welches derzeit in aller Munde sein mag. Wir wünschen uns Bürger, die mitreden und gestalten wollen. Daher stehen wir auch kritischen Anregungen offen gegenüber. Nur im Dialog und gegebenenfalls auch über Abstimmungen wird es uns gelingen, politische Entscheidungen und Verwaltungsmaßnahmen, die auf Dauer Akzeptanz finden, zu erreichen.“

Anmerkung: Schönes Geschwätz – doch wer soll das glauben?

 

SPD Regierungsprogramm - Bayern SPD:

„Bayern wird schon zu lange von einer Partei regiert, die sich den Staat zur Beute gemacht hat. Von Franz Josef Strauß bis Edmund Stoiber waren Filz und Amigo-Geschichten ein Kennzeichen der Politik der CSU in Bayern.“

„Verwaltungen transparenter machen.

Die Verwaltungen – ob in den Gemeinden oder auf Länderebene – müssen offener werden, die Bürgerinnen und Bürger brauchen einen freieren Zugang zu Informationen.

Nur so schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen für die Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger. Nur wer informiert ist, kann sich in einer modernen und lebendigen Demokratie auch wirklich einbringen.“

Anmerkung: besonders freche Aussagen, wenn man diese Worthülsen mit dem tatsächlichen Verhalten der Dinkelsbühler SPDler abgleicht! So werden Sozialdemokraten zu Spezialdemokraten......

 

Freie Wähler Dinkelsbühl:

„Sachbezogen. Unabhängig. Bürgernah.“

„Über die Freien Wähler haben unabhängige Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit ihre Gedanken und Ansichten in die Gesamtdiskussion der Kommune einzubringen.“ „Selbstbewusst und gemeinschaftsfördernd; ortsorientiert und bürgernah.“

Anmerkung: Schönes Geschwätz – doch wer soll das glauben?

 

Wählergruppe Land DKB

„Bürgernah und sachlich“

„Unparteiisch – zielstrebig – direkt“

„Die Wichtigkeit und Anliegen unserer Bürger in den Vordergrund stellen.“

Anmerkung: Schönes Geschwätz – doch wer soll das glauben?

 

Bündnis 90 / Die Grünen:

„Transparenz und Offenheit sind uns wichtig.“

„Wir freuen uns über Jede und Jeden, die/der sich für grüne Arbeit interessiert,

sich mit Ideen, Anregungen und Kritik einbringt und sich - in welcher Form auch immer - an unserer Arbeit beteiligt.

Wir sind für alle konstruktiven Formen des Mitmachens offen und laden Sie herzlich dazu ein!“

„Für glaubwürdige Politik: Bei uns wissen die Wählerinnen und Wähler vor der Wahl woran sie nach der Wahl sind. Wir ringen streitbar um die beste Lösung und sind offen für Kritik. Das ist nicht immer einfach und birgt auch das Risiko des Scheiterns, aber es ist der Grüne Weg, Politik zu machen.“

Anmerkung: Schönes Geschwätz – doch wer soll das glauben? Fairerweise muss man anerkennen: Das „Risiko des Scheiterns“ (als grüner Weg, Politik zu machen?) wurde im grünen Beipackzettel immerhin vermerkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Robert Tafferner....

 

Fazit

Man kann von Stadträten, die nicht in der Lage sind, ihren eigenen Antrag (bezüglich Schuldenabbau) vor der CSU-Minderheit zu begründen nicht verlangen, eine Anfrage eines Bürgers zur Diskussion zu bringen. Wenn sie am 28.01.15 erklären, „es sind keine Anfragen eingegangen“, so führen Sie die Öffentlichkeit bewusst hinters Licht!

Wer braucht solche Stadträte?

 

26.03.2015

 

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Stadtrat Dinkelsbühl

Von idealen Voraussetzungen, ein demokratisches Süppchen zu kochen

Von undemokratischen Brühwürfeln, die dort tatsächlich ausgekocht werden

 

Wie wir wissen, stellt der Stadtrat die Vertretung der Gemeindebürger dar. Der Stadtrat entscheidet über die Verwaltung der Gemeinde, er überwacht die Stadtverwaltung und den Bürgermeister. Der Bürgermeister führt die Beschlüsse des Stadtrates aus.

Soweit zur Theorie!

Anhand von zwei Beispielen gilt zu hinterfragen: wie weit klaffen Theorie und Praxis auseinander?

Wie immer gilt: machen Sie sich ihre eigenen Gedanken!

 

Beispiel I

B25-Thematik – Verhalten des Stadtrates Wahlperiode 2008-2014

 

Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer stellte offenbar frühzeitig fest, dass sich im Stadtrat keine Mehrheit für die B25-Ostumfahrung finden lässt. Und so griff er in die psychologische Trickkiste: „In der letzten Stadtratssitzung stellte Dr. Christoph Hammer die Aussage in den Raum, der Druck auf die Stadträte zur B25-Thematik sei derart stark, dass einige Mitglieder des Rates in dieser Angelegenheit nicht mehr frei entscheiden könnten” (Quelle: Homepage “Rettet die Mutschach”).

Prompt brachte OB Hammer ein Ratsbegehren ins Gespräch. Es sollten also nicht mehr die Mitglieder des Stadtrates, sondern die Bewohner Dinkelsbühls über eine mögliche Ostumfahrung entscheiden.

Was ist damals eigentlich passiert? OB Hammer stellte einzelne Stadtratsmitglieder als schwache Persönlichkeiten dar. Personen, die mit „Druck“ nicht umgehen können – die daher nicht in der Lage sind, eine freie Entscheidung zu treffen.

Oben sprach ich von der „psychologischen Trickkiste“. Bekanntlich sollte man niemals voreingenommen Position beziehen. Es gilt somit also auch folgende Überlegung mit einzubeziehen: Befanden sich 2009 vielleicht tatsächlich schwache Persönlichkeiten im Dinkelsbühler Stadtrat?

 

Im April 2009 erfolgte dann die Abstimmung des Dinkelsbühler Stadtrates:

16 Räte erteilten einem Ratsbegehren eine klare Absage. Lediglich 9 Gremiumsmitglieder sprachen sich für ein solches Ratsbegehren aus.

Gleichzeitig lehnten 15 Stadträte eine B25-Ostumfahrung ab – eine Minderheit von 10 Mitgliedern stimmte einer solchen Osttrasse zu.

 

Über die B25-Thematik wurde also im April 2009 in einer demokratischen Abstimmung entschieden. Die Angelegenheit wurde abgeschlossen!

 

Doch halt, da war noch was:

Am 27.09.2009 folgte ein Bürgerentscheid. Entgegen der klaren Position der Dinkelsbühler Ratsmitglieder (16 zu 9 Stimmen), sollten nun also doch die Bürger abstimmen.

Dabei durften die Bürger zwischen Straßenbau und Straßenbau entscheiden. Sehr kreativ! Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt: dort haben Sie die Wahl zwischen zwei Krankheiten. Was für ein Arzt! - Was für ein „Bürgerentscheid“!

Wenn OB Hammer meint, es würde ein enormer Druck auf den Stadträten lasten, so muss ihm tatsächlich dann Recht gegeben werden, wenn – wie geschehen – der Stadtrat das Heft aus der Hand gibt und einem Bürgerentscheid doch noch zustimmt. Von welcher Seite wurde dieser „Druck“ ausgeübt? Etwa gar vom OB selbst? Doch selbst daran ist grundsätzlich nichts zu beanstanden. Denn: dort wo „Druck ausgeübt wird“ braucht es auch immer eine Gruppierung, die tatsächlich „Druck auf sich ausüben lässt“. Im Stadtrat 2009 befanden sich solche unterwürfigen Ratsmitglieder, die bereit waren, das Heft aus der Hand zu geben. Tatsächlich muss also beanstandet werden: ein Stadtrat, der auf seine Gestaltungsmacht verzichtet, macht sich selbst überflüssig! Der Stadtrat verkommt so zunehmend zu einer undemokratischen Ein-Mann-Show.

Abschließend noch folgende Überlegung: was wäre geschehen, wenn sich 2009 eine klare Mehrheit im Stadtrat für die Ostumfahrung ausgesprochen hätte (wohl ganz im Interesse von OB Hammer)? Hätte die Stadtratsminderheit dann einen Bürgerentscheid (wohl gegen das Interesse von OB Hammer) durchsetzen können? Da bin ich doch eher skeptisch!

Fazit: OB Hammer bekommt, was er will. Hammer, das selbstbewusste „Alphatier“. Doch soll man hier OB Hammer nun einen Vorwurf machen? Nein – ganz klares Nein! Schließlich gilt: ist der OB zu stark, ist der Stadtrat zu schwach!

 

Inzwischen hat sich der Dinkelsbühler Stadtrat neu formiert. Die zurückliegende Kommunalwahl spülte etliche Ratsmitglieder hinaus. Zahlreiche „neue Gesichter“ konnten im Stadtrat begrüßt werden.

Ist nun alles gut?

 

Beispiel II

Antrag der Fraktionen von SPD, B90/Die Grünen, Freie Wähler Dinkelsbühl und Wählergruppe Land vom 18.11.2014 bezüglich Schuldenreduzierung

 

Vorab ein Hinweis über die Stärke der einzelnen Fraktionen. Aktuell befinden sich im Dinkelsbühler Stadtrat:

 

CSU – 9 Mitglieder (OB Hammer und 8 Stadträte)

SPD – 5 Mitglieder

Freie Wähler – 5 Mitglieder

B90/Die Grünen – 3 Mitglieder

Wählergruppe Land – 3 Mitglieder

 

Mit Antrag vom 18.11.2014 fordern die Fraktionen von SPD, B90/Die Grünen, Freie Wähler Dinkelsbühl und Wählergruppe Land also einen Schuldenabbau. Im Antrag heißt es:

„Bei der Aufstellung des Haushaltsentwurfs für 2015 wird als Rahmenziel vorgegeben, den Schuldenstand der Stadt Dinkelsbühl durch zusätzliche Tilgung um mindestens 1 Mio zu reduzieren.“ Als Begründung wird angegeben: „Momentan bewegen sich unsere Einnahmen auf einem guten Niveau. Diese günstigen finanziellen Rahmenbedingungen sollten genutzt werden um durch eine Reduzierung unseres Schuldenstandes unseren Handlungsspielraum für kommende schwierigere Haushaltssituationen zu verbessern.“

Eine klare Ansage! Immerhin forderte eine deutliche Stadtratsmehrheit von 16 Mitgliedern (!) diese Schuldenreduzierung.

 

Wie wurde nun dieser Antrag in der Sitzung am 26.11.2014 behandelt? Sehr, sehr aufschlussreich, wie ich finde:

Gemäß FLZ-Berichterstattung stieß der Antrag bei Stadtkämmerer Günter Pomp auf wenig Begeisterung. Er bat die Ratsmitglieder um eines: „Lassen Sie meine Abteilung in Ruhe arbeiten“.

Offenbar waren die vier antragstellenden Fraktionen schlecht vorbereitet und somit nicht in der Lage, ihren gestellten Antrag ordentlich zu begründen. So konnten sie offenbar auch nicht darüber Auskunft geben, auf welche Haushalte sich das Rahmenziel beziehe. Statt gut vorbereitet mit Fakten und Fachwissen zu überzeugen, flüchteten sich die Fraktionssprecher in schwammige Allgemeinfloskeln:

Paul Beitzer (SPD): der Antrag solle „sensibilisieren“, weil die gute Einnahmesituation ja sicher nicht ewig so bleiben werde. Georg Piott (Wählergruppe Land) und Markus Schneider (Freie Wähler) wünschten, der Jugend müsse eine „vernünftige Zukunft hinterlassen werden“ und Stefan Klein (B90/Die Grünen) meinte, man könne es einfach mal mit einer höheren Schuldentilgung versuchen.

Die CSU-Fraktion spielte beleidigt: sie fühle sich „ausgegrenzt und übergangen“. OB Dr. Hammer stellte - sicher zu Recht - fest: für die Erreichung von Sparzielen müssten konkrete Beschlüsse gefasst werden. Sollte der Antrag in der vorgelegten Form beschlossen werden, so werde er diesen jedenfalls nicht umsetzen. Er bezeichnete den Antrag gar als „Luftnummer“.

Letztendlich einigten sich die Ratsmitglieder auf einen „Kompromiss“:

Ziel sei es nun 2015 ohne Neuverschuldung auszukommen, Einsparpotentiale auszuloten und den Haushalt rechtzeitig vorzulegen.

Dieser „Kompromiss“ wurde vom Gremium mit einem Abstimmungsergebnis von 22 : 2 angenommen.

 

Für mich als unabhängiger Beobachter steht außer Frage: eine überwältigende Stadtratsmehrheit konnte sich – offenbar völlig unvorbereitet und überfordert – gegen eine CSU-Minderheit nicht durchsetzen. Schließlich flüchteten sich die von CSU und Verwaltung übelst abgeohrfeigten Antragsteller in einen sogenannten Kompromiss. Ein Kompromiss, der kein solcher ist. Warum? Ohne Neuverschuldung auszukommen, Einsparpotentiale auszuloten und den Haushalt rechtzeitig vorzulegen sollte Jahr für Jahr als Selbstverständlichkeit betrachtet werden! Ebenso gut hätten sich die kraft- und mutlosen Antragsteller in den Kompromiss „Lassen sie uns gemeinsam sicherstellen, dass die Sonne am Morgen auf- und am Abend untergeht“ retten können!

Einzig die Herren Tafferner und Zitzmann waren sich zu schade, für einen derartigen „Kompromiss“ zu stimmen. Doch auch diese beiden Stadträte waren bis heute nicht in der Lage, ihren Antrag vom 18.11.2014 ausführlich auf ihrer Homepage zu begründen, für ihren Antrag zu kämpfen. Offenbar abgehakt: gegen das selbstbewusstes „Alphatier“ Hammer und dessen CSU kommt man eben nicht an....

Eine Lehrstunde in der Kunst des Scheiterns!

 

Fazit: Eine deutliche Stadtratsmehrheit ist nicht ansatzweise in der Lage, sich gegen die OB dominierte CSU-Fraktion durchzusetzen. Solange vier Fraktionen nicht gewillt sind, sich in komplexe Themenbereiche einzuarbeiten, solange werden ihre Anträge nicht über schwammige Floskeln hinausreichen. Und solange werden sie von Verwaltung und OB / CSU dann auch konsequenterweise pulverisiert! Mehr oder weniger fassungslos nimmt man als neutraler Beobachter erneut zur Kenntnis:

Der Dinkelsbühler Stadtrat lässt sich zunehmend auf eine Person / Fraktion reduzieren. Doch auch hier gilt: Ist der OB zu stark, ist der Stadtrat zu schwach! Also kein Vorwurf an OB Hammer und dessen CSU!

 

Rufen wir uns die Ergebnisse der Wahl des Stadtrates 2014 in Erinnerung:

Die Wahlbeteiligung lag bei schlappen 54,32 %.

65,04 % der Wähler entschieden sich für SPD, Grüne, WL und FW.

34,96 % der Wähler entschieden sich für die CSU.

 

Wie mögen 65,04 % der Wähler nun reagieren, wenn Sie ohnmächtig feststellen müssen, dass die von ihnen gewählten Ratsmitglieder nicht dazu in der Lage sind, einen vernünftig ausgearbeiteten Antrag zu stellen und diesen in der Stadtratssitzung fundiert zu begründen? Darüber sollten sich die Ratsmitglieder der antragstellenden Fraktionen umfassende Gedanken machen. Der Dinkelsbühler Stadtrat verkommt mehr und mehr zu einer „Ohrfeigenanstalt“, in der ein selbstbewusster Oberbürgermeister nach Lust und Laune rhetorische Ohrfeigen verteilt. Wie es aussieht, steckt eine Mehrheit der örtlichen Gremiumsmitglieder diese Ohrfeigen bereitwillig ohne Murren ein! Sadomasochistische Veranlagung?

Meine Prognose: mit diesem Verständnis von „Politik“ werden „unsere“ Ratsmitglieder die Wahlbeteiligung bei kommenden Stadtratswahlen mühelos unter die 50%-Marke drücken! Vielleicht erreichen sie ja zumindest dieses „Ziel“?

 

Rolle der FLZ

 

Kopfschüttelnd fragt man sich einmal mehr, welche Qualitätsmaßstäbe die FLZ bei ihren Veröffentlichungen anlegt.

Der FLZ-Bericht beschreibt meiner Meinung nach fast schon genüsslich die Dominanz (Katz-und Maus-Spiel) der örtlichen CSU gegenüber der antragstellenden Mehrheit.

Alleine die Hauptüberschrift „Lassen Sie uns in Ruhe arbeiten“ zeigt auf, dass man als Leser wohl keine unabhängige Berichterstattung erwarten kann.

Wenn OB Hammer den Antrag als „Luftnummer“ zerreißt und die FLZ dies ohne weitere Recherchen einfach übernimmt, so macht die FLZ die antragstellenden Fraktionen geradezu lächerlich. Sie lässt somit eine weitere schallende – mediale – Ohrfeige folgen. Meinungsprägend bringt sie damit den Lesern nahe: OB Hammer und CSU = hoher finanzpolitischer / ökonomischer Sachverstand – die restlichen Fraktionen = ohne Kompetenz. Wenn OB Hammer in der Sitzung erklärt, er werde den Antrag in der vorgelegten Form, sollte dieser beschlossen werden, nicht umsetzen, so muss dies als Eklat benannt werden. OB Hammer bringt damit zum Ausdruck, dass für ihn demokratische Grundregeln nicht gelten! Hat er als Bürgermeister die Beschlüsse des Stadtrates nicht auszuführen? Völlig unabhängig davon, wie sinnig oder unsinnig manche Beschlüsse auch erscheinen mögen? OB Hammer erklärt also, er werde einen Stadtratsbeschluss nicht umsetzen. Kommt eine solche Aussage nicht einer Kündigung gleich? Will er dann „seinen Hut nehmen“? Was hat er vor? Doch Hammers FLZ (?) ist nicht bereit, Hammers undemokratisches Verhalten als solches überhaupt wahrzunehmen.

Eine unabhängige Tageszeitung hätte den antragstellenden Fraktionen Gelegenheit zur Stellungnahme geben MÜSSEN! In weiterführenden Artikeln hätte sie sich mit dem Versuch der Schuldenreduzierung beschäftigen MÜSSEN. Doch es folgte: NICHTS. Wenn vier Fraktionen – eine klare Mehrheit im Stadtrat - den Schuldenstand einer für bayerische Verhältnisse sehr stark verschuldeten Stadt senken wollen, so ist das dem lokalen Medium völlig egal! Absolute Verweigerung von Journalismus! OB Hammer und dessen CSU kann das nur Recht sein!

Im FLZ-Artikel ist von der „derzeit guten finanziellen Ausstattung der Großen Kreisstadt“ oder von „der guten Einnahmesituation“ die Rede. Als Bürger erfährt man nichts davon – keinerlei Hintergrundinformationen! Der Tageszeitungsmonopolist FLZ verweigert sich auch hier dem Journalismus. Er will Anzeigen verkaufen! Doch bin ich mir sicher: Leser und Abonnenten registrieren das zunehmend! 65,04 % der Dinkelsbühler – darunter viele FLZ-Abonnenten - sollten sich vielleicht einmal grundlegende Gedanken machen.....

 

Letztendlich nehmen jedoch auch die vier antragstellenden Fraktionen Hammers Eklat einfach so hin. Sie fügen sich halt wieder mal.......

Weder SPD noch B90/Die Grünen noch Freie Wähler noch Wählergruppe Land nutzen ihre Homepages, um für ihren Antrag zu werben – ihren Antrag fachlich mit Zahlen zu belegen.

Haben diese Fraktionen tatsächlich Interesse an Politik? Oder sind sie einzig an einer weiteren Selbstkastration interessiert? Warum gaukeln diese „Stadträte“ den Bürgern am Wahlstand Handlungsbereitschaft und Handlungsfähigkeit vor?

 

 

08.03.2015

 

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Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl fortwährend unter massivem Eigenbeschuss

Verwaltungsratsvorsitzender als „Meister Proper“ des Mitbewerbers

 

Definition Eigenbeschuss (friendly fire) gem. Wikipedia:

Der irrtümliche Beschuss eigener oder verbündeter Streitkräfte in einer kriegerischen Auseinandersetzung.

Ursachen für Eigenbeschuss sind oft eine unzureichende Identifizierung des Ziels aufgrund schlechter Sichtbedingungen (wie Dunkelheit oder Witterungseinflüsse), Kommunikationsprobleme (wie falsche Parole), technisches oder menschliches Versagen. Auch die ballistische Streuung spielte früher eine Rolle: wenn die Kanoniere z. B. etwas weniger Pulver einfüllten, flog das abgeschossene Geschoss weniger weit.

 

Beispiel aus der Geschichte:

Beim Unternehmen Wikinger 1940 verlor die deutsche Kriegsmarine zwei Zerstörer und 578 Besatzungsmitglieder aufgrund Bombardierung durch die eigene Luftwaffe. Ursache war eine ungenügende Kommunikation zwischen Luftwaffe und Kriegsmarine über die jeweils durchgeführten Operationen.

 

Definition Fragging gem. Wikipedia:

Fragging bezeichnet das vorsätzliche Töten oder Verwunden von eigenen zumeist als inkompetent empfundenen und unbeliebten Vorgesetzten mit Hilfe einer Splitterhandgranate, die nachts oder während eines Angriffs in ein Zelt oder einen Schützengraben geworfen wird. Offiziell wird dann behauptet, das Opfer sei durch Feindbeschuss gestorben. Gerechtfertigt wird dies als Ultima ratio, um eine Einheit vor einem Befehlshaber zu schützen, der seine Untergebenen durch Unfähigkeit oder Übermut gefährdet.

 

„Beschuss“ bzw. „Eigenbeschuss“ in Friedenszeiten

Auch im täglichen Leben findet der Begriff „Beschuss“ sehr häufig Verwendung.

Denken Sie an die Redewendung „er befindet sich unter heftigem Beschuss“.

 

Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl fortwährend unter massivem Eigenbeschuss

 

Nun zum lokalen Bezug:

 

Dr. Christoph Hammer ist Vorsitzender im Verwaltungsrat der Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl. Wie viel Geld Herrn Hammer dafür von der Sparkasse überwiesen wird, ist nicht bekannt. Mit Transparenz tut man sich insgesamt sehr schwer im schönen Dinkelsbühl.

 

Es versteht sich von selbst: ein Verwaltungsrat einer Sparkasse hat der Sparkasse zu dienen. Er hat sich mit den Unternehmensinteressen zu identifizieren. Loyalität zum Unternehmen muss als Selbstverständlichkeit betrachtet werden. Fügt ein Verwaltungsrat oder gar ein Verwaltungsratsvorsitzender „seiner“ Sparkasse Nachteile zu, so darf ein solch schädliches Verhalten logischerweise nicht toleriert werden. Wird eine Sparkasse durch das Verhalten eines Verwaltungsratsmitglieds dauerhaft geschädigt, so kann (besser: muss) das Verwaltungsratsmitglied zur Mandatsniederlegung verpflichtet werden.

 

Lassen Sie uns nun das mehr als merkwürdige Verhalten des Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Christoph Hammer betrachten:

 

Zahlreiche Berichte und Bilder des Tageszeitungsmonopolisten FLZ belegen die große Freundschaft unter nachfolgenden Herren: Dr. Christoph Hammer (Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Dinkelsbühl), Dr. Christoph Glenk (Vorstandsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl) und Fabian Neitzel (Vorstand VR Bank Dinkelsbühl).

 

In zahlreichen Werbekampagnen versucht sich die örtliche VR Bank selbst zu beweihräuchern. Diese PR-Kampagnen finden sehr häufig Unterstützung durch Sparkassen-Mann Dr. Christoph Hammer.

 

Beispiele „Socialwashing“:

 

Sponsoring Bayerisches Rotes Kreuz durch die VR Bank Dinkelsbühl: Dr. Christoph Hammer freudestrahlend neben Amigo Dr. Christoph Glenk.

 

Eröffnung Weihnachtsmarkt: Dr. Christoph Hammer direkt neben Spetzl Fabian Neitzel. Kein Streichholz passt dazwischen. Ein Satiriker würde das Foto möglicherweise mit dem Begriff „Schlüpfnähe“ kommentieren?

 

PR-Coup „Wertmarken Weihnachtsmarkt“ (VR Bank Dinkelsbühl spendiert Verpflegungswertmarken für auf dem Weihnachtsmarkt auftretende Akteure): Fabian Neitzel genießt sichtbar die herzliche Nähe durch Freund Dr. Christoph Hammer. Weihnachten, Fest der Liebe.....

 

Beispiel „Greenwashing“:

 

Feierliche Einweihung einer E-Schnellladestation auf dem Gelände der VR Bank Dinkelsbühl. Ja, diese verwahrloste Bank (siehe weitere Artikel auf dieser Homepage) macht nun auf „ökologisch“. Soll gut für's Image sein, sagt man. Sehen Sie sich bei Gelegenheit mal den Fuhrpark der Herren Glenk & Neitzel an – soviel zur Glaubwürdigkeit........

Wie auch immer, darum soll es heute nicht gehen. Inmitten seiner Amigos Glenk & Neitzel im Fokus der Kamera: der bestgelaunte Sparkassen-Mann Christoph Hammer!

 

Nun ist den Marketingleuten der VR-Bank natürlich kein Vorwurf zu machen. Sie suchen lokale „Prominenz“, die sich bereitwillig vor dem Werbekarren ihres Unternehmens spannen lässt. Wenn nun der Verwaltungsratsvorsitzende der örtlichen Sparkasse diese Jobs mit großer Freude abarbeitet, so muss das zur Kenntnis genommen werden. Doch natürlich nährt ein solch merkwürdiges Verhalten Spekulationen:

 

Wie weit ist es vom „Spezi“ oder „Spetzl“ zur „Spetzlwirtschaft“? Handelt es sich bei dieser Art von Freundschaft um eine Art Nutzenfreundschaft? Eine Nutzenfreundschaft bringt die Personen gewöhnlich zu einem bestimmten Zweck zusammen. Fällt der Zweck weg, so ist auch die Freundschaft beendet oder zumindest gefährdet.

Spekulationen hin oder her: das Verhalten des Sparkassen-Mannes Hammer ist – freundlich ausgedrückt - grenzwertig!

 

Übertragen wir das Hammer'sche Verhalten doch mal auf die hart konkurrierende Automobilbranche.

Was glauben Sie würde wohl geschehen, wenn der VW-Aufsichtsratsvorsitzende permanent PR-Aktionen des Mitbewerbers Toyota begleiten würde. Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende würde also auf der „Tokyo Motor Show“ zusammen mit den Toyota-Managern voller Begeisterung das neue Toyota Hybrid Modell enthüllen und feiern?! Ja, was würde da wohl passieren? Langes Nachdenken ist hier wirklich nicht erforderlich...!

 

Werbefiguren steigern Verkaufszahlen

 

Procter & Gamble bedient sich der Werbefigur „Meister Proper“. Sie wissen schon: das ist der, der so sauber putzt, dass man sich drin spiegeln kann. 1967 wurde „Meister Proper“ in Deutschland eingeführt. Bereits im Jahre 1971 überflügelten die Verkaufszahlen des Produkts die Produkte der Konkurrenz. „Meister Proper“ wurde gar zur Kultfigur. Selbst am Fasching schlüpft so mancher Narr in das Kostüm des „Meister Proper“.

 

Die VR Bank Dinkelsbühl bedient sich der Werbefigur Dr. Christoph Hammer. Sie wissen schon: das ist der, der Verwaltungsratsvorsitzender der örtlichen Kreis- und Stadtsparkasse spielt. Dieses Werbemaskottchen hat noch keinen Namen. Nennen wir es im weiterem Verlauf dieses Textes doch einfach „Chris the VR-Hammer“. Vermutlich wurde „Chris the VR-Hammer“ 2003 von der VR Bank „gecastet“, für nützlich erklärt und eingeführt. Wann die Verkaufszahlen der VR-Bank-Produkte die Produkte der Konkurrenz (Hammers Sparkasse Dinkelsbühl) überflügelten, darüber gibt es keine verlässlichen Statistiken. Werbefigur „Chris the VR-Hammer“ als Kultfigur? Warum nicht? Die großen Faschingsbälle und -umzüge stehen an – vielleicht fehlt es manchem Narren noch an Ideen?

 

Rolle der Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl:

 

Der Verwaltungsrat schaut dem Treiben des Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Christoph Hammer all die Jahre wohlwollend zu. Dem Sparkassen-Verwaltungsrat scheint dessen schädliches Verhalten also völlig egal zu sein.

Gleiches gilt für die Sparkassen-Vorstände Ludwig Ochs und Klaus Schulz.

 

Beinahe hätte ich noch folgende Randnotiz vergessen:

 

Nochmals zurück zu oben niedergeschriebenen Gedanken:

„Wie weit ist es vom „Spezi“ oder „Spetzl“ zur „Spetzlwirtschaft“? Handelt es sich bei dieser Art von Freundschaft etwa um eine Art Nutzenfreundschaft? Eine Nutzenfreundschaft bringt die Personen gewöhnlich zu einem bestimmten Zweck zusammen. Fällt der Zweck weg, so ist auch die Freundschaft beendet oder zumindest gefährdet.“

 

Die Herren Glenk und Neitzel sponsern sehr gerne CSU-Veranstaltungen. CSU-Mann Dr. Christoph Hammer befährt scheinbar nur ungern irgendwelche Einbahnstraßen. Offenbar legt er auf gewissen „Gegenverkehr“ hohen Wert.

 

Chapeau! Herr Hammer, Sie machen alles richtig! Doch mal ehrlich: können Sie im Schlafwagen „Dinkelsbühl“ überhaupt irgend etwas falsch machen?

 

Einordnung des Eigenbeschusses:

So einfach ist das gar nicht. Wir haben es hier schon mit einer ganz besonderen Art von „friendly fire“ zu tun. Irrtümlich ist dieser Beschuss garantiert nicht. Dieser Beschuss der örtlichen Sparkasse erfolgt völlig beabsichtigt! Menschliches Versagen? Könnte durchaus eine Rolle spielen. Fragging? Eigentlich auch nicht – Dr. Christoph Hammer wirft ja keine Splitterhandgranaten um sich. Vielleicht eine Unterart des „Fraggings, abseits kriegerischer Auseinandersetzung“? Ja genau, nennen wird das dreiste Hammer'sche Verhalten doch einfach so!

 

Ganz zum Schluss noch ein Musiktipp:

 

Trini Lopez: If I had a hammer

 

Im Songtext heißt es:

 

Ooh, ooh ooh

Ooh, ooh ooh

Ooh

If I had a hammer

I'd hammer in the morning

I'd hammer in the evening

All over this land

 

Wünscht sich Herr Lopez im Song einen Hammer, so hat ihn die VR Bank Dinkelsbühl längst. Und so singen die beiden Herren Glenk und Neitzel bei der morgendlichen Dusche vermutlich voller Zufriedenheit folgende Version:

 

Ooh, ooh ooh

Ooh, ooh ooh

Ooh

Wir haben einen Hammer

Wir hämmern schon am Morgen

Wir hämmern am Abend

In der ganzen Region

 

Nun haben wir also alle wieder etwas gelernt. In kurzen, wachen Phasen dürfen die Passagiere Dinkelsbühls gerne auch weiterhin diese Homepage besuchen. Der Schlafwagen hat immerhin Internetanschluss – daran sollte es also nicht scheitern......

 

05.02.2015

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VR Bank Dinkelsbühl übergibt Kicker an die Mittelschule Dinkelsbühl

Geruch von Fäulnis auch hier?

 

Im Oktober 2014 erhielt die Mittelschule Dinkelsbühl ein Geschenk: Werbung der VR Bank Dinkelsbühl und der Bausparkasse Schwäbisch Hall mit anhängendem Kicker (Tischfußball). Oder anders interpretiert: einen Kicker mit Werbeaufdrucken der Firmen VR Bank Dinkelsbühl und Bausparkasse Schwäbisch Hall.

 

Diesmal blieb die gewohnte Berichterstattung (öffentliche Beweihräucherung) in den örtlichen Anzeigenblättern merkwürdigerweise aus. Dabei hätte sich dieser jüngste Marketingstreich der VR Bank Dinkelsbühl doch hervorragend für einen weiteren redaktionellen FLZ-Artikel unter der Überschrift „Aus Firmen und Unternehmen“ geeignet.

Gewöhnlich verzichtet die VR Bank Dinkelsbühl nur dann auf die wertvolle partnerschaftliche Unterstützung der „FLZ“, wenn etwas „streng faul riecht“. Beispielsweise dann, wenn Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Glenk ein Familienmitglied sponsert. Von dieser Art der Selbstbedienung (Sponsoring in die eigene Familie hinein zu Lasten der Genossenschaft), dürfen die Bürger der Region natürlich nichts erfahren. Zum Glenk´schen Glück scheinen sich die örtlichen „Journalisten“ für Journalismus nicht zu interessieren. Ich gehe fest davon aus: von Journalisten wäre dieser Skandal aufgegriffen worden!

 

Doch zurück zur Werbung mit Kicker (oder Kicker mit Werbung).

 

Akteure der aktuellen Marketingaktion „Kicker an die Mittelschule Dinkelsbühl“:

 

VR Bank Dinkelsbühl: = Bank, die Genossenschaftsbank bewirbt (Theorie) = Bank, die sich der Umsetzung genossenschaftlicher Mindeststandards verweigert (Praxis) = Bank, die frech die Region täuscht = Bank, von der sich konsequenterweise immer mehr Kunden abwenden (näheres unter Rubrik „VR Bank Dinkelsbühl“)

 

Michael Reichenberg: = Vorsitzender der Tennisabteilung des TSV Dinkelsbühl = Rektor der Hans-von-Raumer-Mittelschule Dinkelsbühl

 

Was bisher geschah:

 

- Die Tennis-Abteilung des TSV Dinkelsbühl nutzt für ihre Jahreshauptversammlungen Räumlichkeiten der VR Bank Dinkelsbühl. Sehr merkwürdig deshalb, weil das Vereinsheim des Tennisclubs oder Räume des TSV Dinkelsbühl hierfür ebenso geeignet wären!

 

- Der örtliche Tennisclub erhielt von der VR Bank Dinkelsbühl eine milde Gabe in Höhe von 100 Euro (PR-Aktion „Sterne des Sports“).

 

- Der Tennisclub gewährt der VR Bank Dinkelsbühl Werbemöglichkeiten auf dem Tennisgelände durch Bandenwerbung.

 

- Im Frühjahr 2014 nahmen die Neuntklässler der örtlichen Mittelschule an einer als „Berufsberatung / Berufsorientierung“ getarnten Werbekampagne der VR Bank Dinkelsbühl teil. Der „Geno-Event-Truck“ (in ihm fand die sogenannte „Berufsberatung“ statt) wurde dabei am Eingang der Mittelschule platziert.

 

- Im Oktober 2014 erhielt die Mittelschule Dinkelsbühl nun also ein Geschenk: Werbung der VR Bank Dinkelsbühl und der Bausparkasse Schwäbisch Hall mit anhängendem Kicker (Tischfußball). Oder anders interpretiert: einen Kicker mit Werbeaufdrucken der beiden Firmen VR Bank Dinkelsbühl und Bausparkasse Schwäbisch Hall.

 

Interessant nun folgendes:

Bereits im April 2013 machte der „Geno-Event-Truck“ der Genossenschaftsbanken in Dinkelsbühl Station. Damals noch vor der Schranne, also in unmittelbarer Nähe zur VR Bank Dinkelsbühl. Ein knappes Jahr später steht der Truck direkt vor der Mittelschule!

 

Ab wann ist Herr Michael Reichenberg nun Rektor der örtlichen Mittelschule?

Genau: im November 2013 erfolgte die feierliche Einführung.

 

Fazit: die hervorragenden Kontakte zum Tennisclub dienen den Marketingleuten der örtlichen VR Bank als Türöffner für andere Bereiche. Die Türen zur Hans-von-Raumer-Mittelschule stehen für die örtliche VR Bank offen. Türöffner: Rektor Reichenberg! „Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit, es kommt der Bankvorstand der (Selbst)Herrlichkeit.....?“

 

Ganz ungeschminkt wird auf der Geno-Homepage über den Event-Truck berichtet: „Sie suchen nach neuen Wegen zu jungen Zielgruppen?“ oder „Der perfekte Ort um Ihr Image als moderner Finanzdienstleister zu unterstreichen“.

 

Respekt vor dieser klaren Positionierung!

 

Schulmarketing:

„Schulmarketing bezeichnet Aktivitäten von Wirtschaftsunternehmen, die darauf gerichtet sind, insbesondere Schüler, aber auch Lehrer als Kunden von Produkten oder von Dienstleistungen zu werben“ (Wikipedia).

 

Rechtslage:

Die Zulässigkeit von Werbemaßnahmen der Wirtschaft an Schulen ist in den Schulgesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt. Die Kultusministerien beschränken sich jedoch auf allgemeine Vorgaben, wie Schulleitungen und Lehrer mit Werbung und Sponsoring umgehen sollen, und lassen ihnen weite Spielräume der Interpretation.

Das Einwerben und die Annahme von Sponsoring ist in allen Bundesländern grundsätzlich erlaubt. Jedoch dürfen sich weder Lehrer noch Schüler zu Gegenleistungen verpflichten (Wikipedia).

 

Schulmarketing also Sache der Interpretation! Sehr schwammig, wie ich finde! Doch immerhin: Lehrer dürfen sich nicht zu Gegenleistungen verpflichten!

 

Es kann davon ausgegangen werden, dass der „Event-Truck“ 2015 erneut die Mittelschule anfahren wird. Was dann? Muss dies dann nicht als Gegenleistung für das Geschenk aus Oktober 2014 (Werbung mit Kicker bzw. Kicker mit Werbung) gedeutet werden?

 

Kritik am Schulmarketing:

Der Verein Lobbycontrol kritisiert, dass dabei gezielt Einfluss auf Schüler genommen werden solle; die Firmen würden Kinder als Multiplikatoren verwenden und somit auch Personen aus dem unmittelbaren Umfeld der Projektteilnehmer erreichen (Wikipedia).

 

Da ich kein Unmensch bin, schließe ich meine heutigen Eintragungen mit einem Tip-Top-Tip:

 

Das Marketing der örtlichen VR Bank könnte durchaus verbessert werden! Die Tentakel müssen noch umfangreicher und aggressiver durch die Region wirbeln. Nur keine Scheu!

Mein Tip-Top-Tip, der nun zwei Vorstandsherzen vor Freude wild pochen lässt:

 

Am Kiosk (evtl. Kantine) der örtlichen Mittelschule könnte die Zahlungsart umgestellt werden. Die Schulleitung könnte die Eltern der Schüler informieren, dass ab Tag „X“ das Bezahlen mit Bargeld nicht mehr möglich sei – es könne dann nur noch mit Geldkarte bezahlt werden.

Gleichzeitig sollten die Eltern durch die Schulleitung aufgefordert werden, für ihre Kinder Girokonten bei der VR Bank Dinkelsbühl zu eröffnen. Schulleiter Reichenberg könnte beispielsweise mit „neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“ argumentieren: Kinder sollten sich so früh wie möglich an den bargeldlosen Zahlungsverkehr gewöhnen. So oder so ähnlich könnte vorgegangen werden......

 

 

22.11.2014

 

 

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Tennis-Abteilung des TSV Dinkelsbühl und Sponsor VR Bank Dinkelsbühl als hervorragend eingespieltes Weltklasse-Doppel.

Tennis-Club mit angegliederter Securitate* oder Securitate mit angeschlossenem Tennis-Club?

 

Mehrere Jahre war ich Mitglied der örtlichen Tennis-Abteilung.

 

Im Jahre 2012 schrieb ich eine persönliche (vertrauliche) E-Mail an ein Vereinsmitglied. Dieser Tennis-Partner war damals (wie heute) Vorstandsmitglied im Tennis-Club. In meiner Nachricht teilte ich ihm mit, dass ich in der anstehenden Woche keine Zeit für Tennis finden werde.

Zudem äußerte ich mich irritiert über Geschäftspraktiken der VR Bank Dinkelsbühl.

 

Inzwischen wurden mir Unterlagen zugespielt, die belegen, dass diese E-Mail hinter meinem Rücken an die VR Bank Dinkelsbühl weitergeleitet wurde.

 

Der örtliche Tennisclub erhielt von der VR Bank Dinkelsbühl 100 Euro (PR-Aktion „Sterne des Sports“).

Zudem nutzt die Tennis-Abteilung für ihre Jahreshauptversammlungen Räumlichkeiten der VR Bank Dinkelsbühl. Das Vereinsheim des Tennisclubs oder Räume des TSV Dinkelsbühl wären hierfür ebenso geeignet!

Die VR Bank Dinkelsbühl erhält umfangreiche Werbemöglichkeiten auf dem Tennisgelände (Bandenwerbung).

 

Wenn nun als weitere Gegenleistung sogar Schriftverkehr zwischen Vereinsmitgliedern an die Bank weitergeleitet wird, so muss hinterfragt werden: wer profitiert alles persönlich von diesem unerträglichen Filz?

Sind Praktiken dieser Art im Interesse der Vereinsmitglieder? Mitglieder, die sich darauf verlassen müssen, dass der Club seriös geführt wird!

 

Für die Öffentlichkeit ergibt sich folgende Frage:

 

Handelt es sich bei der Tennis-Abteilung des TSV Dinkelsbühl um einen Tennis-Club mit angegliederter Securitate oder um einen Ableger der Securitate mit angeschlossenem Tennis-Club?

 

* Die Securitate (offiziell Departamentul Securității Statului) war ab 1948 ein rumänischer Geheimdienst.

Nach Schätzungen rumänischer Wissenschaftler leben 500 bis 2000 Mitarbeiter des ehemaligen rumänischen Geheimdienstes bislang unbehelligt in Deutschland. (Wikipedia)

 

30.10.14

 

 

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Der „Ehrbare Kaufmann“ - Definition

Position der IHK-Dinkelsbühl im Widerspruch zur Position der IHK-Nürnberg

Schriftwechsel mit Herrn Klaus Schulz, Vorsitzender des IHK-Gremiums Dinkelsbühl

 

Vielleicht ist manchem Leser bereits aufgefallen: auf meiner Homepage verwende ich gerne den Begriff „Ehrbarer Kaufmann“.

Der Begriff „Ehrbarer Kaufmann“ ist keine Erfindung meinerseits. Hinter dem „Ehrbaren Kaufmann“ steckt weit mehr als nur ein Begriff.

 

Als IHK-Mitglied (seit 2008 Mitglied der Industrie- und Handelskammer Nürnberg) erhalte ich regelmäßig das IHK-Magazin „WiM – Wirtschaft in Mittelfranken“. Das IHK-Magazin behandelt in zahlreichen Beiträgen das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns. Das Thema ist aus IHK-Sicht aus zweierlei Gründen von enormer Bedeutung:

 

1) Die Industrie- und Handelskammern haben "für Wahrung von Anstand und Sitte des ehrbaren Kaufmanns zu wirken", wie es in § 1 des IHK-Gesetzes formuliert ist.

 

2) IHK-Präsident Dirk von Vopelius stellt(e) fest, dass das Vertrauen in die Wirtschaft massiv erschüttert wurde (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Verrohung der Märkte). Angesichts der durchlebten Krisen rückt ein verantwortungsvolles Handeln mehr und mehr in den Blickpunkt unserer Öffentlichkeit. Es gilt verlorengegangenes Vertrauen in der Gesellschaft wieder aufzubauen – dies kann nur mit ehrbaren Kaufleuten gelingen.

 

Nachfolgend möchte ich nun Aussagen bzw. Ausschnitte aus Berichten wiedergeben, die im IHK-Magazin veröffentlicht wurden:

 

„Wir vertrauen auf die ehrbaren Kaufleute und auf die Kraft des Miteinanders in unserer Region“

(IHK-Präsident Dirk von Vopelius, WiM Ausgabe 03/13)

 

„Gerade weil so viele Menschen unserem Wirtschaftsgeschehen misstrauen, sind verantwortungsvolles Denken und Handeln enorm wichtige Faktoren in der Unternehmensstrategie. Auch Marktkritiker räumen ein, dass es einen sensiblen Markt der Unternehmensreputation gibt, der Fehlverhalten immer schneller aufdeckt und bestraft.“

(IHK-Präsident Dirk von Vopelius, WiM Ausgabe 02/13)

 

„Und wir werden nicht müde, mit dem Einsatz für Anstand und Moral ehrbarer Kaufleute ein Gegengewicht zu staatlicher Überregulierung anzubieten“

(IHK-Präsident Dirk von Vopelius, WiM Ausgabe 01/14)

 

„Der Wertekanon des Ehrbaren Kaufmanns und das Werteverständnis der Antikorruptionsorganisation (Transparency International) zeigen etliche Parallelen, etwa bei den Grundsätzen Integrität, Wahrnehmung der Verantwortung, Gerechtigkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.“ (WiM 05/13)

 

„Um zukünftige Führungskräfte frühzeitig mit dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns vertraut zu machen, setzt die IHK Nürnberg für Mittelfranken auf die Kooperation mit den Hochschulen (Anmerkung: Universität Erlangen-Nürnberg und Ohm-Hochschule Nürnberg).

„Als Lernmaterial und Leitfaden für das weitere Studium erhalten alle Erstsemester die Broschüre „Der Ehrbare Kaufmann“, die von der IHK herausgegeben wird.“

„In diesem Jahr hielt IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch bei der Auftaktveranstaltung einen Vortrag vor den Studenten und stellte sich der Diskussion.“ (WiM 11/12)

 

„Die IHK will das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Sie ruft daher ihre Mitglieder auf, eine Verpflichtungserklärung abzugeben, um öffentlich ein Zeichen zu setzen für die Tugenden, ethischen Grundsätze und die Verantwortung, die mit dem Ehrbaren Kaufmann verbunden sind. Dies hat die Vollversammlung der IHK Nürnberg für Mittelfranken beschlossen und bei ihrer jüngsten Sitzung eine entsprechende Urkunde vorgestellt. Die IHK misst dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns nach wie vor grundlegende Bedeutung bei. Das Eintreten für diese Leitsätze sei keine beiläufige Aktivität, sonder, so IHK-Präsident Dirk von Vopelius, gesetzliche Aufgabe der Industrie- und Handelskammern. Laut § 1 des IHK-Gesetzes haben die IHKs „... für Wahrung von Anstand und Sitte des Ehrbaren Kaufmanns zu wirken“. Der Ehrbare Kaufmann soll sich erstens als Person zur Erhaltung von Werten verpflichten, zweitens in seinem Unternehmen Bedingungen für ehrbares Handeln schaffen und drittens in Wirtschaft und Gesellschaft den Rahmen für ehrbares Handeln mit gestalten. Um diese Selbstverpflichtung zu dokumentieren, können IHK-Mitglieder eine spezielle Urkunde anfordern.“ (WiM 11/12)

 

Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg, berichtete, die bayerischen IHKs hätten ihren gesetzlichen Auftrag, das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns zu fördern, als Exzellenzthema auf ihre Agenda gesetzt. Auch als Reaktion auf die Finanzkrise und die Wirtschaftsskandale der jüngsten Zeit engagierten sich die IHKs für Fairness und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft.“ (WiM 03/14)

 

Auch in Vorträgen stellt Herr Dirk von Vopelius die Initiative „Ehrbarer Kaufmann“ vor.

Beispielsweise beim zweiten Forum „Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt“ des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt im Wildbad Rothenburg.

 

Zusammenfassend gilt also festzuhalten: die IHK Nürnberg tritt bereits seit Jahren für die Wahrung von Anstand und Sitte des ehrbaren Kaufmanns ein. Durch zahlreiche Veröffentlichungen im IHK-Magazin und durch Vorträge in der Öffentlichkeit. Dabei ist der „Ehrbare Kaufmann“ unzertrennlich mit folgenden Namen verbunden: Dirk von Vopelius (Präsident der IHK Nürnberg) und Markus Lötzsch (Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg).

 

Neben der Hauptgeschäftsstelle in Nürnberg repräsentieren 13 regionale IHK-Gremien die Wirtschaft in der Region. Dadurch soll die flächendeckende Präsenz der IHK in der Region sichergestellt werden. Die regionalen IHK-Gremien sollen die IHK unterstützen und dabei die Interessen der regionalen Wirtschaft wahrnehmen.

 

IHK-Gremium Dinkelsbühl

 

Es gilt nun die tatsächliche Bedeutsamkeit des „Ehrbaren Kaufmanns“ innerhalb eines regionalen IHK-Gremiums zu durchleuchten. Am Beispiel des IHK-Gremiums Dinkelsbühl soll hinterfragt werden: ist das „Exzellenzthema Ehrbarer Kaufmann“ auch auf regionaler Ebene angekommen oder gilt es hier noch wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten?

 

Unter der Rubrik „VR Bank Dinkelsbühl“ berichte ich hier auf meiner Homepage ausführlich über Praktiken der örtlichen „Genossenschaftsbank“. Praktiken, die als Amoklauf gegen die (durch die Bank umfangreich beworbene) genossenschaftliche Idee gewertet werden müssen. Die Rechtsform einer Genossenschaft unterliegt besonderen Anforderungen. Grundlegende Anforderungen werden von der „Führung“ dieser Bank jedoch ignoriert. Eine einst stolze Genossenschaftsbank verwandelte sich so in ein potemkinsches Dorf. Die Fassade wird durch irreführendes Marketing weiterhin aufrechterhalten.

 

Es gilt nun aufzuzeigen, dass zwei in verantwortungsvollen Positionen der VR Bank Dinkelsbühl stehende Personen, in enger Verbindung zur IHK Nürnberg stehen bzw. standen.

 

Herr Dr. Christoph Glenk, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl eG

 

Als Vorstandvorsitzender steht Herr Glenk in oberster Verantwortung. Er bestimmt den Kurs(wechsel) der Genossenschaft.

 

- Seit September 2012 versuche ich auf Missstände innerhalb der Bank aufmerksam zu machen.

 

- Im Oktober 2012 wurde mir die Adressliste der Aufsichtsratsmitglieder durch die Führung der Bank verweigert.

 

- Zweifache Kontaktaufnahme zu einem Aufsichtsratsmitglied wurde ignoriert.

 

- Ein wichtiges persönliches Schreiben an Dr. Christoph Glenk wurde von ihm ignoriert (März 2013)

 

- In einem weiteren, wichtigen Schreiben forderte ich bei Herrn Glenk Unterlagen an, die mir als Genossenschaftsmitglied zustehen (Satzung der Bank / Kopie der Liste meiner aktuellen Vertreter und Ersatzvertreter / Kopien der Niederschriften der letzten Vertreterversammlungen). Auch dieses Schreiben wurde von Herrn Glenk ignoriert. Nur wenige Tage später erhielt ich jedoch von ihm ein Schreiben, in dem mir die gesamte Geschäftsverbindung gekündigt wurde. Ebenfalls erreichte mich ein Schreiben, in dem mir Herr Glenk mitteilte, dass ich durch Beschluss des Vorstands (Glenk & Neitzel) aus der Genossenschaft ausgeschlossen wurde.

 

Mit diesem despotischen Verhalten verstößt Herr Dr. Christoph Glenk nicht nur gegen Grundwerte einer Genossenschaft. Er verstößt damit ebenso gegen die Grundsätze des Ehrbaren Kaufmanns. Herr Dr. Christoph Glenk ist kein ehrbarer Kaufmann! Er demontiert sich selbst, das ist sein gutes Recht. Er demontiert mit seiner Geschäftsausrichtung gegen Gesetz, Anstand und Moral jedoch auch eine einst stolze Genossenschaftsbank. Warum sollte das so hingenommen werden?

 

Herr Dr. Christoph Glenk war langjähriger Vorsitzender des IHK-Gremiums Dinkelsbühl und somit Mitglied der IHK-Vollversammlung (!)

 

Wurde die Selbstverpflichtungs-Urkunde der IHK in seinem Büro gut sichtbar platziert? Wird neben der Genossenschaftsidee auch diese Urkunde von ihm missbraucht, um gutgläubige Kunden zu täuschen?

 

 

Frau Monika Ruf (Ruf Baustoffwerke Haundorf GmbH, Schnelldorf), „Aufsichtsrätin“ der VR Bank Dinkelsbühl eG

 

- Mit Schreiben vom 30.01.14 an Frau Monika Ruf widersprach ich der Kündigung der Geschäftsverbindung durch den Vorstand der VR Bank Dinkelsbühl. Ebenso widersprach ich dem willkürlichen Ausschluss aus der Genossenschaft. Ich bat Frau Ruf um die Wiederherstellung genossenschaftlicher Strukturen. Das Schreiben blieb von Frau Ruf unbeantwortet!

 

- Auch ein weiteres Schreiben vom 17.02.14 an Frau Monika Ruf wurde von ihr ignoriert.

 

- Im Aufsichtsratsbeschluss vom 25.02.14 beschloss Frau Monika Ruf meinen Ausschluss aus der Genossenschaft. Meine Beschwerde vom 17.02.14 wurde somit auch von Frau Ruf abgewiesen.

 

Frau Monika Ruf ist aktuelles Mitglied der IHK-Dinkelsbühl (!)

Wie passt ihr respektloses Verhalten zum Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns? Frau Ruf verweigert sich als Aufsichtsrätin der VR Bank Dinkelsbühl der Aufsicht. Dadurch beschädigt sie die Genossenschaft. Frau Monika Ruf stützt somit den neuen – brandgefährlichen - Kurs der VR Bank Dinkelsbühl. Auch für Frau Monika Ruf gilt: für langjährige Genossenschaftsmitglieder, die auf ihre im Genossenschaftsgesetz verankerten Rechte bestehen (also die Umsetzung dieser durch die Bank beworbenen Werte in die Geschäftspraxis einfordern) ist in dieser „Genossenschaftsbank“ kein Platz mehr. Für alle IHK-Mitglieder und IHK-Verantwortliche, für die das „Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns“ über Worthülsen hinausreicht, muss dieses Verhalten einer schallenden Ohrfeige gleichkommen!

 

Kann IHK-Gremiumsmitglied Monika Ruf mit diesem rücksichtslosen Verhalten tatsächlich eine IHK unterstützen, die das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns als „Exzellenzthema“ auf ihre Agenda setzt? Kann IHK-Gremiumsmitglied Monika Ruf trotz dieser Einstellung die Interessen der regionalen Wirtschaft wahrnehmen? Ich habe für mich eine klare Antwort gefunden: NEIN! Ich habe keinerlei Verständnis für ihr respektloses Verhalten – Frau Monika Ruf kann mich als IHK-Mitglied in keinster Weise repräsentieren! Wie soll eine solche Person meine Interessen wahrnehmen? Völlig ausgeschlossen!

 

Deshalb nahm ich Kontakt zum Vorsitzenden des örtlichen IHK-Gremiums – Herrn Klaus Schulz – auf. Ich bat Herrn Schulz gegen Nestbeschmutzerei im örtlichen IHK-Gremium aktiv zu werden.

Aufgrund des öffentlichen Interesses erfolgt hier die Veröffentlichung:

 

„Ehrbarer Kaufmann“ - Position IHK-Gremium Dinkelsbühl

 

Sehr geehrter Herr Schulz,

 

als Vorsitzender des IHK-Gremiums Dinkelsbühl ist Ihnen das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns ein Begriff. Wie Sie wissen, sollen die IHKs per Gesetz für Wahrung von Anstand und Sitte des ehrbaren Kaufmanns wirken.

Als Vorsitzender des örtlichen IHK-Gremiums engagieren Sie sich für die Wahrung von Anstand und Sitte des ehrbaren Kaufmanns in unserer Region.

 

Auf meiner Homepage http://zweite-chance-dinkelsbuehl.jimdo.com/ ist für jedermann nachlesbar, dass in dieser Region Kaufleute (IHK-Mitglieder) agieren, die mit dem Leitbild des ehrbaren Kaufmanns nicht ausreichend vertraut scheinen! Es handelt sich dabei auch um Kaufleute (IHK-Mitglieder), die einen Aufsichtsratsposten bei der VR Bank Dinkelsbühl übernommen haben. Diese Herrschaften (eine Quotenfrau) verweigern sich der Aufsicht zum Schaden der Genossenschaft!

Herr Schulz, wir sind uns sicherlich einig: Aufsichtsratsposten sind mit hoher Verantwortung verbunden. Auch hier gilt das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns! Wer sich als Aufsichtsrat der Aufsicht verweigert, nimmt billigend in Kauf, dass Kunden und Mitglieder des „beaufsichtigten“ Unternehmens der Willkür der Geschäftsführer ausgeliefert werden!

 

Eine „Aufsichtsrätin“ der VR Bank Dinkelsbühl nimmt eine Doppelfunktion wahr. „Aufsichtsrätin“ der VR Bank Dinkelsbühl eG und Mitglied des örtlichen IHK-Gremiums: Frau Monika Ruf.

Es mag verschiedene Gründe geben, warum man sich als Aufsichtsratsmitglied der Aufsicht verweigert (Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, mangelnde Sorgfaltspflicht, Gutgläubigkeit, Naivität, Gehorsam, Unterwürfigkeit....?). Vielleicht kann Ihnen Frau Monika Ruf Auskunft über ihre Gründe der (De)Motivation geben? Fakt ist:

Seit September 2012 versuche ich erfolglos auf Missstände innerhalb der VR Bank Dinkelsbühl aufmerksam zu machen. Frau Monika Ruf interessiert sich dafür nicht und verweigert sich der Kommunikation! Frau Ruf verweigert mir Informationen, die mir als Genossenschaftsmitglied jederzeit zustehen. Damit verrät sie die Genossenschaftsidee – damit schafft und stützt sie ein Potemkinsches Dorf welches sich jedoch weiterhin als Genossenschaftsbank deklariert! Damit fügt sie der Genossenschaft und letztendlich der ganzen Region enormen Schaden zu! Mit diesem unmoralischen Verhalten schädigt sie gleichzeitig die IHK! Sie gibt als Mitglied des örtlichen IHK-Gremiums zum Ausdruck, dass für sie das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns nicht über Worthülsen hinausreicht. Potemkinsches Dorf somit auch hier!

 

Frau Monika Ruf darf mit dieser Einstellung unter keinen Umständen weiterhin unsere regionale Wirtschaft repräsentieren! Es sei denn, das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns dient den örtlichen IHK-Mitgliedern einzig als Fassade, die man gerne werbewirksam vor sich her trägt, ohne dem ehrbaren Kaufmann tatsächlich Bedeutung beizumessen.

 

Ich fordere Sie heute auf, Frau Monika Ruf mit sofortiger Wirkung aus dem örtlichen IHK-Gremium zu entfernen. Ein Nachrücker (Ehrbarer Kaufmann) wird Frau Ruf im Gremium ersetzen!

 

Selbstverpflichtungserklärung:

Die Vollversammlung der IHK Nürnberg ruft ihre Mitglieder auf, eine Selbstverpflichtungserklärung abzugeben, um öffentlich ein Zeichen zu setzen für die Tugenden, ethischen Grundsätzen und die Verantwortung, die mit dem ehrbaren Kaufmann verbunden sind.

IHK-Mitglieder können eine spezielle Urkunde bei der IHK anfordern. Mit einer solchen Urkunde soll im Sinne einer Selbstverpflichtung dokumentiert werden, dass die Unternehmen ethische Grundsätze, Verantwortungsbewusstsein und ein langfristig angelegtes nachhaltiges Handeln im gesamt-gesellschaftlichen Kontext befolgen.

Herr Schulz, was halten Sie von solch einer Urkunde?

Eine Selbstverpflichtungserklärung – gut sichtbar platziert im Empfangsraum eines Unternehmens - könnte immer auch als zusätzliches Instrument zur Kundentäuschung missbraucht werden!

Vielleicht ist die IHK hier etwas zu gutgläubig? Die Geschichte lehrt in jeder Hinsicht: Selbstverpflichtungserklärungen alleine reichen (leider) nicht aus! Leider braucht(e) die Menschheit immer auch Kontrollinstanzen! In Handel und Wirtschaft nicht nur im Interesse der Verbraucher, sondern - ganz wichtig – auch zum Schutze solcher Unternehmen, die tatsächlich unter Führung ehrbarer Kaufleute stehen!

Herr Schulz, was halten Sie ergänzend zur Selbstverpflichtungserklärung von einer Veröffentlichung aller regionaler Unternehmen, die nicht unter Führung ehrbarer Kaufleute stehen? Eine Auflistung solcher „schwarzer Schafe“ könnte jederzeit auf der Homepage der IHK erfolgen. Wie oben bereits erwähnt, wäre dieser Schritt hin zur Transparenz nicht nur im Interesse des Verbraucherschutzes – er würde zusätzlich alle Unternehmen schützen, die tatsächlich unter Führung ehrbarer Kaufleute stehen!

So könnte beispielsweise eine unter Führung ehrbarer Kaufleute stehende regionale Bank vor den wettbewerbsverzerrenden Praktiken einer örtlichen Bank geschützt werden, welche sich gegen die Grundsätze des ehrbaren Kaufmanns positioniert hat.

Natürlich muss der Schutz durch Transparenz für alle Branchen gelten. Alle Unternehmen, die sich am Leitbild des ehrbaren Kaufmanns orientieren, müssen vor Mitbewerbern geschützt werden, für die die Grundsätze des ehrbaren Kaufmanns keine Rolle spielen:

Brauereien, Getränkemärkte, Modehäuser, Glasdesigner, Baustoffhändler usw.

 

Es handelt sich um eine regionale Angelegenheit, daher suche ich zunächst nach einer Lösung auf regionaler Ebene.

 

Schon heute vielen Dank für Ihre schriftliche (!) Rückantwort bis 19.05.14.

 

Beste Grüße

 

Herbert Richter

(GESENDET AM 05.05.14)

 

 

Sehr geehrter Herr Richter,

 

Sie machen Fehlverhalten von Frau Ruf geltend im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit bei der VR Bank Dinkelsbühl - und damit verbunden eine Verletzung des Leitbildes des Ehrbaren Kaufmanns. Sie haben sicherlich Verständnis, dass mir eine Aussage zu internen Vorgängen der VR Bank Dinkelsbühl nicht möglich ist. Ich muss Sie daher bitten, sich mit Ihrem Vorwurf direkt an die betroffene VR Bank Dinkelsbühl und die dort zuständigen Gremien zu wenden.

Herr Richter, Sie haben sicher dafür Verständnis, dass ich als ehrenamtlich Vertreter der IHK für Ihre  Vorschläge der falsche Ansprechpartner bin. Entsprechende Auskünfte können Sie bestimmt bei der Hauptgeschäftsstelle der IHK in Nürnberg erhalten.

 

Freundliche Grüße

 

Klaus Schulz

 

IHG Dinkelsbühl

Gremiumsvorsitzender

(Antwort am 19.05.14 – 14:47 Uhr Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl)

 

 

 

Sehr geehrter Herr Schulz,

 

vielen Dank für Ihre Rückantwort.

 

Sie lassen sich ganze 14 Tage Zeit, um mir mitzuteilen, dass Sie für mich „der falsche Ansprechpartner“ sind.

 

Selbstverständlich habe ich dafür Verständnis, dass Ihnen Aussagen zu internen Vorgängen der VR Bank Dinkelsbühl nicht möglich sind. Doch darum geht es nicht! In meiner Ursprungsmail hatte ich keinerlei Aussagen zur VR Bank Dinkelsbühl von Ihnen gefordert! Es geht einzig um Frau Monika Ruf – Mitglied des örtlichen IHK-Gremiums - und ihre eigenwillige Interpretation des ehrbaren Kaufmanns.

 

Völlig unabhängig, ob Sie nun haupt- oder ehrenamtlicher Vertreter der örtlichen IHK sind: als Vorsitzender des örtlichen IHK-Gremiums stehen Sie in der Verantwortung! Wer keine Verantwortung will, sollte keine Posten dieser Art übernehmen. Ein bedeutender, durch die IHK häufig umworbener Grundsatz (Wahrung von Anstand und Sitte des ehrbaren Kaufmanns), wurde durch Frau Monika Ruf missachtet. Als Folge wird nicht nur das regionale Gremium unter Ihrem Vorsitz, sondern die gesamte IHK massiv beschädigt – sie verliert dadurch an Glaubwürdigkeit! Herr Schulz, ich möchte Sie im Interesse aller IHK-Mitglieder darum bitten, gegen Verrat aus den eigenen Reihen vorzugehen! Nestbeschmutzer müssen aus dem regionalen IHK-Gremium entfernt werden, will sich das Gremium die Glaubwürdigkeit erhalten!

 

Sie versuchen sich aus der Verantwortung zu stehlen, indem Sie mich an die Hauptgeschäftsstelle der IHK Nürnberg verweisen. Als Führungskraft sollten Sie Konfliktsituationen nicht einfach so davon laufen!

 

Herr Schulz, es geht einzig um Glaubwürdigkeit! Dort wo Genossenschaftsbank drauf steht, muss auch Genossenschaftsbank drin sein (das kläre ich weiterhin an anderen Stellen – damit haben Sie nicht zu tun!). Dort wo IHK und das „Leitbild des ehrbaren Kaufmanns“ drauf steht, muss auch IHK und der „ehrbare Kaufmann“ drin sein. Alles andere wird zum Etikettenschwindel! Es liegt nun an Ihnen gegen den Etikettenschwindel in Ihren eigenen Reihen vorzugehen!

 

Herr Schulz, ich fordere Sie erneut auf: werden Sie aktiv!

 

Ich bitte um schriftliche (!) Stellungnahme bis spätestens 29.05.14.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Herbert Richter

(Gesendet am 22.05.14)

 

 

 

Sehr geehrter Herr Richter,

 

kann es sein, dass Sie sich im Ton vergreifen?  Zunächst darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich auch noch im Berufsleben stehe und Mails dann beantworte, wenn ich entsprechend Zeit finde (übrigens noch innerhalt Ihrer gesetzten Frist!). Auch finde ich es sehr befremdend, wie Sie meine ehrenamtliche Tätigkeit einschätzen und mir unterstellen, dass ich Konfliktsituationen aus dem Weg gehe. Ich glaube kaum, dass Sie dies beurteilen können.

Um das Thema abzuschließen, teile ich Ihre Einschätzung über die Tätigkeit von Frau Ruf nicht. Sie ist eine geschätzte ehrenamtliche  Mitarbeiterin in der IHK und bisher sind Sie der Einzige, der nicht dieser Meinung ist. Haben Sie bitte Verständnis, dass ich aufgrund einer Aussage eines Einzelnen, Ihrer Aussage, die bisherige Tätigkeit von Frau Ruf nicht anzweifle und keine, der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen ergreifen werde, da ich mich nicht, und ebenso das IHK Gremium Dinkelsbühl, von Ihnen instrumentalisieren lasse.

 

Haben Sie bitte Verständnis, dass ich auf weiter Mails von Ihnen nicht mehr antworten werde.

 

Freundliche Grüße

 

Klaus Schulz

IHG Dinkelsbühl

(26.05.14 – 16:45 Uhr Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl)

 

 

Herr Klaus Schulz kann, will oder darf nicht verstehen, dass Frau Ruf mit ihrem Verhalten die IHK beschädigt. Völlig egal, dass sie sich der Kommunikation verweigert. Völlig egal, dass sie sich als Aufsichtsrätin der Aufsicht verweigert. Völlig egal, dass sie die so wichtige innergenossenschaftliche Demokratie aushebelt, indem sie die Kontaktaufnahme zu meinen Vertretern unterbindet. Völlig egal, dass sie sich auf der Vertreterversammlung dann von diesen gezielt dumm gehaltenen Vertretern entlasten lässt. Sie macht sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt! Und auch Herr Klaus Schulz scheint in einer ganz eigenen Welt zu leben: für ihn bleibt Monika Ruf trotz aller Verfehlungen eine geschätzte ehrenamtliche Mitarbeiterin der IHK. Herr Schulz zeigt sich nicht bereit, wenige Minuten seiner so kostbaren Zeit zu opfern, um sich damit auseinanderzusetzen. Er hätte jederzeit weiterführende Unterlagen bei mir anfordern können. Doch er zeigt keinerlei Interesse! Als ehrenamtlicher Vertreter der IHK sieht er sich als falscher Ansprechpartner – er versucht die Angelegenheit möglichst schnell vom Tisch zu fegen! Entsprechend macht er kurzen Prozess: „haben Sie bitte Verständnis, dass ich auf weiter Mails von Ihnen nicht mehr antworten werde“.

 

Ich meine, dass dieses Verhalten einiges über Herrn Klaus Schulz aussagt. Ich meine auch, dass dieses Verhalten wenig ehrbar ist. Stellt das Ehrenamt für Klaus Schulz eine Last dar? Warum nimmt er ein Ehrenamt an? Das Wort „Ehrenamt“ beinhaltet das Wort „Ehre“!

 

Aus meiner Sicht gibt es im Zusammenhang mit den Fehlverhalten von Frau Monika Ruf zur zwei Möglichkeiten, sich zu positionieren:

 

Ein klares Bekenntnis zum Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns und damit eine Entscheidung gegen Frau Monika Ruf oder ein klares Bekenntnis zum Gremiumsmitglied Monika Ruf und damit eine Entscheidung gegen das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns.

 

Herr Klaus Schulz - Vorsitzender des örtlichen IHK-Gremiums - hat sich positioniert!

 

Für die beiden Herren Dirk von Vopelius (Präsident der IHK Nürnberg) und Markus Lötzsch (Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg) geht es nun darum, sich umfassende Gedanken zur Glaubwürdigkeit der IHK Nürnberg zu machen. Nichts geringeres als die Glaubwürdigkeit der IHK Nürnberg steht auf dem Spiel!

 

02.06.2014

 

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„Talent-Truck“ der VR-Banken machte zwischen der Dinkelsbühler Wirtschafts- und Mittelschule Station

 

Die als „Berufsberatung / Berufsorientierung“ getarnte Werbekampagne der VR Bank Dinkelsbühl muss als großartiger Erfolg für die Marketingstrategen der Bank (Stichwort Networking) gewertet werden.

Bereits im April 2013 machte der „Geno-Event-Truck“ der Genossenschaftsbanken in Dinkelsbühl Station. Damals noch vor der Schranne. Ein knappes Jahr später – siehe da – steht der Truck schon VOR den Schulen! Ein beachtlicher Erfolg der Lobbyisten. Wie sieht die Steigerung für 2015 aus? Erweiterter Einfluss von Lobbyisten IN den Schulen? Ich sehe bereits Herrn Michael Reichenberg (Mittelschulrektor) vor einer Klasse stehen: „Dieser Werkunterricht wird präsentiert von XX-Baumarkt“. Zur gleichen Zeit verkündet Frau Gabriele Wenger-Scherb (stellvertretende Leiterin der Wirtschaftsschule): „heute eine Doppelstunde Betriebswirtschaftslehre in Zusammenarbeit mit der VR-Bank Dinkelsbühl“. Alptraum oder zeitgemäßer marktkonformer Unterricht?

 

Überraschend ungeschminkt wird auf der Geno-Homepage über den Event-Truck berichtet: „Sie suchen nach neuen Wegen zu jungen Zielgruppen?“ oder „Der perfekte Ort um Ihr Image als moderner Finanzdienstleister zu unterstreichen“. Ja, es geht einmal mehr um Marketing, um das Image der örtlichen VR-Bank. Völlig unbeirrt bleibt der Lautsprecher der Bank auf Linie: die „FLZ“ berichtet unter der Überschrift „Aus Firmen und Unternehmen“ und hebt einzig in Fettdruck „VR-Banken“ hervor. Die „FLZ“ macht mit ihrem PR-Artikel nochmals eindrucksvoll deutlich: die örtliche VR-Bank steht hier im Mittelpunkt der Berichterstattung! Die Schulen einzig zum zweckmäßig eingesetzten Instrument degradiert? Scheint so!

Mich erinnert das ganze an eine zurückliegende Sponsoringaktion. Damals schrieb ich:

man kann durchaus so weit gehen und sagen, der Kindergarten St. Georg wurde von Dr. Christoph Glenk für Marketingzwecke instrumentalisiert.

 

 

Hans-von-Raumer-Mittelschule, Dinkelsbühl

 

Hier möchte ich auf einen möglichen Interessenskonflikt hinweisen.

 

Es liegt noch nicht lange zurück: im November 2013 erfolgte die feierliche Einführung des neuen Rektors Michael Reichenberg. Im Frühjahr 2014 findet man den „Geno-Event-Truck“ der VR Banken am Eingang der Mittelschule vor.

 

Herr Reichenberg ist Vorsitzender der Tennisabteilung des TSV Dinkelsbühl. Der örtliche Tennisclub erhält Unterstützung durch die VR Bank Dinkelsbühl (Bandenwerbung). Für mich ein echtes Kuriosum: die Jahreshauptversammlungen der Tennisabteilung erfolgen in Räumlichkeiten der VR Bank Dinkelsbühl. Kurios auch deshalb, weil das Vereinsheim des Tennisclubs oder Räumlichkeiten des TSV Dinkelsbühl dafür ebenso geeignet wären.

 

Die örtliche Genossenschaftsbank würdigt die Arbeit von Sportvereinen (PR-Aktion „Sterne des Sports“). Die Tennis-Abteilung des TSV Dinkelsbühl nahm bereits an der Aktion teil und erhielt für die Teilnahme Almosen in Höhe von 100 Euro. Der erste Preis der PR-Aktion: 1500 Euro.

Es ist davon auszugehen, dass sich der örtliche Tennisclub erneut für die „Sterne des Sports“ der VR Bank Dinkelsbühl bewerben wird. Herr Georg Schuster, stellvertretender Vorsitzender des Tennisclubs (und „Kundenberater“ - also Verkäufer – der VR Bank Dinkelsbühl) wird das sicher gerne in die Wege leiten.

Ich meine, die Tennisabteilung des TSV Dinkelsbühl hätte diesmal den ersten Platz verdient. Im Verein wird vorbildliche Jugendarbeit geleistet.

Ob das dann ein Geschmäckle hätte? Ach was – wen interessiert das schon.......?

 

Staatliche Wirtschaftsschule Dinkelsbühl

 

Als ehemaliger Wirtschaftsschüler mache ich mir verständlicherweise Gedanken zur Entwicklung dieser Schule.

 

Die Homepage der Schule informiert über einen Förderverein. Der Förderverein wurde im März 2011 gegründet und will die Schule bei der Erfüllung ihres Bildungsauftrags unterstützen. Ziel des Fördervereins ist die Bildung eines Netzwerks und die finanzielle Unterstützung der Schule. Hochinteressant ist nun, dass der Vorsitzende des Fördervereins ein Vertreter der Wirtschaft ist: Herr Dr. Christoph Glenk, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Dinkelsbühl! Die Tentakel* mancher Quallen können bis zu 40 Meter lang werden. Die Tentakel* der VR Bank Dinkelsbühl reichen dagegen mühelos bis zur örtlichen Wirtschaftsschule.

Betrachtet man unsere Wirtschaftsschule nun als „Beutetier“, so gilt zu hinterfragen:

wo liegt der Nutzen für die VR Bank Dinkelsbühl?

 

Zielgruppe des „Talent-Trucks“ waren Neuntklässler beider Bildungsstätten: Schülerinnen und Schüler, die bald mit einer Berufsausbildung beginnen werden. Eine Berufsausbildung ist mit dem schönen Nebeneffekt einer Gehaltszahlung verbunden. Hier bietet sich selbstverständlich ein Konto bei der VR Bank Dinkelsbühl an!

 

Auf der Homepage der Wirtschaftsschule werden Veranstaltungen bekanntgegeben. Vom 24. bis 28.03.2014 war eine Schulung zum SEPA-Zahlungsverkehr geplant. Ansprechpartner: ein Mitarbeiter der VR Bank. Zielgruppe: die 10-ten Klassen! Auch hier gilt wie oben: 10-Klässler stehen kurz vor dem Berufseintritt. Als 10-Klässler braucht man bald ein Girokonto. Als 10-Klässler UND „Beutetier“ empfiehlt sich selbstverständlich ein Girokonto bei der VR Bank Dinkelsbühl.

 

„Erlebnistag“ der VR Bank Dinkelsbühl: an der Verlosung eines „Erlebnistages“ können alle Klassen teilnehmen, die mit der VR Bank Dinkelsbühl einen Schulunterricht (!) durchführen. Im Schuljahr 2012/2013 durfte sich eine Klasse der örtlichen Wirtschaftsschule als glücklicher Gewinner freuen. Die Fahrt führte nach Schwäbisch Hall. Dort endete die „Erlebnisfahrt“ bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall (Partner der VR Bank Dinkelsbühl). Es steht außer Frage: wenn die Schülerinnen und Schüler in absehbarer Zeit ihre vermögenswirksamen Leistungen zur Erfüllung ihrer Wohnwünsche nutzen möchten, dann ist ein Bausparvertrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall genau richtig für sie!

 

Ein Häschen ist der glückliche Gewinner, dachte sich der Fuchs als er es fraß.....

 

Noch einige Worte zum Vorsitzenden des Fördervereins:

Herr Dr. Christoph Glenk bewirbt umfangreich die Vorzüge einer Genossenschaftsbank, um seine tatsächliche Geschäftsführungstätigkeit dann jedoch entgegen genossenschaftlicher Werte auszurichten. Herr Dr. Christoph Glenk täuscht somit die Öffentlichkeit durch irreführendes Marketing. Die VR Bank Dinkelsbühl muss als potemkinsches Dorf betrachtet werden! Kann Herr Glenk – als Vertreter der Wirtschaft - von den Schülern der Wirtschaftsschule Dinkelsbühl als Vorbild wahrgenommen werden?

 

Wenn die Schulleitung (Herr Dr. Nichterlein / Frau Wenger-Scherb) schon meint, es wäre notwendig, Vertreter örtlicher Unternehmen mit ins Boot zu holen, warum sucht sie nicht die Nähe zu ehrbaren Kaufleuten?

 

Nun noch einige persönliche Erinnerungen an die Staatliche Wirtschaftsschule Dinkelsbühl:

 

Die örtliche Wirtschaftsschule stand unter Führung der Herren Dirauf und Waldenberger. Ich erhielt in vier Jahren eine erstklassige Ausbildung. Die Wirtschaftsschule verfügte in den Jahren 1980-1984 noch über eine ausreichende Finanzausstattung. Eine Gewährung finanzieller Unterstützung - auch aus Lobbyistenkreisen - war damals nicht erforderlich. Vergleiche ich das BIP der Jahre 1980-1984 mit dem BIP der Jahre 2011-2013, so muss die Frage schon erlaubt sein: warum werden ab 2011 Almosensammlungen - auch aus Wirtschaftskreisen - notwendig? Ist der Bildungsauftrag der Schule gefährdet? Muss hier nicht von einer krassen Fehlentwicklung gesprochen werden?

 

Besonders dankbar bin ich den Herren Dirauf und Waldenberger dafür, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler nicht in die Arme von Lobbyisten getrieben haben. Damals eine Selbstverständlichkeit! Sicher: wir hatten damals noch demokratiekonforme Märkte, Lobbyisten standen damals – gemessen an heute – noch in den Startlöchern. Andrerseits bin ich davon überzeugt: die beiden damaligen Schulleiter hätten eine marktkonforme Demokratie nicht bedingungslos gestützt. Sie hätten ganz sicher ihre Wirtschaftsschule vor den Tentakeln* der Lobbyisten geschützt. Auch aus Eigeninteresse: wer sägt schon gerne am Ast, auf dem er sitzt?

 

* Tentakel werden häufig zum Fang von Beutetieren genutzt

 

 

Abschließende Bemerkungen

 

Bereits 2008 wurde auf dem Dresdener ‚Bildungsgipfel‘ von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten vereinbart, ab 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung und Forschung zu investieren. Sieben Prozent sollen in die Bildung fließen – drei Prozent in die Forschung. Davon sind wir weit entfernt! Mit einem Anteil von 5,8 Prozent am BIP liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit unter dem avisierten OECD-Durchschnitt von sieben Prozent.

 

Warum sollten auch weitere Gelder in die Bildung fließen? Frau Merkel nimmt wohlwollend zur Kenntnis, dass sich (auch Dinkelsbühler) Schulen zu helfen wissen: Lobbyisten stehen mit Sponsoring gerne bereit. Dass hier Stück für Stück die Unabhängigkeit der Schulen zu Grabe getragen wird, muss in Kauf genommen werden. Alles hat seinen Preis, auch marktkonforme Schulen.

 

Der Supergau für die Gesellschaft könnte folgendermaßen aussehen: die staatliche Finanzierung der Schulen wird stark zurückgefahren. Schulleiter(in) Wenger-Scherb, Nichterlein, Reichenberg haben eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, die Finanzierung ihrer Schulen sicherzustellen. Hierzu werden Kooperationspartner aus der Wirtschaft gesucht und gefunden. Die Lehrkräfte erhalten ein staatlich garantiertes Grundgehalt in Höhe von 400 Euro. Die weitere Finanzierung der Schulen erfolgt über Kontrakte mit Wirtschaftsvertretern. Um sicherzustellen, dass die Unternehmensinteressen im Unterricht auch ausreichend berücksichtigt werden, laufen die Kooperationsverträge zwischen Schulen und Wirtschaft meist kurzfristig (3 bis 6 Monate).

 

Wertvolle weiterführende Informationen (16-seitiges Diskussionspapier) zum Thema „Lobbyismus an Schulen“ finden Sie unter folgendem Link bei Lobbycontrol:

 

 

https://www.lobbycontrol.de/schwerpunkt/lobbyismus-an-schulen/

 

Bürgermeister und Stadträte sprechen sich dafür aus, den Schulstandort Dinkelsbühl zu erhalten und zu stärken. Ich pflichte ihnen bei!

Doch ich möchte hier gewisse „rote Linien“ ziehen. Schulstandort Dinkelsbühl: Ja! Doch nicht um jeden Preis!

Eltern sind aufgefordert, die (zukünftigen) Schulen ihrer Kinder mit großer Sorgfalt auszuwählen. Dabei sollten immer solche Schulen bevorzugt berücksichtigt werden, die weiterhin bereit sind, ihre Schüler vor dem Zugriff von Lobbyisten zu schützen!

 

09.04.2014

 

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Gedanken zur Kommunalwahl Dinkelsbühl am 16. März 2014

 

Der Wahlkampf geht in die „heiße Phase“! Briefkästen füllen sich mit Altpapier. Zahlreiche Wahlplakate schmücken die Straßen. An bunten Infoständen versuchen mehr oder weniger motivierte „Wegelagerer“ das Wahlvolk mit allerlei Versprechungen zu locken. Gerne wird dabei versucht, den potentiellen Wähler mit kleinen Präsenten (Luftballon, Kugelschreiber, Lutschbonbon) zu ködern.

Dabei muss gerade bei der anstehenden Kommunalwahl hinterfragt werden: brauchen die Wähler Luftballons, Kugelschreiber oder Lutschbonbons? Oder bräuchte der Wähler nichts dringender als demokratische Verhältnisse?

 

Wie steht es bei der Bürgermeisterwahl 2014 um diese „demokratischen Verhältnisse“?

 

Eine kurze Beschreibung der „Wahl“ der DDR-Volkskammer:

 

Durch Einwurf des unmarkierten Stimmzettels erfolgte die Zustimmung zur Einheitsliste.

Umgangssprachlich wurde dieses Wahlverfahren auch „Zettel falten“ genannt.

Um einen oder alle Kandidaten abzulehnen, musste der Stimmzettel entsprechend markiert werden.

 

Eine kurze Beschreibung der „Wahl“ des Oberbürgermeisters in Dinkelsbühl (2014):

 

Durch Einwurf des markierten Stimmzettels erfolgt die Zustimmung zur Einheitsliste.

Um den einen Kandidaten abzulehnen, muss auf dem Stimmzettel folgendes notiert werden:

„WAHL? WELCHE WAHL? HANDELT ES SICH HIERBEI NICHT UM EIN GROBES MISSVERSTÄNDNIS?“

 

Ich werde so verfahren – möglichst viele Nachahmer werden der Demokratie ganz sicherlich keinen Schaden zufügen!

 

Stadtratswahl

 

nachfolgende Parteien / Gruppierungen treten zur Stadtratswahl 2014 an:

 

CSU:

Die „CSU“ stellt mit Herrn Dr. Christoph Hammer als einzige Fraktion einen Bürgermeisterkandidaten zur (Wieder)Wahl. Damit kommt die „CSU“ ihrer demokratischen Verantwortung nach: sie bietet den Wählern einen Kandidaten zur Wahl an.

Gleichzeitig bietet die „CSU“ den Wählern eine eigene Liste mit Stadtratskandidaten zur Wahl an.

 

SPD:

Die „SPD“ verzichtet auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Damit verweigert sich die „SPD“ ihrer demokratischen Verantwortung. Sie bringt damit zum Ausdruck: wir verfügen über kein Personal, welches der Qualifikation des CSU-Kandidaten nahekommt. Damit bringt die „SPD“ ebenfalls zum Ausdruck: Herr Dr. Christoph Hammer ist ein hochqualifizierter Oberbürgermeister. Er muss unter allen Umständen weiterhin Oberbürgermeister unserer Stadt bleiben.

Gleichzeitig bietet die „SPD“ den Wählern eine eigene Liste mit Stadtratskandidaten zur Wahl an.

 

Wählergruppe Land:

Die „Wählergruppe Land“ verzichtet auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Damit verweigert sich die „Wählergruppe Land“ ihrer demokratischen Verantwortung. Sie bringt damit zum Ausdruck: wir verfügen über kein Personal, welches der Qualifikation des CSU-Kandidaten nahekommt. Damit bringt die „Wählergruppe Land“ ebenfalls zum Ausdruck: Herr Dr. Christoph Hammer ist ein hochqualifizierter Oberbürgermeister. Er muss unter allen Umständen weiterhin Oberbürgermeister unserer Stadt bleiben.

Gleichzeitig bietet die „Wählergruppe Land“ den Wählern eine eigene Liste mit Stadtratskandidaten zur Wahl an.

 

Freie Wähler Stadt:

Die „Freien Wähler Stadt“ verzichten auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Damit verweigern sich die „Freien Wähler Stadt“ ihrer demokratischen Verantwortung. Sie bringen damit zum Ausdruck: wir verfügen über kein Personal, welches der Qualifikation des CSU-Kandidaten nahekommt. Damit bringen die „Freien Wähler Stadt“ ebenfalls zum Ausdruck: Herr Dr. Christoph Hammer ist ein hochqualifizierter Oberbürgermeister. Er muss unter allen Umständen weiterhin Oberbürgermeister unserer Stadt bleiben.

Gleichzeitig bieten die „Freien Wähler Stadt“ den Wählern eine eigene Liste mit Stadtratskandidaten zur Wahl an.

 

Bündnis 90/Die Grünen:

„Bündnis 90/Die Grünen“ verzichten auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Damit verweigern sich „Bündnis 90/Die Grünen“ ihrer demokratischen Verantwortung. Sie bringen damit zum Ausdruck: wir verfügen über kein Personal, welches der Qualifikation des CSU-Kandidaten nahekommt. Damit bringen „Bündnis 90/Die Grünen“ ebenfalls zum Ausdruck: Herr Dr. Christoph Hammer ist ein hochqualifizierter Oberbürgermeister. Er muss unter allen Umständen weiterhin Oberbürgermeister unserer Stadt bleiben.

Gleichzeitig bieten „Bündnis 90/Die Grünen“ den Wählern eine eigene Liste mit Stadtratskandidaten zur Wahl an.

 

Fazit:

 

Alle „Oppositionsfraktionen“ gehen mit dem Ziel in die Wahl, ihre Stadtratsmandate zu erhalten oder auszubauen. Doch wozu diese Mandate? Während der vergangenen 6 Jahre wurde aus den Reihen der „Opposition“ immer wieder scharf gegen OB Hammer geschossen. Diese Kritik mag durchaus berechtigt gewesen sein. Doch was soll der Wähler nun am Wahltag davon halten? Soll er bei der anstehenden Kommunalwahl Parteien / Wählergruppen stärken, damit deren Mandatsträger dann weitere 6 Jahre einen Oberbürgermeister kritisieren können (auf einige wenige Mandatsträger trifft eher der Ausdruck „bekämpfen“ zu)? Einen Oberbürgermeister, vor dem sie tatsächlich kapitulieren, wenn Sie ihm keinen gleichermaßen qualifizierten Gegenkandidaten gegenüberstellen können? Verpufft in einem solchen Fall die Kritik nicht? Ähnlich wie ein Furz im Universum?

 

Ich bin davon überzeugt: den besten Wahlkampf seit vielen Jahren erhält die CSU derzeit gratis von: SPD, Wählergruppe Land, Freie Wähler Stadt und Bündnis 90/Die Grünen.

 

Meine Wahlentscheidung steht konsequenterweise fest:

SPD, Wählergruppe Land, Freie Wähler Stadt und Bündnis 90/Die Grünen zeigen der Demokratie die ROTE KARTE! Sie zwingen mich, bei der Bürgermeisterwahl am 16. März „zu falten“.

Ich zeige nun SPD, Wählergruppe Land, Freie Wähler Stadt und Bündnis 90/Die Grünen bei der Stadtratswahl die ROTE KARTE! Ich werde mich für die einzige Partei entscheiden, die sich ihrer demokratischen Verantwortung bewusst ist: CSU

 

Bürgermeisterwahl geht auch anders: Feuchtwangen, Ansbach, Wassertrüdingen......

 

16.02.14