Dritter Mai - Tag der Pressefreiheit

Presse- und Meinungsfreiheit im Verbreitungsgebiet der FLZ

„Stallgeruch“ – machen Sie den Selbstversuch: schnuppern Sie doch mal...

 

Seit 1994 wird jährlich am 3. Mai - dem Internationalen Tag der Pressefreiheit – auf freie Berichterstattung und auf Verletzungen der Pressefreiheit aufmerksam gemacht. Ohne freier Berichterstattung keine Demokratie! Das gleiche gilt natürlich für die Meinungsfreiheit, auch wenn diese Auffassung mancher Monopolist nicht mit mir teilen mag.....

 

Als Tageszeitungsmonopolist hat die FLZ alle Freiheiten dieser Welt. Steht doch kein Mitbewerber bereit, der das Mehl'sche bzw. Wiedfeld'sche Weltbild zurechtrücken könnte.

Die Herren Mehl & Wiedfeld geben also ganz alleine die Themen vor. Sie verfügen über das ungute Monopol, Stimmung zu machen und damit die Öffentlichkeit zu „lenken“. Positive wie auch negative Kampagnen ziehen dann als Naturgesetz eine Flut von Leserbriefen nach sich. Das ist gewollt, dadurch wird die Stimmung nur weiter angeheizt. Ein Paradebeispiel: der Umgang mit Landrat Jürgen Ludwig!

 

Die FLZ-Berichterstattung zu Ludwig schwenkte gewaltig um! Warum? Wer hat diesen Schwenk zu verantworten? Redakteure (Sebastian Haberl, Dieter Reinhardt) oder etwa Mehl & Wiedfeld? Haberl & Reinhardt, Werkzeuge der Herren Mehl & Wiedfeld?

Der Schwenk irritiert auch deshalb, weil vor wenigen Jahren noch handzahme FLZ-Interviews mit Ludwig geführt wurden. Doch plötzlich kippt die Stimmung. Erinnert das nicht ein wenig an Wulff und BILD? Stammt nicht von Springer-Chef Mathias Döpfner die Aussage: Wer mit der "Bild"-Zeitung "im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten"? FLZ, die regionale BILD? Ludwig, der regionale Wulff? Man darf wirklich gespannt sein, ob Ludwig tatsächlich seine Amtszeit zu Ende bringen wird. Falls nicht, so gehen wir doch mal davon aus, dass er weich landen wird. In welchem „Auffangbecken“ auch immer. Möglicherweise steht ja bereits ein Nachfolger fest? Einer, der dann ganz selbstlos in die Lücke springen wird, um den Landkreis Ansbach – vielleicht sogar ganz im Interesse der FLZ-Verantwortlichen (oder möglicher Hinterleute?) – in Superhelden-Manier zu retten?

Mir würde da schon einer einfallen! Einer, der in der regionalen „BILD“ jegliche Formen der Narrenfreiheit genießt. Einer, der dort unkommentiert den größten Bullshit von sich geben darf!

 

Soviel zur Pressefreiheit. Um die Meinungsfreiheit ist es schlecht bestellt in der Region.

Auf dieser Homepage habe ich bereits ausführlich darauf hingewiesen:

Die regionale „BILD“ berichtet einseitig im Interesse der VR Bank Dinkelsbühl „eG“. Zum Schaden der ganzen Region übrigens (Sie werden noch eine ganze Menge darüber lesen). Eine Berichtigung zur schlampig, bzw. überhaupt nicht recherchierten FLZ-Berichterstattung bleibt aus. Der Tageszeitungsmonopolist tritt aus meiner Sicht als Lautsprecher bzw. Pressesprecher der Bank auf. Lesermeinungen (Leserbriefe) zur inflationär veröffentlichten Banken-PR wurden verweigert. Mein Wunsch, eine kostenpflichtige Anzeige zu schalten, wurde von der FLZ ignoriert. So sieht sie aus, die freie Meinungsäußerung in unserer Region.

 

Über das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Instituts TNS Emnid braucht man sich nicht zu wundern:

Sechs von zehn Befragten sind davon überzeugt, dass auf Nachrichtenmedien Einfluss genommen werde, worüber oder wie sie berichten sollen.  Der Einfluss erfolgt demnach durch Politiker, Lobbyisten und Werbekunden.

 

Könnten auf die Berichterstattung der regionalen „BILD“ etwa auch noch andere Kreise Einfluss nehmen? Sogenannte „Service-Clubs“ etwa?

Was ich über viele Jahre hinweg nicht zuordnen konnte: der „Stallgeruch“! Doch selbst in das letzte dunkle Loch kriecht von Zeit zu Zeit ein wenig Tageslicht. Natürlich habe ich mich immer schon gefragt: warum riecht es in den FLZ-Räumlichkeiten genauso wie in den Räumlichkeiten der VR Bank Dinkelsbühl „eG“? Der „Stallgeruch“ ist völlig identisch! Es riecht nach dem „Stall“ der Rotarier......

 

Und so frage ich nicht nur Fabian Neitzel und Harald Wiedfeld:

 

Ist es wahr?

Ist es fair für alle Beteiligten?

Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?

Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?

 

Für alle Bürger der Region folgender Tip-Top-Tipp:

Schnuppern Sie doch mal „Stallgeruch“ in den Räumlichkeiten der FLZ und in denen der VR Bank Dinkelsbühl „eG“. Sie werden erstaunt sein!

Schnuppern Sie sich durch die Gegend. Und sollten Sie gar die Grundrechenarten beherrschen, so zählen Sie doch mal 1 + 1 zusammen.............

 

08.05.2016

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Neues vom „Qualitätsjournalisten“ Jürgen Binder (FLZ)

Die Geschichte von Jürgen, Christoph und Gunther

Die Geschichte einer großen Liebe?

Wie kuschelig mag es wohl im „Glenk'schen Bettchen“ sein?

 

Auf dieser Homepage wurde bereits ausführlich darauf hingewiesen:

„Qualitätsjournalist“ Jürgen Binder (Fränkische Landeszeitung) berichtet einseitig im Interesse der VR Bank Dinkelsbühl. Eine Berichtigung zur schlampig, bzw. überhaupt nicht recherchierten FLZ-Berichterstattung bleibt aus. Binders große Liebe (VR Bank Dinkelsbühl unter „Führung“ der ehrenwerten Herren Christoph Glenk und Fabian Neitzel) will das so. Binder fungiert aus meiner Sicht als Lautsprecher bzw. Pressesprecher der Bank. Dass der Herr „Qualitätsjournalist“ Leserzuschriften zur inflationär veröffentlichten Banken-PR verweigert ist daher nur konsequent! Binders PR-Artikel erfolgen in redaktionellem Gewand. Ärgerlich für alle Unternehmen, die für vergleichbare PR in Form von kostenpflichtiger Anzeigen abkassiert werden. Auf Einnahmen aus kostenpflichtigen Anzeigen verzichtet Binders FLZ dann jedoch gerne, wenn diese Anzeigen Binders große Liebe als „hässliches Entlein“ (oder besser als Potemkinsches Dorf) enttarnen würden. So sieht sie also aus, die freie Meinungsäußerung in unserer Region. Wie konsequent die Verantwortlichen der FLZ - darunter gar ein sogenannter Ehrenringträger des örtlichen Oberbürgermeisterdarstellers – doch ihre Monopolstellung missbrauchen. Dieser konsequente Missbrauch journalistischer Basics verdient einen Tusch: TÄTERÄÄÄÄÄÄÄ!

 

Neue Qualität der Auftragsarbeit:

Privates aus dem Leben der Glenks

Piep, piep, piep, ich hab' Dich so lieb

 

Weil der Jürgen den Christoph (und auch den Gunther?) ganz doll lieb hat, hat sich der Jürgen nun was ganz feines ausgedacht: ein halbseitiger (!) Bericht über Gunther Glenk (24), Student und Sohn von Christoph Glenk.

 

Worum geht es? 

Am 20.01.16 erschien in Binders FLZ ein Artikel unter den Überschriften „In Stanford an der Energiezukunft gestrickt“ und „Dinkelsbühler Gunther Glenk forschte an US-Elite-Uni“.

In diesem Artikel wird das „Lebenswerk“ des Bankierssohn dargestellt: Abitur am Gymnasium Dinkelsbühl und BWL-Studium an der TU München. Gibt es im Verbreitungsgebiet des Monopolisten FLZ nicht Studenten wie Sand am Meer? Haben all diese Studenten nicht vergleichbare „revolutionäre / exotische“ Stationen durchlaufen: Abitur an einem Gymnasium und anschließendes Studium an irgendeiner Uni? Kommen Ausland-Semester raren Experimenten gleich, oder handelt es sich hierbei eher um gängige Standards? Sind derartige „Lebenswerke“ tatsächlich einen halbseitigen (!) Bericht unter der Rubrik „Begegnungen“ wert? Oder wäre für den FLZ-Leser die Geschichte vom vielzitierten „Sack Reis“ nicht wesentlich interessanter gewesen? Der Sack Reis, der in manchen Regionen unserer Welt hie und da umfällt?

 

Warum veröffentlichte „Qualitätsjournalist“ Binder diese völlig belanglose Geschichte? Welche Botschaft soll hier transportiert werden? Binders PR gibt aus meiner Sicht bereitwillig Auskunft! Auszüge:

„Dinkelsbühler Gunther Glenk forschte an US-Elite-Uni (Überschrift) - „.....als Gaststudent bereits an die kalifornische Elite-Universität Stanford führte“ - „Sein drittes Master-Semester hatte er von Herbst 2014 bis Januar 2015 an der Tsinghua-Universität in Peking verbracht“ - „Er freue sich sehr, bei beiden Universitäten (Anmerkung: Stanford University / MIT Boston) den hohen Auswahlanforderungen für einen Forschungsaufenthalt gerecht geworden zu sein, sagt Glenk“ - „sein Mitwirken als Keyboarder in der Rockband Wegweiser, die vor einigen Jahren schon als Vorgruppe von Peter Maffay vor über 10000 Fans gespielt hat - „Bestätigen kann der 24-jährige übrigens, dass man in Stanford immer damit rechnen muss, Prominenten über den Weg zu laufen, etwa Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates. Der kam mir mal am Campus entgegen, erzählt Gunther Glenk. Wir haben uns gegrüßt und kurz unterhalten. Er war locker.“ (Fettdruck durch „Zweite-Chance-Dinkelsbühl“)

Binders halbseitiger Bericht beinhaltet ein großes Foto: Gunther Glenk sitzt auf einer Mauer, beschriftet mit „Stanford University“. Das Foto stammt aus privaten Quellen. Für den fleißigen „Qualitätsjournalisten“ Binder ohne jeglichen Aufwand verbunden. Wie praktisch.... 

Die Botschaft sollte für jedermann gut verständlich sein: Binders Auftragsarbeit (nichts anderes ist das einmal mehr aus meiner Sicht) soll den Lesern vermitteln, welch grandiose „Eliten“ wir doch hier in Dinkelsbühl unter uns haben. Da schaut nur alle her, soll der PR-Artikel vermitteln: Gunther ist toll! Er bewegt sich im Kreis der „Eliten“ - ist gar längst Teil der „Eliten“. Er bewegt sich im Umfeld von „Prominenten“, „Milliardären“ - er plaudert gar mit Bill Gates..... 

Binder behandelt nur winzige Ausschnitte aus dem Leben der Glenks. Doch mit genau diesen winzigen Schnipseln lässt sich eben massiv protzen! Wer's nötig hat........ Nochmals: den Lesern soll vermittelt werden: Gunther zählt - genauso wie Papa Christoph, er erhält von Binder ja gesondert PR-Geschenke - zu einem „elitären“ Kreis. Glenk-Fan (Ultra? Hooligan?) Binder betreibt hier erstklassigen Kampagnenjournalismus. Das ist Meinungsmache und das ist genau so gewollt!

 

Bereits in einem vorangegangenen Artikel hinterfragte ich Binders Form von „Journalismus“ wie folgt:

„Handelt es sich bei dieser Art von Journalismus bereits um eine Form des korrupten Journalismus? Mögliche Korruption beginnt aus meiner Sicht nicht erst dort, wo Gelder bzw. andere Begünstigungen fließen (Stichwort "Freundschaftsdienst")!“

Aus meiner Sicht, braucht diese Frage nicht mehr gestellt werden! Binder beantwortet diese Frage selbst. Wieder und wieder! Ganz nebenbei beleidigt „Journalist“ Binder mit diesem Verhalten einen ganzen Berufsstand: dem des Journalisten.

Dieses journalistische Verständnis wird vom Dinkelsbühler Ehrenringträger Mehl (FLZ) mitgetragen. Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken“.

 

Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer räumte erst kürzlich ein:

Rund 40 % der Deut­schen ver­trau­ten den Me­di­en nicht mehr. Weiter führte er aus: die Medien hätten ein „ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem“.

Die Verantwortlichen des Monopolisten FLZ sollten vielleicht einmal Ursachenforschung betreiben. So sollte sich Ehrenringträger Mehl in einem hellen Moment mit Kampagnenjournalismus, Lobbyismus, gewissen Auftragsarbeiten, der Macht eines Monopolisten und – ganz wichtig - mit dem Begriff Machtmissbrauch eines Monopolisten auseinandersetzen. Vielleicht sollte er auch seinen „Ehrenring“ zurückgeben, bevor er ihm möglicherweise bald genommen wird? Interessant in diesem Zusammenhang die „Satzung über Ehrungen der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl“. Dort heißt es:

„Ausgesprochene Ehrungen können vom Stadtrat wegen unwürdigen Verhaltens des/der Geehrten mit zwei Drittel Mehrheit widerrufen werden. Der Verlust der Bürgerlichen  Ehrenrechte bringt auf jeden Fall den Verlust der Ehrung nach dieser Satzung mit sich  (§§ 2 bis 5 und 7). Die Auszeichnungen sind in diesem Falle zurückzugeben.“

 

Dr. Christoph Glenk = Elite

Binders PR-Märchen

 

Gemäß Binders Artikel besuchte Gunther Glenk das Gymnasium Dinkelsbühl.

Öffentliche Schulträger sind in Deutschland gewöhnlich Städte und Gemeinden, die Landkreise, die kreisfreien Städte bzw. Stadtkreise sowie teilweise auch die Länder.

Papa Christoph schickt Sohn Gunther also auf eine öffentliche Schule. Finanziert wird dieses Gymnasium aus Steuergeldern.

Gemäß Binders Artikel studiert Gunther Glenk an der TU München.

Die Bundesländer stellen die Grundfinanzierung der Hochschulen sicher. Etwa 90 % der Finanzmittel der Hochschulen kommen von der öffentlichen Hand.

Die Kosten für das Studium an einer deutschen Universität trägt somit also auch hier weitgehend der Steuerzahler.

Fazit: Die Glenks nutzen sehr gerne Einrichtungen, die Max Mustermann finanziert.

 

Kommen wir nun zum Rollenspiel des Bankers Dr. Christoph Glenk:

Glenk inszeniert sich gerne als solider, braver Genossenschaftsbanker. Ein wichtiger „Ehrenmann“, ein „Macher“ der Region mit klarer Positionierung.

Beispiel:

Dr. Christoph Glenk bedauert im Beisein von 16 Kindern der Kindertagesstätte St. Georg „dass sich der Staat immer weiter aus vielen Bereichen zurückziehe“.....

Er gibt sich also fürsorglich, nachdenklich, am Gemeinwohl interessiert. Als Sponsor inszeniert / vermarktet er sich als Retter in der Not. Inszenierungen dieser Art wären ohne treuen Partner „FLZ“ nicht möglich. Binder sei Dank, sind sie sehr zahlreich möglich!

In seiner eigentlichen Funktion als Banker (= keine gespielte Rolle) spricht Glenk mit ganz anderer Zunge. Hier zeigt sich auch, dass „Wolf“ Christoph Glenk in einem „Schafspelz“ steckt. Doch dieser Pelz ist löchrig geworden.

Beispiel:

Die „DZ Privatbank“ erhielt von einem Verlag eine Auszeichnung für ihre hervorragende Arbeit. In einem Bericht der „WochenZeitung“ wurde die „DZ Privatbank“ als „eine Zentralbank der Volksbanken Raiffeisenbanken, eine Spezialeinrichtung für Anlagen hochwertiger Art“ beschrieben. Auch VR Bank-Vorstand Dr. Christoph Glenk freute sich über die Auszeichnung: „Wir wollen unserer Linie treu bleiben, die DZ Bank ist ein Partner, auf den man sich verlassen kann.“

Recherchiert man auf der Homepage der DZ Privatbank (= Private Banking Partner der Volks- und Raiffeisenbanken), so erfährt / erfuhr man dort folgendes: „anspruchsvolle, vermögende Privatkunden“ lockt man mit eigenen Tochterunternehmen in Luxemburg, Singapur und Zürich. Die Homepage wirbt ungeniert für steuerliche Besserstellung und Kreativität: „kreative“ Fondslösungen, „steuergünstiges Umfeld“, „liberale Rahmenbedingungen“, „Offenheit“, "wettbewerbsfähige Steuergesetze", "innovationsfreundliche Gesetzgebung", "im Gesetz verankertes Bankgeheimnis" usw.

Geschäftsmodell des Partners, auf den sich Banker Dr. Christoph Glenk so zuverlässig verlassen kann, ist demnach Steueroptimierung / Steuerverhinderung. Abseits vom Rollenspiel „fürsorglicher, am Gemeinwohl interessierter Banker“ spricht Glenk also Klartext: „Wir wollen unserer Linie treu bleiben....“. Damit kündigt er nichts anderes an, als dass er auch weiterhin der hoch verschuldeten öffentlichen Hand dringend benötigte Steuermittel entziehen wird. Er bringt damit nichts anderes zum Ausdruck, als dass er die Vermögen seiner Kunden (= gleichzeitig Steuerzahler) nach allen Regeln der Kunst auch weiterhin „steuerlich optimieren“ wird.

Diese unterschiedliche Positionierung (heute: der am Gemeinwohl interessierte Sponsor – morgen: der Gemeinwohl schädigende Steuerdieb) kann nur als Supergau in Sachen Marketing bezeichnet werden. Mit einer Prise Intelligenz hätte es zu diesem Supergau nicht kommen müssen.

Doch Debakel dieser Art können nur im Interesse all derer sein, die sich von Binder und dessen unterwürfiger PR-Arbeit nicht mehr länger verarschen lassen wollen - öffnet es ihnen doch mehr und mehr die Augen...

 

Zurück zu Glenk und Binders PR-Märchen Glenk als „Elite“:

Banker Glenk nutzt für sich und seine Familie aus Steuergeldern finanzierte Institutionen. Gleichzeitig hat er keinerlei Skrupel, Einnahmen der öffentlichen Hand zu verhindern bzw. zu verringern. Verhalten sich so „Eliten“? Oder verhalten sich so vielmehr asoziale „Parasiten / Schmarotzer“ der Gesellschaft? Binder verweigert sich – ganz im Interesse der Familie Glenk – einer neutralen und weitergehenden Berichterstattung. Binder outet sich damit als Journalist, der sein berufliches Selbstverständnis dem „krankhaften“ (?) Zwang zum Verbreiten der gewünschten Meinungsmache opfert.

Es kann nun natürlich davon ausgegangen werden, dass sich Banker Glenk seine Dienstleistungen ("Steueroptimierung" zu Lasten der öffentlichen Haushalte) fürstlich entlohnen lässt. Auch von diesen schmutzigen Einnahmen lassen sich dann wiederum spielend einfach Auslandssemester in Peking, Palo Alto und Boston finanzieren.

 

Abschließend kann ganz allgemein festgehalten werden:

Herrn Max Mustermann – vielleicht ein Müllwerker, der den Dreck der Glenks, Binders und Mehls wegräumt – könnte die Finanzierung vergleichbarer Auslandssemester da schon schwerer fallen! Doch wem interessiert das? Max Mustermann glänzt in der Rolle, schön brav seine Steuern zu bezahlen. Damit werden Hochschulen finanziert. Und davon profitieren dann wiederum viele tüchtige Kinder. Selbst – oder gerade auch - die Kinder zahlreicher asozialer Steuerdiebe (= Eliten?)........

 

28.03.2016

 

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Erneute kommentarlose Verweigerung einer kostenpflichtigen Anzeige durch den Monopolisten „Fränkische Landeszeitung“.

Erneute klare Positionierung der „FLZ“ hin zur VR Bank Dinkelsbühl, weg von journalistischen Grundregeln.

Erneute Behinderung der Meinungsfreiheit durch die „Fränkische Landeszeitung“

Korruption?

 

Es wurde hier bereits ausführlich behandelt: die Verantwortlichen der VR Bank Dinkelsbühl eG verweigern mir bis heute die Herausgabe wichtiger Unterlagen. Als Genossenschaftsmitglied habe ich Anspruch auf die Satzung der Genossenschaft. Die VR Bank Dinkelsbühl verweigert mir diese Satzung! Als Genossenschaftsmitglied müssen mir die Namen und Anschriften meiner Vertreter bekannt sein. „Geschäftsführung“ und „Aufsichtsrat“ der VR Bank Dinkelsbühl verweigern weiterhin eine Herausgabe dieser Liste. Die „Führung“ dieser Bank läuft Amok gegen genossenschaftliche Grundprinzipien - stellt sich selbstherrlich über geltendes Gesetz! Tüchtige Unterstützung erhält das Potemkinsche Dorf „VR Bank Dinkelsbühl“ durch die „Fränkische Landeszeitung“: sie übernimmt nicht nur die kostenlose Propaganda für die Bank – sie unterbindet gleichzeitig auch kritische Gegenstimmen.

 

Wenn die örtliche Genossenschaftsbank genossenschaftliche Werte mit Füßen tritt, wenn dadurch die Öffentlichkeit getäuscht, der Genossenschaft und der Region Schaden zugefügt wird, dann sollte dieser Skandal vom örtlichen Medium aufgegriffen werden. Unsere (?) Presseleute denken nicht daran.

 

Verweigert mir die „FLZ“ erneut eine kostenpflichtige Anzeige?

Dies galt es am 13.03.14 herauszufinden:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

bitte geben Sie mir den Preis nachfolgender Anzeige im Regionalteil Dinkelsbühl / Feuchtwangen bekannt. Die Anzeige soll in der Wochenendausgabe 22. / 23.03.2014 erscheinen. Größe: 1/3 Seite.

Aus gegebenem Anlass wende ich mich an die FLZ-Ansbach.

 

Anzeige:

 

Wichtige Forderung an meine Vertreter der VR Bank Dinkelsbühl eG:

 

Umgehende Einberufung einer außerordentlichen Vertreterversammlung.

Ziel: Wiederherstellung genossenschaftlicher Strukturen!

 

Weiterführende umfassende Informationen auf:

 

zweite-chance-dinkelsbuehl.jimdo.com/vr-bank-dinkelsbühl

 

 

Vielen Dank für Ihre schriftliche Preisangabe.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Herbert Richter

 

Ergebnis: erneut wurde meine Preisanfrage von der „FLZ“ ignoriert.

Erneut wurde mir von diesen Leuten das Grundrecht der freien Meinungsäußerung verwehrt!

 

Bereits am 08.07.13 schrieb ich hier auf dieser Homepage:

 

Es gilt also zu klären:

Handelt es sich bei dieser Art von Journalismus bereits um eine Form des korrupten Journalismus? Mögliche Korruption beginnt aus meiner Sicht nicht erst dort, wo Gelder bzw. andere Begünstigungen fließen (Stichwort "Freundschaftsdienst")!

Besonders perfide wäre, wenn ein möglicher Freundschaftsdeal nicht bei einseitiger Berichterstattung im Interesse der Lobbyisten enden würde, sondern wenn er gleichzeitig die Unterbindung kritischer Gegenstimmen umfassen würde! Diese Art von „Journalismus“ - Berichterstattung als Gehirnwäsche, einzig auf Interessen von Lobbyisten ausgerichtet sowie Zensur im Interesse dieser Lobbyisten – hätte aus meiner Sicht mit Journalismus innerhalb eines freiheitlich, demokratischen Rechtsstaats nichts zu tun!

Er würde der Region schaden, im Grunde genommen einen ganzen Berufsstand beleidigen (dem des Journalisten) und an finstere, überwunden geglaubte Kapitel deutscher Geschichte erinnern! Die FLZ hat in unserer Region eine Monopolstellung. Wird dieses Monopol durch diese Zeitung missbraucht?

 

Inzwischen – mehrere Monate später – habe ich für mich klare Antworten auf diese Fragen gefunden!

 

 

Zahlreiche Beiträge der „Fränkischen Landeszeitung“ / „Nürnberger Nachrichten“ behandeln unsere „westlichen Werte“ und „demokratischen Errungenschaften“: Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Transparenz, Offenheit. Meist geschieht dies in Verbindung mit der Schilderung von Menschenrechtsverletzungen / Repressionen despotischer „Schurkenstaaten“.

 

Vor mir liegen zwei Meinungen der beiden Redakteure Alexander Jungkunz und Dieter Schwab.

Herr Jungkunz ist stellvertretender Chefredakteur der „Nürnberger Nachrichten“ – Herr Schwab ist stellvertretend verantwortlich für den Politikbereich.

 

15. März 2014 - „Der Sog der Freiheit“ von Alexander Jungkunz

 

Herrn Jungkunz beschäftigt die Frage, „was unsere Kommunalwahl mit der Krim zu tun hat“:

Er freut sich auf die anstehende Kommunalwahl, denn „wir haben die Freiheit, mitzureden – wer das nicht tut, beraubt sich einer wichtigen Mitsprache-Chance“.

Dann leitet er über auf das am gleichen Tag stattfindende Referendum auf der Krim. Er hinterfragt sicherlich zu Recht: „Auch das ist eine Wahl – unter heiklen Bedingungen: Wenn russische Soldaten die Straßen säumen, wenn es Attacken gegen pro-ukrainische Bürger gibt, wenn nur ein „Ja“ angekreuzt werden kann – ist das eine faire Abstimmung?“

Weiter lobt Herr Jungkunz, dass wir uns auf vielfältigste Art informieren können um in seinen nachfolgenden Sätzen auf Wladimir Putin einzuschlagen: „Wladimir Putin aber lässt diese Offenheit, diese Pluralität der Meinungen nicht zu: Ukrainische Programme auf der Krim sind, wenn überhaupt, nur noch schwer zu empfangen; die russischen Medien verkünden sehr einseitig die Weltsicht des Kremlchefs“.

Weiter führt Herr Jungkunz als Musterdemokrat aus: „Machthaber wie Erdogan in der Türkei, Chinas Führung oder Putin versuchen verzweifelt, unangenehme Fakten zu unterdrücken – mit Internetsperren oder Zensur. Aber das geht nicht lange gut in der vernetzten Welt. Wahrheiten, die Despoten widrig sind, kommen ans Licht – es dauert nur länger als in Demokratien, in denen es selbstredend auch Missstände gibt. Aber dort werden sie früher aufgedeckt und auch geahndet.“

Herr Jungkunz schließt seine Meinung mit folgenden Worten: „Aber der Sog der Freiheit hat weite Teile Osteuropas bereits 1989/90 erfasst, und er ist allenfalls zu bremsen, aber nicht zu stoppen – weil es in Demokratien in aller Regel nicht nur mehr Wohlstand gibt und gleiche Rechte für alle, sondern weniger Repression und mehr Luft zum Atmen“.

 

Nun muss man sich angesichts des Weltbildes eines stellvertretenden Chefredakteurs der „Nürnberger Nachrichten“ schon wundern! Ist dieses Weltbild nicht (zu) einfach? Ein Weltbild der double standards? Hier gut, dort böse? Eine Welt in schwarz / weiß – kein Raum für weitere Farbtupfer?

 

Henry Kissinger sagte kürzlich, die Dämonisierung von Wladimir Putin sei keine Politik, sie sei ein Alibi für die Abwesenheit von Politik. Herr Kissinger hätte vielleicht noch ergänzen müssen: sie sei ebenfalls ein Alibi für die Abwesenheit von Journalismus.

 

Herr Jungkunz kritisiert die Annexion der Krim zurecht als völkerrechtlich heikles Vorgehen Putins.

Doch er verliert in diesem Zusammenhang kein Wort über die ebenfalls unrechtmäßig zu Stande gekommene Regierung in Kiew. Ein Umsturz unter tatkräftiger Mithilfe des zivilisierten, demokratischen Westens, der meint, er müsse sich in die Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischen.

 

Herr Jungkunz kritisiert eine einseitige Berichterstattung russischer Medien im Interesse des Kremlchefs. Doch wo bleibt sein Aufschrei, wenn die Medienfreiheit in der Ukraine aufs übelste attackiert wird?

So drangen Abgeordnete der Swoboda (= mit deutscher Unterstützung an die Macht gekommenen Parlamentarier) ins Büro eines Direktors des staatlichen TV-Senders „NTKU“ ein. Sie zwangen ihn unter Beleidigungen und Schlägen zum Rücktritt! Grund der Attacke: die stark nationalistisch geprägten Swoboda-Abgeordneten warfen ihm die Verbreitung anti-ukrainischer Propaganda vor. Dabei kam der TV-Direktor nur seiner Informationspflicht nach: er berichtete über den Verlust der Krim! Selbst OSZE-Beauftragte für die Medienfreiheit sind alarmiert!

 

Die einseitige Weltsicht des stellvertretenden Chefredakteurs Jungkunz wirft Fragen auf:

ist Herr Jungkunz an einem neuen „kalten Krieg“ interessiert? Ein „kalter Krieg“ kann jederzeit in einen „heißen Krieg“ münden.

Bleibt zu hoffen, dass sich Herr Jungkunz dann sofort als Freiwilliger für den Einsatz an der Front melden wird.....

 

 

22. März 2014 - „Alles oder nichts“ von Dieter Schwab

 

Herr Schwab kritisiert im Artikel (sicherlich zu Recht) den türkischen Premier Erdogan:

„Und weil durch Twitter wegen der stark gelenkten türkischen Presse so etwas wie eine Gegenöffentlichkeit entsteht, wird der Dienst einfach verboten.“ Weiter heißt es: „Bisher haben viele Wähler Erdogans und seiner Partei AKP solch diktatorisches Vorgehen einfach hingenommen.....“

 

Egal ob nun Russland oder die Türkei betreffend: von Nürnberger Redaktionsräumen aus wird der moralische Zeigefinger erhoben:

 

Beide Vorzeigedemokraten Jungkunz und Schwab verteidigen unsere großartigen westlichen Werte / Errungenschaften: Pressefreiheit, Offenheit, Meinungsfreiheit,Unabhängigkeit. Die Türkei ist weit weg – ebenso die Ukraine. Vor allem was die Ukraine anbelangt bin ich mir absolut sicher: die dortige Lage ist derart undurchsichtig und zerfahren. Herrn Jungkunz fehlt es an Wissen, die dortigen Vorkommnisse (derart vereinfacht) zu bewerten. Oder war er mehrere Wochen in der Ukraine recherchieren? Ebenso wenig durchschaue ich die dortige Lage. Deshalb verzichte ich auf Vereinfachungen wie „gut“ und „böse“ - „schwarz“ und „weiß“. Das unterscheidet mich von einem stellvertretendem Chefredakteur unserer (?) Qualitätspresse! Gut!

 

Die so gut gemeinten Meinungen der beiden Herren werden wenig bewirken. Im schlimmsten Falle muss gar davon ausgegangen werden, dass sie weder von Erdogan noch von Putin gelesen werden.

 

Beide Herren sind aufgefordert, sich mit den Praktiken innerhalb der „FLZ“ zu beschäftigen! Hier ließe sich eine ganze Menge bewirken: Wiederherstellung der Meinungsfreiheit – Wiederherstellung der Unabhängigkeit – möglicherweise sogar die Eindämmung von Korruption?

 

Unterlassen das die beiden Musterdemokraten, so geben sie sich aus meiner Sicht der Lächerlichkeit preis: nämlich dann, wenn sie weiterhin von Nürnberg aus über „Despoten“ in fernen Ländern richten. Ist es erlaubt, auch einen bestimmten Schlag von Journalisten als „despotisch“ zu bezeichnen? „Journalisten“, weit weg in fernen Ländern? Oder näher: in Ansbacher Medienstuben? In Dinkelsbühler Redaktionsstuben?

 

Aufgrund der undemokratischen Tendenzen der „FLZ“ muss die Glaubwürdigkeit der „FLZ“ / „Nürnberger Nachrichten“ als erschüttert bezeichnet werden!

 

Aktivistischer und professioneller Journalismus – worin besteht der Unterschied? Professioneller Journalismus sieht sich der Neutralität verpflichtet. Ein aktivistischer Journalismus sieht sich dagegen bestimmten Interessen und Zielen verpflichtet.

 

Die oben niedergeschriebenen Zeilen lassen sich prima von mir umdeuten. Bei der Umformulierung helfen mir gewisse Erfahrungen mit der „FLZ“ - einer Zeitung, die ihre Monopolstellung missbraucht:

 

Wir (exklusive Personen, denen wir von der „FLZ“ den Mund verbieten) haben die Freiheit, mitzureden – wer das (Zensur) nicht tut, beraubt sich (als Journalist mit Monopol) einer wichtigen Zensur-Chance.

 

Die „Fränkische Landeszeitung“ aber lässt diese Offenheit, diese Pluralität der Meinungen nicht zu: einen unabhängigen Mitbewerber zur „FLZ“ gibt es in Dinkelsbühl nicht; die „FLZ“ verkünden sehr einseitig die Weltsicht der VR Bank Dinkelsbühl.

 

Machthaber wie Glenk, Neitzel oder Binder versuchen verzweifelt, unangenehme Fakten zu unterdrücken – mit Abtauchen oder Zensur. Aber das geht nicht lange gut in der vernetzten Welt. Wahrheiten, die Despoten widrig sind, kommen ans Licht – es dauert nur länger als in (echten) Demokratien, in denen es selbstredend auch Missstände gibt. Aber dort werden sie früher aufgedeckt und auch geahndet.

 

Aber der Sog der Freiheit hat Teile der Medien erfasst, und er ist allenfalls (von der „FLZ“) zu bremsen, aber nicht zu stoppen – weil es in (echten) Demokratien in aller Regel nicht nur mehr Wohlstand gibt und gleiche Rechte für alle, sondern weniger Repression und mehr Luft zum Atmen.

 

Und weil durch „Zweite-Chance-Dinkelsbühl“ wegen der stark gelenkten regionalen Presse so etwas wie eine Gegenöffentlichkeit entsteht, wird der Dienst einfach verboten (konnte ich bisher verhindern!).“ Weiter könnte es heißen: Bisher haben viele Abonnenten der „FLZ“ solch diktatorisches Vorgehen einfach hingenommen.

 

Wer weiß – vielleicht wird ja eines Tages sogar folgende Meldung publiziert:

 

So traten Freunde der Meinungsfreiheit ins Büro eines Redakteurs des Monopolisten „FLZ“. Sie baten ihn mit Verweis auf das Grundgesetz um Rücktritt! Grund des Besuches: die Verteidiger der Meinungs- und Pressefreiheit warfen ihm die Verbreitung interessengeleiteter Propaganda vor. Dabei kam der Redakteur nur seiner Zensurpflicht nach: er berichtete einseitig und wohlwollend über die VR Bank Dinkelsbühl und hielt als Filter kritische Gegenstimmen von ihr fern. Selbst OSZE-Beauftragte für die Meinungsfreiheit bewerteten diese Rücktrittforderung als vorbildlichen Einsatz für das unabhängige und freie Wort.

 

28.03.2014

 

 

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Preiserhöhung Fränkische Landeszeitung – Ankündigung vom 17.10.13

 

In Ausgabe 241 vom 17. Oktober 2013 kündigt der Monopolist eine Preiserhöhung des FLZ-Abos auf nun 31,50 Euro (= 378,-- Euro / Jahr) an.

Die Begründung lautet wie folgt:

 

Die deutschen Tageszeitungen erleben wirtschaftlich schwierige Zeiten. Bei anhaltend starken Rückgängen im Anzeigengeschäft und weiter steigenden Belastungen im Lohn- und Energiebereich muss deshalb der Abonnementpreis einen höheren Anteil der Kosten mit abdecken. Die Fränkische Landeszeitung hat seit 19 Monaten eine Anhebung des Abonnementpreises vermieden. Um die gewohnte Berichterstattung aus dem lokalen und regionalen Umfeld für unsere Leserinnen und Leser fortsetzen zu können, ist eine Anhebung des Abonnementpreises unumgänglich. Ab dem 1. November 2013 beträgt der Bezugspreis für das FLZ-Abonnement 31,50 Euro im Monat..........

 

Die Preiserhöhung ist absolut konsequent und kommt für mich keinesfalls überraschend!

Als Argumentation dienen der FLZ „starke Rückgänge im Anzeigengeschäft und weiter steigende Belastungen im Lohn- und Energiebereich.“

In meinen vorangegangenen Ausführungen hinterfragte ich nicht nur das journalistische Verständnis dieser Zeitung sondern auch die Geschäftspraxis der FLZ in Bezug auf ihre Finanzierung:

 

„Doch leider fällt ebenso auf, dass das Modell der kostenpflichtigen Anzeige kein durchgehendes, allgemeinverbindliches Verfahren ist. Während die große Masse der „gewöhnlichen“ Anzeigenkunden für Anzeigen in dieser Zeitung abkassiert wird (Preise siehe oben), erfolgt für ganz wenige einflussreiche örtliche Unternehmen massive kostenlose Propaganda durch die FLZ. Es gilt zu hinterfragen: welcher Motivation liegt diese Selektion zugrunde?  Über die Motivation solcher Begünstigung kann nur spekuliert werden. Naheliegend wären Begünstigungen als „Freundschaftsdienst“. Doch bedenken wir: „Freundschaftsdienste“ dieser Art würden die Masse aller „gewöhnlichen“ Anzeigenkunden klar diskriminieren. Anzeigenkunden, die die Existenz der FLZ erst ermöglichen. Ob diese große Masse der Anzeigenkunden erfreut ist, die kostenlose Berichterstattung einzelner „elitärer“ Kreise mitzufinanzieren? Diese Praktik stellt doch nichts anderes als eine (Quer)Subventionierung einzelner Unternehmen dar: Die Masse der „gewöhnlichen“ Anzeigenkunden zahlt für ihre Anzeigen mehr, damit ein einflussreiches „Schätzchen“ überhaupt nichts für die Vielzahl seiner Anzeigen bezahlen braucht!“

 

Es gilt konsequent zu hinterfragen: müssen nun gar die Abonnenten dafür „bluten“, dass die Verantwortlichen der FLZ auf Einnahmen aus Anzeigen bewusst verzichten? Kostenlose, umfangreiche Werbekampagnen für „ganz wenige Schätzchen der FLZ“ in Form von redaktionellen Beiträgen diskriminieren nicht nur die Masse an gewöhnlichen Anzeigenkunden – sie reißen auch ein Loch auf der Einnahmenseite der FLZ. Abonnenten dürfen dieses Loch nun stopfen.

 

In meinen vorangegangenen Artikeln schilderte ich ausführlich das journalistische Verständnis des Monopolisten FLZ: zunächst wurde eine Berichtigung zu einem schlecht (vermutlich überhaupt nicht) recherchierten FLZ-Bericht verweigert. Daraufhin verweigerte mir der Monopolist Leserbriefe. Mein letztmöglicher Versuch der Meinungsäußerung – eine kostenpflichtige Anzeige in der FLZ - wurde vom Monopolisten ignoriert! Auch hier verweigert sich die FLZ Einnahmen.

 

Ist das nun ein Einzelfall? Nein, das ist keineswegs ein Einzelfall! Auch Herrn Müller aus Bad Windsheim verweigerte die FLZ eine kostenpflichtige Anzeige. Sie können die Hintergründe auf http://www.windsa.net unter Punkt „Presse WZ/FLZ“ nachlesen. 

Aktuell sind es nur zwei "Exoten", die auf die Willkür der FLZ mit Transparenz in Form von Blogbeiträgen reagieren. Wie hoch ist wohl die Dunkelziffer derer, die vor den Praktiken der FLZ resignieren?

 

Fazit: es ist abenteuerlich, wenn die FLZ Preiserhöhungen nun damit zu begründen versucht, dass das Anzeigengeschäft rückläufig sei! Sie verweigert nicht nur Leserbriefe, sie verweigert sich auch Einnahmen aus Anzeigen!

 

Abschließend noch ein Gedanke hierzu:

„Um die gewohnte Berichterstattung aus dem lokalen und regionalen Umfeld für unsere Leserinnen und Leser fortsetzen zu können, ist eine Anhebung des Abonnementpreises unumgänglich.“

 

Klingt fast wie eine Drohung!? Finde ich als Leser der FLZ im überregionalen Teil einen sehr hohen Anteil an zugekauften, vorgefertigten Meldungen von Nachrichten- und Presseagenturen (dpa, afp), so scheint die lokale Berichterstattung (gerade über Firmen / Banken) ohne große Eigenrecherchen zunehmend von Interessen geleitet. Wozu jedoch eine Investition in Höhe von 31,50 / Monat für PR?

 

Schon ein mehr als gewagtes Experiment, für diese Art von Journalismus nun auch noch eine Preiserhöhung anzukündigen! Letztendlich wird der Kunde zwischen Kosten / Nutzen abwägen.

Man darf gespannt sein.

 

19.10.2013